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Erzählen Sie uns Ihre Geschichte!: Bin ich normal oder brauche ich eine Therapie?

Ungewöhnliche sexuelle Vorlieben, unkontrollierte Wutausbrüche, monatelanger Liebeskummer: Menschliches Verhalten nimmt verschiedenste Züge an. Doch wer sagt eigentlich, was normal ist?

Nach einer Trennung monatelang niedergeschlagen. Normal oder ein Fall für den Therapeuten? Schreiben Sie uns, wenn Sie eine ähnliche Frage treibt.

Nach einer Trennung monatelang niedergeschlagen. Normal oder ein Fall für den Therapeuten? Schreiben Sie uns, wenn Sie eine ähnliche Frage treibt.

Die Psychotherapeuten im Land können sich vor Anfragen kaum retten, auf einmal scheint jeder ein therapiebedürftiges Problem zu haben. Diagnosen zu Burn-Out, Depressionen und Borderline häufen sich. Einerseits ist das gut, weil die Hemmschwelle sinkt und betroffene Menschen sich Hilfe suchen. Gleichzeitig wächst die Achtsamkeit in der Gesellschaft für psychische Krankheiten.

Andererseits gibt es viele Bereiche, in denen keine Therapie nötig ist und die Menschen im Alltag mehr auf ihr Bauchgefühl hören müssten. Dass mehr diagnostiziert und behandelt wird, hat auch zur Folge: Die Menschen wissen ihre eigenen Verhaltensweisen nicht mehr einzuschätzen. Sind verunsichert, ob sie vielleicht Hilfe brauchen, wenn sie ab und zu ausrasten, um sich schlagen und schreien. Wenn sie jeden Tag Pornos gucken. Wenn sie Angst haben: vor terroristischen Anschlägen, vor Hunden oder vor Einbrechern. Oder wenn sie nach einer zerbrochenen Beziehung monatelang trauern. Was ist noch normal?

Für eine Geschichte im stern suchen wir Menschen, die sich genau diese Frage stellen. Wenn Sie Ihre Geschichte dazu erzählen möchten, können Sie uns schreiben: aufruf@stern.de.

Natürlich bleiben die Betroffenen anonym; Namen und Orte spielen für den Artikel keine Rolle.

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