Tod des Partners Zwölf Jahre Ehe und plötzlich allein: Wie Britta Preuße lernte, nach dem Tod ihres Mannes weiterzumachen

Porträt Britta Preuße
"Man muss in Bewegung bleiben, wenn man Krisen überwinden will", sagt Britta Preuße. Langsam einen Fuß vor den nächsten setzten, und dabei den Weg finden
© Michael Englert
Wie schaffen wir es, Schicksalsschläge zu meistern und wieder Zuversicht zu gewinnen? Nach dem Tod ihres Manns hat sich Britta Preuße, 47, aus Grevenbroich Zeit zum Trauern genommen. Und sie machte sich auf die Suche nach einem neuen, erfüllten Leben.
Protokolliert von Claudia Minner

Trauer ist wie Musik. Mal spielt sie leise im Hintergrund, und man bemerkt sie kaum. Und dann wird sie plötzlich so laut, dass es wehtut. Dann will sie raus. Ich habe viel geschrieben, um den Schmerz über Carstens Tod zu verarbeiten. Habe meine Trauer in Beiträgen auf Facebook, Instagram und meinem Blog öffentlich gemacht und mache das immer noch. Das ist sehr heilsam, weil ich dabei verstanden habe, dass Trauer etwas Gutes ist – und dass sich der Schmerz verändert.


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