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Hausmittel: Oma hatte doch recht!

Hausmittel müssen nicht gut sein, nur weil sie seit Generationen überliefert wurden. Aber viele können tatsächlich helfen. Wir zeigen traditionelle Anwendungen, die auch aus wissenschaftlicher Sicht einen Versuch wert sind.

Von Olaf Peters

Bronchitis

Bienenwachsauflagen

Eine Auflage mit warmem Bienenwachs soll antibiotisch und schleimlösend wirken, Hustenreiz und Schmerz lindern.

Anwendung:

Ein Baumwolltuch in flüssiges Bienenwachs tauchen und erkalten lassen. Die entstandene Platte mit einem Föhn leicht erhitzen, die warme Platte auf die Brust legen und mit wärmenden Dinkel- oder Kirschkernkissen abdecken, damit die Temperatur länger vorhält.

Risiken und Nebenwirkungen:

Damit keine chemischen Rückstände über die Haut aufgenommen werden können, nur Bienenwachs aus kontrollierter, biologischer Herstellung verwenden, weil dort Rückstandsfreiheit garantiert wird. Das gibt es in Bioläden, Reformhäusern und in Imkereien, die nach den Regeln der biologischen Herstellung arbeiten.

Brustwickel mit Quark

Das Hausmittel soll bei Husten und Bronchitis helfen, Schleim zu lösen, das Abhusten erleichtern und eine entzündungshemmende Wirkung haben.

Anwendung:

Quark abtropfen lassen, dann eine ein Zentimeter dicke Schicht (in Zimmertemperatur) mittig auf ein Tuch (zum Beispiel Geschirrtuch) streichen, die überstehenden Teile des Tuchs einschlagen, auf die Brust legen und ein bis zwei Stunden einwirken lassen. Bei starken Entzündungen wird der Quark schnell warm, dann ein- bis zweimal eine neue Auflage herstellen.

Lavendel-Brustwickel

Brustwickel mit Lavendelöl sollen durchblutungsfördernd in den Bronchien wirken, das Abhusten erleichtern und Schleim lösen. Das Hausmittel ist auch für Kleinkinder über sechs Monate geeignet, wenn das getränkte Tuch in Alufolie eingeschlagen wird.

Anwendung:

Lavendelöl im Verhältnis eins zu zehn mit Sonnenblumenöl verdünnen. Von dieser Mischung fünf bis sieben Milliliter (etwa ein bis zwei Teelöffel) tropfenweise auf ein Tuch verteilen (besonders bei Kleinkindern sollte die Dosierung nicht höher sein). Das Tuch in eine Plastiktüte legen und zwischen zwei Wärmflaschen anwärmen, anschließend aus der Tüte nehmen und über Nacht auf die Brust legen.

Einschlafstörungen

Nasse Socken oder Senfmehlfußbad

Je kälter die Füße sind, desto schwieriger ist es einzuschlafen - das zeigte eine Studie der Psychiatrischen Universitätsklinik Basel. Ein warmes Fußbad sorgt demnach nicht nur für Entspannung, sondern kann auch Schlafstörungen entgegenwirken. Den Effekt kann man auch mit dem Kneippschen Hausmittel der nassen Socken erreichen, die anfänglich gefäßverengend wirken, nach 20 bis 30 Minuten aber gefäßerweiternd.

Anwendung:


Nasse Socken:

Die Füße in einem Fußbad aufwärmen. Dann ein Paar Socken in kaltes Wasser tauchen, auswringen und anziehen, darüber ein Paar wärmende Wollsocken.

Senfmehlfußbad:

Zwei Esslöffel Senfmehl in einen Eimer mit heißem Wasser rühren, Füße etwa 10 Minuten lang darin baden und anschließend mit warmem Wasser abwaschen.

