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Wissenschaft schnell erklärt Fördert fettiges Essen wirklich Krebs?

Fettreiche Nahrung fördert Krebs! Das ist so nicht belegt. In den westlichen Wohlstandsgesellschaften wurden die Menschen immer dicker, gleichzeitig war ein Anstieg bei den Krebserkrankungen zu beobachten. Daher kam unter Medizinern in den 70ern der Verdacht auf, beides könnte zusammenhängen. Inzwischen ist klar, dass die Ernährung in der Tat Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf von Krebserkrankungen hat. 30 Prozent beträgt in den entwickelten Ländern der Anteil jener krebsfördernden Faktoren, die mit der Nahrung in Zusammenhang stehen (Im Rest der Welt ist deren Einfluss mit 20 Prozent etwas geringer). Starkes Übergewicht ist jedenfalls in vielen Studien als Risikofaktor
für etliche Krebsleiden bestätigt worden, auch wenn die biochemischen Mechanismen, die das bewirken, noch nicht klar sind. Gibt es einzelne Komponenten der Nahrung, die besonders riskant sind? Das wird noch intensiv erforscht. Ein kausaler Zusammenhang beispielsweise zwischen der Fettaufnahme und bestimmten Krebsarten ist bislang nicht belegt. Ausgeschlossen werden kann er aber auch nicht. Darum raten Mediziner bei der Krebsprävention vorerst, was der Gesundheit insgesamt dient:
sich ausgewogen zu ernähren und sich regelmäßig zu bewegen.
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In den Wohlstandsgesellschaften werden die Menschen immer dicker, gleichzeitig ist ein Anstieg bei den Krebserkrankungen zu beobachten. Doch liegt das tatsächlich an fettreicher Ernährung?

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