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Unser Rücken-Experte: Dr. Gerd Müller

Dr. Gerd Müller steht dem stern.de-Ratgeber Rücken als Experte zur Seite. Er ist ärztlicher Leiter eines orthopädischen Zentrums in Hamburg.

Dr. Gerd Müller, Jahrgang 1960, ist Rücken-Spezialist. Er studierte Medizin an der Universität Erlangen, dort promovierte er auch. Seine Facharztausbildung zum Orthopäden machte er in der orthopädischen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses Barmbek und an der Universitätsklinik Düsseldorf. Seit 1993 ist er Facharzt für Orthopädie. Zudem ließ er sich ausbilden in Chirotherapie, Sportmedizin und orthopädischer Chirurgie.

Von 1998 bis 2000 war er leitender Oberarzt der orthopädischen Abteilung am Allgemeinen Krankenhaus Hamburg-Barmbek. Seit 2001 ist er ärztlicher Leiter am Hamburger Rückenzentrum am Michel. Zudem ist Müller Gründungsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft chronischer Kreuzschmerz (BAcK), Mitglied der Spine Society of Europe (SSE) und einer der Vorsitzenden der EU-Leitlinienkommission, die sich mit der Prävention von Rückenschmerzen beschäftigt. Er forschte unter anderem zum Thema „muskuläre Dysbalancen bei Leistungssportlern“.

Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?