Risiken und Nebenwirkungen:

Senfmehl kann bei unsachgemäßer Anwendung zu Hautverbrennungen führen. Daher maximal 15 Minuten einsetzen und bei Hautrötungen die Behandlung sofort beenden. Bei Hautverletzungen am Fuß oder Unterschenkel dürfen Senfmehlfußbäder nicht angewendet werden.

Erkältung

Holunderblütentee

Schon Hippokrates hat eine Heilwirkung von Holunder beschrieben, im Mittelalter schätzte Hildegard von Bingen seine Kraft. Die Naturmedizin kennt zahlreiche Anwendungen für Holunder (bzw. Flieder, als der Schwarzer Holunder auch bezeichnet wird), gute Erfahrungen gibt es mit der Wirkung eines Tees von Holunderblüten bei Erkältungen. Die enthaltenen ätherischen Öle wirken entzündungshemmend und schleimlösend.
Anwendung: Etwa zwei Teelöffel Blüten mit zirka 150 Milliliter siedendem Wasser übergießen, fünf Minuten ziehen lassen und dann durch ein Sieb gießen. Mehrmals täglich, besonders in der zweiten Tageshälfte, ein bis zwei Tassen möglichst heiß trinken.

Hühnersuppe

Ob Hühnersuppe zu Recht eines der wichtigsten amerikanischen Hausmittel gegen Erkältung ist, wollten der Internist Stephen Rennard und seine Kollegen von Nebraska Medical Center mit einer Laboruntersuchung belegen. Sie bereiteten eine Hühnersuppe nach dem Rezept der Großmutter eines der Forscher zu - und untersuchten ihre Wirkung im Reagenzglas. Dabei konnten sie beobachten, dass die Bewegungsfähigkeit bestimmter weißer Blutkörperchen sank, die für Er- kältungssymptome wie geschwollene Schleimhäute verantwortlich sind. Das Experiment ist natürlich kein Beweis dafür, dass die Suppe im menschlichen Körper einen ähnlichen Effekt hat. Aber Millionen Großmütter machen es dennoch richtig - die heiße Suppe tut bei Erkältung einfach gut.

Anwendung:

Ein Suppenhuhn in kaltem Wasser aufsetzen und aufkochen. Dann mindestens zweieinhalb Stunden bei geringer Hitze köcheln lassen. Die lange Kochzeit ist Voraussetzung für die Wirkung, vermutlich weil nur auf diese Weise die wirksamen Bestandteile aus dem Huhn herausgelöst werden. Die anderen Zutaten sind für den Geschmack wichtig, nicht aber für den Effekt der Suppe. Einen bis zwei Teller möglichst heiße Hühnersuppe essen.

Risiken und Nebenwirkungen:

Bei Halsschmerzen Vorsicht mit zu heißer Suppe.

Zwiebeltee

Der Saft der Zwiebel soll gegen krankheitserregende Keime wie ein natürliches Antibiotikum wirksam sein - durch das enthaltene Alliin, das beim Kontakt mit Sauerstoff zu Allicin wird.

Rezept:

Eine Zwiebel zerkleinern und in einem halben Liter Wasser etwa fünf Minuten kochen, den Sud abseihen und auf Trinktemperatur abkühlen lassen, dann etwas Honig hinzugeben; den Tee schluckweise trinken, danach ins Bett legen und schwitzen.

Risiken und Nebenwirkungen:

Die Zwiebel kann den Blutzuckerspiegel senken. Deshalb sollten Diabetiker bei Anwendung dieses Hausmittels den Blutzuckerspiegel kontrollieren und die Dosierung ihrer Antidiabetika gegebenenfalls anpassen.

Fiebrige Mandelentzündung

Kalte Zitronen-Halswickel

Hilft bei fiebriger Mandelentzündung besonders bei Kindern. Anwendung: Einen Esslöffel Zitronensaft in einen Viertelliter Wasser geben. Ein Tuch eintauchen, leicht ausdrücken und um den Hals legen. Etwa eine Stunde einwirken lassen. Den Hals anschließend warm halten.

