HOME

Das jüngste Gerücht: Stärkt Sport das Immunsystem?

In der Tat kann Bewegung die Körperabwehr trainieren. Allerdings kommt es dabei auf die Dosis an. Die Formel "mehr Training = stärkere Immunabwehr" gilt nicht.

Von Ingo Froboese

Sie lauern schon wieder: Die Bakterien und Viren, die unseren Körper vor allem im feuchtkalten Winterhalbjahr verstärkt befallen und Infektionskrankheiten wie Erkältung oder Grippe auslösen. Sportler behaupten oft, dass sie durch das Training besser dagegen gefeit seien. Bewegung härte ab und stärke das Immunsystem. Aber ist das wirklich so? Wie stark ist der Effekt auf die Körperabwehr tatsächlich? Stärkt Sport das Immunsystem, oder wird es dadurch womöglich sogar geschwächt?

Betrachten wir zunächst die Funktion und Aufgabe des Abwehrsystems: Dringt ein Krankheitserreger in den menschlichen Körper ein, wird er zunächst als Fremdkörper erkannt und anschließend von den dafür zuständigen Zellen unschädlich gemacht. Ist der Körper geschwächt, kann es passieren, dass der Erreger nicht identifiziert wird oder ohne Gegenwehr seine schädliche Wirkung entfalten kann.

Sport führt zu höherer Konzentration von Abwehrzellen

Die Anzahl der Zellen des Immunsystems ist ständigen Schwankungen unterworfen; mit einer gesteigerten Menge reagiert der Körper beispielsweise auf Erkrankungen oder Verletzungen. Studien haben gezeigt, dass auch Sport zu einer höheren Konzentration dieser Zellen führt. Und nicht nur das: Auch die Qualität der natürlichen Killerzellen, die von besonderer Bedeutung bei der Abwehr gegen Krebs- und Viruserkrankungen sind, wird durch Ausdauertraining verbessert. Die Killerzellen eines Trainierten können Viren, Krankheitserreger und Tumorzellen besser binden und vernichten als die Killerzellen eines Untrainierten.

Allerdings geht die Formel "mehr Training = stärkere Immunabwehr" nicht auf. Zwar steigert eine hohe körperliche Belastung, zum Beispiel bei Leistungssportlern, kurzfristig die Immunabwehr. Doch diese fällt in den Stunden der Erholung auch wieder stark ab. Und dann ist der Körper besonders anfällig für Infekte. Ein moderates Training verbessert die Abwehr dagegen nur leicht, dafür ist der anschließende Rückfall aber auch nicht so stark ausgeprägt. Die Belastung wird vom Immunsystem schneller kompensiert.

Genügend Zeit für die Erholung einplanen

Was heißt das für das eigene Sportverhalten? Nur ein vernünftiges Training mit einer angemessenen Belastung führt zur Anpassung und Stärkung der Körperabwehr. Deshalb sollten Sie genügend Zeit für die Erholung einplanen, um einer Schwächung des Immunsystems, Infektionen und Verletzungen vorzubeugen. Wie viel Regeneration Sie brauchen, hängt vom Training ab. Bei Ausdauersportarten, wie beim Laufen, Schwimmen oder Radfahren, sollte die Erholungsphase rund 24 bis 36 Stunden dauern. Wenn Sie koordinativ sehr anspruchsvolle Bewegungen ausführen, benötigen Sie rund drei Tage Erholung; und bei einem Maximalkrafttraining sollten Sie gar bis zu 84 Stunden einplanen. Haben Sie dann einmal eine vernünftige Mischung aus Bewegung und Ruhephasen gefunden, kommen Sie nicht nur leichter voran, sondern auch gesünder durch Herbst und Winter.

GesundLeben

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(