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Haarpflege Fünf Mythen rund ums Haarewaschen – was ist dran?

Frau mit eingeschäumten Haaren steht unter der Dusche
Wir nehmen die populärsten Haarwäsche-Mythen unter die Lupe
© skynesher / Getty Images
Zum richtigen Haarewaschen kursieren viele Weisheiten. Aber welche davon sind wahr, und welche basieren auf Irrtümern? Wir klären auf.

Dieser Text erschien zuerst an dieser Stelle bei brigitte.de.

Bei der Haarpflege können wir vieles falsch machen – die Haare zu viel waschen oder zu wenig. Zu großzügig mit Shampoo und Co. sein oder zu geizig. Und dann erst die richtige Wassertemperatur! Aber an welchen Mythen rund ums Haarewaschen ist etwas dran – und welche können wir getrost vergessen? Wir nehmen die populärsten unter die Lupe.

1. Tägliches Haarewaschen lässt sie schneller nachfetten

Starten wir direkt mit einer der beliebtesten Pseudo-Wahrheiten zum Thema Haare. Tägliches Haarewaschen lässt sie schneller nachfetten. Das ist falsch. Denn wie schnell die Talgdrüsen unserer Kopfhaut nachfetten, können wir mit dem Waschen nicht beeinflussen. Die Talgproduktion ist hormonell bedingt.

2. Zu heißes Wasser beim Waschen schadet dem Haar

Das stimmt tatsächlich. Zu heißes Wasser entzieht unserem Haar Feuchtigkeit und macht es spröde. Außerdem kann es die Kopfhaut reizen und austrocknen. Besser also nur lauwarmes Wasser verwenden – das ist sanfter zu den Haaren.

3. Spülen mit kaltem Wasser verleiht dem Haar mehr Glanz

Apropos Wassertemperatur: Nach dem Waschen sollen wir laut dem nächsten Mythos unsere Haare mit kaltem Wasser nachspülen – dadurch sollen sie stärker glänzen. Und tatsächlich: Das kalte Wasser schließt die Schuppenschicht der Haare. So reflektieren sie das Licht besser und glänzen intensiver. Positiver Nebeneffekt: Die kalte Dusche regt unsere Durchblutung an und kann unser Immunsystem stärken.

4. Nasse Haare zu bürsten, macht sie kaputt

Hier lautet die Antwort: Es kommt darauf an. Was stimmt: Nasse Haare sind empfindlicher als trockene – wir sollten also in jedem Fall vorsichtig mit ihnen umgehen, um Haarbruch zu vermeiden. Aber mit einem grobzinkigen Kamm können wir sie ruhig sanft durchkämmen.

Deine Haare sind nach dem Waschen sehr klettig? Dann solltest du sie auf jeden Fall vorher kämmen und nach dem Shampoo einen Conditioner verwenden. Und: Wer sehr trockene und kaputte Haare hat und diese nicht weiter strapazieren möchte, kann sie nach dem Waschen auch nur mit den Fingern entwirren.

5. Repair-Shampoos können Spliss reparieren

Viele Shampoos versprechen uns das Blaue vom Himmel. Repair-Shampoos für besonders strapazierte Haare etwa wollen Spliss heilen können. Daran ist leider absolut nichts dran. Wenn die Haarspitzen erst mal gespalten sind, hilft leider nur noch Abschneiden. Reparieren lassen sie sich nicht mehr.


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