Risiken und Nebenwirkungen:

Sollte eine Hautreizung mit Juckreiz auftreten, den Wickel sofort abnehmen.

Halsschmerzen

Kartoffelwickel

Wickel mit Kartoffeln sollen eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung haben.

Anwendung:

500 Gramm ungeschälte Kartoffeln gar kochen, dann in ein Tuch oder Leinensäckchen geben und zerdrücken. Um Verbrennungen zu vermeiden, ein Handtuch um den Hals legen. Das Tuch mit den Kartoffeln kommt darüber. Einwirken lassen, bis die Kartoffeln kalt sind.

Harnwegsinfekte

Preiselbeersaft

Eine randomisierte Studie der Universität Oulu in Finnland zeigt, dass regelmäßiges Trinken von Preiselbeersaft die Häufigkeit von Harnwegsinfektionen bei Frauen halbiert. Vermutlich sinkt dadurch die Haftfähigkeit von Bakterien in der Blasenwand.

Anwendung:

Dreimal täglich einen Esslöffel Preiselbeersaft trinken

Husten, Erkrankungen der Atemwege

Dampfbad

Inhalieren mit heißem Wasserdampf hat gleich mehrere wohltuende Effekte. Je nachdem, was man hinzugibt, wirkt es schweißtreibend (Kamille), entzündungshemmend (Kamille, Salbei), schleimlösend (Thymian, Myrte), antibakteriell (Thymian, Salbei, Kamille) oder krampflösend in den Bronchien (Thymian).

Anwendung:

Eine Handvoll wahlweise getrocknete Kamillenblüten, Thymian, Salbei oder Myrte in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser überbrühen, etwas ziehen lassen. Dann mit einem großen Handtuch Kopf und Schüssel abdecken und die Dämpfe einatmen.

Risiken und Nebenwirkungen:

Vorsicht bei Allergien gegen die genannten Heilpflanzen; nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit anwenden, da die enthaltenen Substanzen über den Blutkreislauf beziehungsweise über die Muttermilch in den Körper des Kindes gelangen und möglicherweise allergische Reaktion, Herzrhythmus- und Atemstörungen auftreten können. Nicht geeignet für Kleinkinder unter drei Jahren.

Kniegelenksschmerzen

Wickel mit Bockshornkleesamen

> Bei äußerer Anwendung sollen Bockshornkleesamen entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken.

Anwendung:

50 Gramm Bockshornkleesamen mit einem Viertelliter Wasser für fünf Minuten zu einem Brei verkochen. Den Brei auf ein Leinentuch streichen. Je nach Wunsch noch heiß oder kalt anwenden: Besteht ein Wärmebedürfnis - etwa bei Arthrose -, sollte der Wickel so warm wie erträglich um das Knie gelegt werden. Bei einem Hitzegefühl im Knie - beispielsweise bei Arthritis - den Wickel kalt verwenden. Dafür den Brei zunächst auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und den Wickel eine Zeit lang in den Kühlschrank legen (auf keinen Fall im Eisfach tieffrieren).

Risiken und Nebenwirkungen:

Den Wickel sofort abnehmen, falls Hautreizungen (Brennen, Juckreiz) auftreten.

Kopfschmerzen

Akupressur mit Pfefferminzöl

Akupressur ist eine Heilmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Kombiniert mit der Anwendung von Pfefferminzöl oder Tigerbalsam kann sie ein wirksames Mittel gegen Kopfschmerz sein. Studien haben belegt, dass beide Mittel auf den Schläfen und zwischen den Augenbrauen Spannungskopfschmerz reduzieren können.

Anwendung:

Zeige- und Mittelfinger leicht mit Tigerbalsam oder Minzöl benetzen. Dann damit beide Schläfen ein bis fünf Minuten mit leichtem Druck kreisförmig massieren. Anschließend die Finger sorgfältig waschen.

