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Muttertag Mama, wir machen (es) uns schön! – Naturkosmetik selbst machen

Seifenblöcke gestapelt auf Holzbrett mit gelben Blüten
Hier handelt sich nicht um Käse, sondern um Seife! Selbstgemachte Naturkosmetik schützt Haut und Umwelt – und ist ein tolles Geschenk für den Muttertag.
© Nadja Hudovernik / Hersteller
Der Muttertag findet am zweiten Sonntag im Mai statt. Alljährlich basteln Kinder ihren Müttern zu diesem Anlass Selbstgemachtes. Das Buch "Du darfst auf meine Haut" verrät Tipps und Rezepte, um selbstgemachte Naturkosmetik zu verschenken.

Selbstgemachte Muttertagsgeschenke haben Tradition. Kinder basteln im Kindergarten Blumen, kleine Geschenke oder malen bunte Bilder. Mit zunehmendem Alter wird aber die Auswahl der Do-it-yourself-Geschenke schwieriger. Ein selbstgepflückter Blumenstrauß musste schon Jahr zuvor als Geschenk herhalten – was jetzt?

Die freie Zeit, die man ohne Corona-Krise schon längst verplant hätte, lässt sich jetzt für kreative und ausgefallene DIY-Geschenke nutzen. Gerade im Frühling blüht es überall – Kirschbäume, Maiglöckchen und Tulpen strahlen farbenfroh um uns herum. Wie man die geballte Kraft der Natur in ein DIY-Muttertagsgeschenk verpackt, verrät das Buch "Du darfst auf meine Haut" aus dem österreichischen Löwenzahn Verlag. Hier gibt es zahlreiche Anleitungen dafür, wie sich aus natürlichen Zutaten Cremes, Badesalze und auch Deodorant hergestellen lassen. Für jede Altersklasse ist etwas dabei – selbst Kinder können einige Rezepte mit ein bisschen Hilfe umsetzen. 

Das Buchcover. Eine Illustration einer Frau mit Blumen um den Buchtitel auf lila Hintergrund
"Du darfst auf meine Haut – Naturkosmetik selber machen", von Barbara Hoflacher mit Illustraionen von Ruth Veres, Löwenzahn Verlag, 176 Seiten, 22,90 Euro. Hier bestellbar.
© Löwenzahn

Ringelblume, Lavendel und Sheabutter: Ihr dürft auf meine Haut!

Bei der Hautpflege lautet die Devise: Weniger ist oft mehr. Zu viele und zu aggressive Produkte stressen die Haut statt sie zu beruhigen und zu pflegen. Außerdem ist jede Haut anders: Mischhaut, fettige Haut, trockene Haut – da kann man schnell den Überblick im Drogeriemarktregal verlieren. Natürliche Hautpflege schont die Haut und baut wichtige Mikroorganismen auf. Naturkosmetik ist frei von Mikroplastik, Weichmachern und Mineralölen, die Haut und Umwelt belasten.

Viele Komponenten, aus denen Naturkosmetik selbst hergestellt werden kann, gehören zum normalen Haushaltsinventar: Olivenöl, Sonnenblumenöl und Basilikum. Andere Zutaten finden sich bei vielen vor der Haustür oder auf dem Balkon – ob gewollt oder nicht. Dazu gehören Gänseblümchen, Löwenzahn, Lavendel und auch sauberes Regenwasser. Die Rezepte in "Du darfst auf meine Haut" verwandeln die natürlichen Materialien in hochwertige Pflegeprodukte. Je nachdem, welches Rezept ausprobiert wird, müssen einige Zutaten im Fach- oder Biohandel (zum Beispiel im Reformhaus) gekauft werden. 

Blüten, Kräuter und Wurzeln – Erholung für Haut und Umwelt

Sind alle Zutaten beisammen, kann der DIY-Spaß beginnen. Die Auswahl an Kosmetika ist groß: von einer Gesichtscreme, über wohltuende Gele bis hin zur Biozahnpasta ist alles dabei. Autorin Barabara Hoflacher ist der Überzeugung, dass fünf selbstgemachte Produkte reichen, um den Körper von Kopf bis Fuß zu pflegen. Die Herstellung der natürlichen Pflege ist plastik- und müllfrei – Zero Waste mit Pflegeeffekt. Auch das Buch selbst wird klimapositiv hergestellt und bleibt plastikfrei unverpackt. Der Großteil der Kosmetikprodukte ist vegan, einige sind sogar essbar und somit ideal für einen Haushalt mit Kleinkindern. Der Muttertag naht: also Ärmel hoch, Kräuter suchen und Haut und Umwelt etwas Gutes tun!


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