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Todkrankes Baby: Trump bietet Hilfe an, Papst betet für Charlie

Der Fall des todkranken kleinen Charlie bewegt die Welt: Nachdem Papst Franziskus den Jungen und seine Eltern in seiner Gebete geschlossen hat, hat nun auch US-Präsident Trump seine Hilfe angeboten.

Charlie Gard

Der todkranke Charlie Gard

Papst Franziskus hat für die Eltern des unheilbar kranken Säuglings Charlie aus Großbritannien gebetet. Der Heilige Vater verfolge mit Zuneigung und Emotion den Fall, teilte ein Sprecher des Vatikans am Sonntagabend in Rom mit. "Er betet für (Charlies Eltern) in dem Wunsch, dass ihr Wille, das eigene Kind bis zum Ende zu begleiten und zu betreuen, respektiert wird."

Auch US-Präsident Donald Trump reihte sich unter die Mitfühlenden ein - und zwar auf dem für ihn üblichen Weg via Twitter. "Wenn wir dem kleinen #CharlieGard helfen können, (...) würden wir uns sehr freuen, das zu tun", schrieb Trump am Montag. Unklar ließ der US-Präsident allerdings, wie die Hilfe konkret aussehen könnte.


Der zehn Monate alte Junge leidet an einer seltenen genetischen Erkrankung und liegt mit irreversiblen Gehirnschäden in einem Krankenhaus in London. Seine Eltern wollten das Kind für eine experimentelle Therapie in die USA bringen. Die behandelnden Ärzte sind dagegen überzeugt, dass die Therapie nicht helfen würde. Sie forderten deshalb, die Behandlung einstellen zu dürfen, weil sie fürchten, dass der Junge unnötig leidet.


Eltern bekamen am Freitag etwas mehr Zeit

Das oberste Gericht Großbritanniens gab den Ärzten Recht. Auch vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg waren Charlies Eltern Anfang vergangener Woche gescheitert. Die Abschaltung der Maschinen, die ihn am Leben halten, war ursprünglich für Freitag geplant, wurde jedoch auf Wunsch der Eltern verschoben und wird nun für die kommenden Tage erwartet.

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rös / DPA

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