Risiken und Nebenwirkungen:

Augen- und Schleimhautkontakt mit dem ätherischen Öl vermeiden. Nicht anwenden bei Säuglingen und Kleinkindern, da in diesem Alter beim Einatmen der Dämpfe asthmaähnliche Zustände auftreten können.

Magen-Darm-Beschwerden

Pfefferminztee

Pfefferminze wirkt entkrampfend auf die Muskulatur des Magen-Darm-Traktes und regt den Gallefluss an. Anwendung: Einen Esslöffel (1,5 Gramm) frische oder getrocknete Pfefferminzblätter mit etwa 150 Milliliter siedendem Wasser übergießen, zehn bis 15 Minuten stehen lassen, gegebenenfalls durch einen Filter gießen. Zwei bis drei Tassen über den Tag verteilt trinken. Risiken und Nebenwirkungen: Herzpatienten sollten nicht mehr als die angegebenen zwei bis drei Tassen pro Tag trinken.

Mittelohrentzündung

Zwiebelsäckchen

Das Hausmittel ist besonders für Kinder mit Mittelohrentzündung empfehlenswert.

Anwendung:

Zwiebeln klein schneiden und in ein Tuch wickeln; im Tuch stampfen, bis Saft austritt. Das Beutelchen für zwei bis drei Stunden auf das kranke Ohr legen, leichtes Erwärmen des Beutels kann die Wirkung noch verstärken.

Risiken und Nebenwirkungen:

Lediglich als Auflage anwenden. Ärzte raten davon ab, Zwiebelsaft direkt ins Ohr zu träufeln.

Nasennebenhöhlenentzündung

Nasendusche

Salz bindet Wasser und hilft beim Abschwellen der Nasenschleimhäute. Die Nasenspülung mit einer Kochsalzlösung hilft nachweislich zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden der Nasen- und Nasennebenhöhlen.
Anwendung: Neun Gramm Meersalz in einem Liter abgekochtem Wasser auflösen. Damit die Nase drei- bis viermal täglich spülen. Dazu viel trinken. Für die Spülung kann eine spezielle Nasendusche verwendet werden, es geht aber auch mit einem Strohhalm: Den Strohhalm in ein Nasenloch stecken, das andere Nasenloch zuhalten, dann die Flüssigkeit zwei- bis dreimal in die Nase hochziehen. Mit dem anderen Nasenloch genauso verfahren. Bei den ersten Versuchen kann es passieren, dass das Wasser in den Rachen läuft, das ist sehr unangenehm, mit ein wenig Übung klappt es aber immer besser, und wer die Wirkung kennengelernt hat, nimmt die Begleiterscheinungen gern in Kauf.

Auflagen mit Ingwer, Senfmehl oder Meerrettich

Feuchtwarme Auflagen mit Ingwer, Senfmehl oder Meerrettich fördern die Durchblutung in den Nasennebenhöhlen und haben bei Nasennebenhöhlenentzündungen einen schleimlösenden Effekt.

Anwendung:

Eine Handvoll gemahlene Senfkörner auf ein Stück Küchenpapier und dieses dann auf ein Geschirrtuch legen. Das Tuch zusammenfalten und mit heißem Wasser übergießen, bis es durchgeweicht ist. Alternativ kann geriebener Meerrettich oder Ingwer verwendet werden. Nase und Wangen mit Vaseline eincremen. Das Tuch so warm wie möglich auf den Nasenbereich legen und mit einem Frotteetuch abdecken. Liegen lassen, bis dem Anwender warm wird. Eine mittelgradige Hautrötung ist erwünscht.

Risiken und Nebenwirkungen:

Unbedingt die Augen schützen! Etwa durch Bedecken mit feuchten Kompressen. Bei unsachgemäßer Anwendung kann es zu Hautverbrennungen kommen. Daher die Auflage nach fünf bis zehn Minuten entfernen.

