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Ghana Er träumte vom Ziegenschlachten: Mann hackt sich im Schlaf selbst den Penis ab

Der Mann schnitt sich im Schlaf den Penis ab (Symbolbild)
Der Mann schnitt sich im Schlaf den Penis ab (Symbolbild)
© Burlingham / Getty Images
Er war allein zuhause, nickte ein und schlafwandelte: Ein Bauer aus Ghana schnitt sich im Schlaf den eigenen Penis ab. Er überlebte, doch braucht nun aufwändige Operationen.

Es ist ein erschreckender Vorfall, der sich am 12. August in Ghana ereignete. Wie die BBC berichtet, wurde ein Mann ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er sich selbst im Schlaf den Penis abgehackt hackte. Inzwischen schwebt der Landwirt namens Kofi Atta nicht mehr in Lebensgefahr und konnte sich zu dem Unfall äußern – und es ist eine äußerst skurrile Geschichte, die zu seiner schweren Verletzung führte.

Atta, der eine kleine Farm betreibt, war nach einem anstrengenden Arbeitstag in einem Stuhl in seinem Haus eingenickt. Seine Frau war am Tag zuvor aufgebrochen, um Familienmitglieder zu besuchen, und würde erst am nächsten Morgen wiederkommen. Während er also döste, träumte Kofi Atta eigenen Angaben zufolge vom Ziegenschlachten – einer Tätigkeit, die er auf seiner Farm regelmäßig ausführen musste. Doch offenbar schlafwandelte der Mann an diesem Abend. Ob er dazu schon vorher je geneigt hat, ist nicht bekannt. Er holte ein Messer aus der Küche – und schnitt sich, noch immer schlafend, selbst den Penis ab.

Seine Frau fand ihn rechtzeitig

Sein großes Glück war, dass am frühen Morgen des nächsten Tages seine Frau das Haus betrat – und die schreckliche Szene sah. Sie bemühte sich, die Blutung des inzwischen ohnmächtigen Landwirts zu stillen und alarmierte einen Arzt. Kofi Atta wurde ins kleine örtliche Krankenhaus gebracht und dort notversorgt. Er befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr. Allerdings kann man dort nicht die nötige Rekonstruktions-OP vornehmen, die es zur Wiederherstellung seines Penis bräuchte. Das ist nur im weiter entfernten Universitätskrankenhaus möglich, wo die Behandlung aber viel Geld kosten würde.

Noch kann der Mann aus Ghana sich die Operation dort nicht leisten. Er hofft aber auf Spenden, durch die sein Geschlechtsteil wieder hergestellt werden kann.

Quellen:  BBC Pidgin"Indy100"

wt

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