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"Alpha", "Beta", "Gamma" WHO gibt Corona-Varianten neue Namen: "Kein Land soll stigmatisiert werden"

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Die Varianten des Corona-Virus bekommen neue Namen. Wie die Weltgesundheitsorganisation WHO am Montag bekannt gab, sollen die Mutationen künftig nach griechischen Buchstaben benannt werden - und zwar in der Reihenfolge ihrer Entdeckung: So wird aus der britischen Variante "Alpha", aus der südafrikanischen "Beta", aus der brasilianischen "Gamma" und aus der indischen "Delta". "Kein Land soll für die Entdeckung und die Meldung von Varianten stigmatisiert werden", erklärte WHO-Epidemiologin Maria Van Kerkhove. Auch die Buchstaben-Zahlen-Kombinationen wie B.1.351 sollten laut WHO nicht mehr genutzt werden, da sie nur schwer in Erinnerung blieben. Der Entscheidung für das griechische Alphabet waren monatelange Überlegungen vorausgegangen, wie der daran beteiligte Bakteriologe Mark Pallen berichtet. Er selbst habe den Vorschlag gestoppt, die Varianten als VOC, beziehungsweise "voc" zu bezeichnen. Ausgesprochen ähnelte dies doch zu sehr einem englischen Schimpfwort.
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Weil die Zuordnung der Corona-Mutanten nach Ländern zu Stigmatisierung führen könnte, wird nun das griechische Alphabet herangezogen. Selbst ein Akronym, das einem Schimpfwort ähnelt, war im Gespräch.

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