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Tropenkrankheit Afrika bleibt der Kontinent mit den meisten Malaria-Fällen

Malariamücken in einem Labor in Kenia
Malariamücken in einem Labor in Kenia
© Sven Torfinn / DPA
Malaria ist laut WHO in Afrika die siebthäufigste Todesursache. Der Kontinent verzeichnet über 90 Prozent der weltweiten Opfer der Tropenkrankheit.

Nach Angaben der WHO sank die Zahl der Malaria-Fälle 2019 auf 229 Millionen weltweit. In Afrika jedoch steigen die Zahlen seit 2014 wieder an und der Kontinent verzeichnet mit 215 Millionen geschätzten Fällen den Großteil aller Erkrankungen. Ein Viertel der globalen Fälle entfallen auf Nigeria. Nichtsdestotrotz konnten die Erkrankungen, bis auf Afrika, in allen Regionen reduziert werden. Glücklicherweise kann die Krankheit in den meisten Fällen behandelt werden und die Sterblichkeitsrate liegt unter fünfzig Personen bei hunderttausend Erkrankungen, dennoch fordert die Krankheit viel zu viele Todesopfer.

Tropenkrankheit: Afrika bleibt der Kontinent mit den meisten Malaria-Fällen

Malaria hat mehrere Unterarten, die sich häufig verändern und anpassen, daher kann eine Erkrankung auch mehrmals erfolgen. Vermehrte Einnahme von Malaria-Medikamenten in Folge von häufiger Erkrankung führt bei vielen Menschen zu einer Resistenz gegen die Medikation. Auch fanden die Centers for Disease Control and Prevention heraus, dass zwei der vier Malaria-Parasiten bereits Immunität gegen die üblichen Medikamente entwickelt haben, was den Kampf gegen die Krankheit zunehmend erschwert.

tis / Statista

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