Ein Blick in die Geschichte Notfalls kam die Polizei: Wie die Impfpflicht Pocken und Polio besiegte

Ein Holzstich nach einem Gemälde von Edouard Hamman zeigt, wie der der englische Landarzt Edward Jenner 1796 bei einem achtjährigen Jungen die erste Impfung gegen Pocken durchführt.
Ein Holzstich nach einem Gemälde von Edouard Hamman zeigt, wie der der englische Landarzt Edward Jenner 1796 bei einem achtjährigen Jungen die erste Impfung gegen Pocken durchführt.
© akg-images/ / Picture Alliance
Ein Blick zurück auf andere Epidemien zeigt: Millionen Menschen starben durch Pocken und Polio. Am Ende half nur eines, um die Krankheiten zu besiegen – der Impfzwang. 

Die Königin hatte es erwischt. Mary II. – Herrscherin von England, Schottland und Irland – fühlte sich unwohl. So fängt die Krankheit an. Bis zu 40 Grad Fieber, Schüttelfrost, Kopf und Glieder tun weh. Rote Flecken, die sich über den ganzen Körper ausbreiten und zu Eiterpusteln werden. Der Leibarzt der Königin hielt das für Masern. Mary II. starb im Dezember 1694 mit 32 Jahren. An Pocken.

Wie viele Millionen Menschen die Seuche über Jahrhunderte dahingerafft hat, bleibt ungezählt. Viele Säuglinge und Kinder fielen ihr zum Opfer. Noch im 20. Jahrhundert starben weltweit etwa 400 Millionen Menschen an Pocken.

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