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Unterschätztes Insekt Hornissen sind die perfekte Waffe gegen Wespen - und viel harmloser als ihr Ruf

Hornissen eilt ein schlechter Ruf voraus: Drei Stiche töten ein Kind, fünf einen Mann, sieben ein Pferd. So lautet zumindest ein hartnäckiges Gerücht. Wahr ist: Der Stich einer Hornisse ist nicht gefährlicher als der einer Wespe. Er wird laut Naturschutzbund Berlin nur als schmerzhafter empfunden. Denn der dreieinhalb Millimeter lange Stachel dringt etwas tiefer in die Haut ein. Allerdings ist das Gift einer Hornisse im Vergleich zu dem von Bienen oder Wespen harmloser. Bienengift besteht zum Beispiel aus mehreren toxischen Komponenten - und ist dadurch zehnmal giftiger als Hornissengift.
Wer diesen Sommer von Wespen genervt ist, sollte Hornissen willkommen heißen. Denn sie packen die Wespen laut Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung und zerrupfen sie in der Luft. So bleiben zumindest die lästigen Wespen fern. Außerdem machen Hornissen auch Jagd auf Fliegen, Käfer und Spinnen. Im Sommer 2018 könnte es durch den trockenen und warmen Sommer sogar mehr Hornissen als sonst geben. Das sind gute Nachrichten für alle, die von den vielen Wespen genervt sind.
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Hornissen stehen im Ruf, besonders giftig zu sein und sogar Menschen töten zu können. Das stimmt so aber nicht. Zudem sind die Insekten besonders hilfreich, wenn viele Wespen in der Umgebung sind.

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