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Coronakrise in Deutschland RKI meldet rund 3200 Neuinfektionen – Inzidenz sinkt deutlich

Baden-Württemberg, Stuttgart: Menschen stehen vor einem Testzentrum
Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert liegt laut RKI bei 0,87
© Christoph Schmidt / DPA
Das Robert-Koch-Institut hat innerhalb von 24 Stunden 3156 Neuinfektionen in Deutschland registriert. Damit sank die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf unter 30.

In Deutschland sind innerhalb eines Tages 3165 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 86 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Erreger gemeldet. Vor einer Woche waren es 192 Tote gewesen.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 29,7. Am Mittwoch lag sie noch bei 36,8. Der Wert ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Er gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. 

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Donnerstagabend bei 0,87 (Vortag: 0,83). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter eins, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt nach Angaben des RKI mittlerweile bei 3.695.633. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 89.026. Die Zahl der von einer Covid-19-Erkrankung Genesenen bezifferte das RKI auf rund 3.527.000.

Reporterin arbeitet undercover im Testzentrum: Wie sicher sind die Corona-Ergebnisse?
yks / AFP/ dpa

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