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Hongkong Dritter Todesfall durch Vogelgrippe gemeldet


In Hongkong ist erneut ein Mensch an der Vogelgrippe gestorben. Erst zu Beginn der Woche wurden vorsichtshalber Tausende Hühner getötet.

In Hongkong ist am Mittwoch ein dritter Todesfall gemeldet worden, der mit einer momentan grasierenden Vogelgrippe in Verbindung stehen soll. Ein 75 Jahre alter Mann, der am Morgen dem Virus H7N9 erlegen sei, sei erst kürzlich in die benachbarte chinesische Stadt Shenzhen gereist, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Der neue Todesfall verstärkt die Sorge in der Hafenstadt, wo bereits Ende Dezember und Mitte Januar zwei ältere Männer infolge einer Erkrankung an dem Virus gestorben waren. Dieser wird vor allem durch den Kontakt mit infizierten Vögeln auf Menschen übertragen.

Erst am Dienstag hatte Hongkong bekannt gegeben, rund 22.000 Hühner und andere Vögel getötet zu haben, nachdem auf einem Großmarkt bei Geflügel aus Festlandchina das Virus entdeckt worden war. Der Großmarkt wurde zur Desinfektion für drei Wochen geschlossen, der Verkauf von Geflügel kam in Hongkong praktisch zum Erliegen. Auch die Weltgesundheitorganisation (WHO) hat über entsprechende Fälle informiert, bei denen das aktuelle H7N9-Virus bei Menschen nachgewiesen wurde.

ono/AFP/Reuters Reuters

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