Nieren- und Blasenentzündung

Goldrute

Goldrutentee soll antiseptisch wirken, gegen Entzündungen helfen und die Nierentätigkeit anregen.
Anwendung: Drei bis fünf Gramm Goldrutentee mit 150 Milliliter kochendem Wasser übergießen, zwei Minuten ziehen lassen. Dreimal täglich eine Tasse trinken.
Risiken und Nebenwirkungen: In der Zeit der Anwendung keinen Kaffee oder schwarzen Tee trinken; sie haben eine reizende Wirkung auf Nieren und Blase.

Bärentraubenblätter

Bärentraubenblätter wirken antibakteriell. Allerdings sind sie bei saurem Harn weniger wirksam, da das in ihnen enthaltene Arbutin nur im alkalischen Milieu in Zucker und das antibakterielle Hydrochinon gespalten wird. Der Säuregrad des Harns lässt sich mittels Indikatorpapier bestimmen, das in Apotheken erhältlich ist. Wenn der PH-Wert kleiner als sieben ist, gilt der Harn als sauer
.

Anwendung:

Ein bis zwei Teelöffel Bärentraubenblätter mit einem Viertelliter Wasser übergießen und zwölf bis 24 Stunden einweichen. Nicht kochen, da sonst unverträgliche Gerb- und Bitterstoffe herausgelöst werden. Gelegentlich umrühren. Anschließend den Sud abseihen und leicht anwärmen; zwei- bis dreimal täglich eine Tasse Tee trinken.

Risiken und Nebenwirkungen:

Magenreizung. Der Tee sollte nicht länger als eine Woche und höchstens fünfmal im Jahr eingenommen werden. Nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit anwenden und nicht bei Kindern unter zwölf Jahren. Auch Herzpatienten sollten auf die Anwendung verzichten. Der Tee verstärkt die Wirkung von Herzglykosiden, das sind Mittel, die zur Behandlung von Herzinsuffizienz eingesetzt werden. Der Effekt kann zu Herzrhythmusstörungen führen.

Übelkeit

Akupressur

Die Stimulation des Punktes zwischen den beiden tastbaren Beugesehnen der Finger am Unterarm (des sogenannten Perikard 6) verringert Übelkeit und Erbrechen - warum, ist ungeklärt. Klinische Studien belegen die Wirksamkeit dieser Anwendung bei Schwangerschafts- und postoperativer Übelkeit.

Anwendung:

Den Punkt suchen, der etwa drei Fingerbreit vom Handgelenk entfernt an der Innenseite des Unterarms liegt, und mit leichtem Fingerdruck stimulieren.

Trockene Haut

Milch-Öl-Bad

Das Bad reinigt raue Stellen, die anschließend nicht mehr brennen und schneller heilen sollen.
Anwendung: Einen Liter Milch und eine Tasse Speiseöl mischen und ins Badewasser geben.

Mandelöl und Zitrone

Anwendung:

Etwa 50 Milliliter Mandelöl mit einem Teelöffel Zitronensaft mischen; nach dem Bad die noch feuchte Haut damit einreiben.

Verstopfung

Flohsamen

In Italien sind die Samen der Wegerichart als Mittel gegen Verstopfung so bekannt wie bei uns Leinsamen. Flohsamen enthalten Schleimstoffe, die in Verbindung mit Wasser stark aufquellen. Das führt zu größerem Stuhlvolumen und einem weicheren Stuhl.

Anwendung:

Ein- bis dreimal täglich einen Teelöffel (etwa fünf Gramm) Flohsamen mit einem oder zwei Glas Wasser einnehmen. Über den Tag verteilt reichlich trinken.

Risiken und Nebenwirkungen:

Nicht anwenden bei Kindern unter zwölf Jahren, bei Flohsamen-Allergie, Passagehindernissen im Magen-Darm-Trakt oder schweren Formen des Diabetes mellitus. Wer Medikamente einnimmt, sollte eine Stunde warten, bevor er Flohsamen schluckt. Mögliche Nebenwirkungen: Blähungen, Völlegefühl.

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