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Rückschlag für Aids-Forscher: Scheinbar von HIV-geheiltes Kind wieder erkrankt

Schwerer Dämpfer für die Aids-Forschung und für HIV-Patienten: In den USA hat ein angeblich von HIV geheiltes Kleinkind einen Rückfall erlitten. Das Virus kehrte nach Jahren zurück.

Von Lea Wolz

Der Fall sorgte für Schlagzeilen weltweit: Ein kleines, 2010 in den USA geborenes Mädchen schien den Aids-Erreger in seinem Körper besiegt zu haben. Kurz nach seiner Geburt setzten Ärzte das Baby einer aggressiveren Therapie als üblich aus - das Kind schien die HIV-Infektion überwunden zu haben. Ärzte sprachen im Frühjahr 2013 hoffnungsvoll von "Heilung".

Doch nun vermelden die behandelnden Mediziner einen Rückschlag: Bei dem als "Mississippi-Baby" bekannt gewordenen Kind ist der Erreger offenbar zurückgekehrt. Nach zwei Jahren ohne Medikamente, in denen keine Viren im Körper des Mädchens nachweisbar waren, sei das HI-Virus nun bei einer Routinekontrolle wieder entdeckt worden, teilten die Ärzte des Kindes an der Universität von Mississippi mit. "Dies ist natürlich eine enttäuschende Wende für das junge Kind, für seine Ärzte und für die gesamte Aids-Forschung", sagte der Direktor des #link; ttp://www.niaid.nih.gov/news/newsreleases/2014/Pages/MississippiBabyHIV.aspx;US-Aidsforschungsinstitutes NIAID, Anthony Fauci, laut Mitteilung#.

Große Hoffnungen

Das Mädchen hatte zuvor als "funktionell geheilt" gegolten. Von einer funktionellen Heilung sprechen Ärzte, wenn noch wenige Virenbruchstücke im Körper vorhanden sind, diese sich aber nicht oder kaum mehr vermehren. Das Virus ist daher unter der Nachweisgrenze und kann ohne Medikamente in Schach gehalten werden.

Das Mädchen, das sich noch im Mutterleib mit HIV infiziert hatte, war für mehr als zwei Jahre ohne nachweisbare Anzeichen der Infektion geblieben. Weniger als 30 Stunden nach der Geburt hatten Ärzte bei ihm mit einer antiretrovirale Therapie begonnen - deutlich früher als sonst üblich. Das Baby erhielt die Medikamente bis es 18 Monate alt war. Danach erschien die Mutter nicht mehr zu Behandlung. Als die Mediziner das Kind im Alter von zwei Jahren wieder zu sehen bekamen, waren die HI-Viren noch immer nicht nachweisbar.

Mit der funktionellen Heilung des mittlerweile knapp vierjährigen Kindes verbanden sich große Hoffnungen. Mediziner sahen darin die Möglichkeit, dass durch den frühen Einsatz von mehr Medikamenten als bei der Standardtherapie üblich HIV-Infektionen bei Neugeborenen geheilt werden könnten. Bestenfalls, so hofften Experten, ließen sich solche Erfolge auch bei neu infizierten Erwachsenen erzielen.

Die Annahme der Mediziner: Mit einer frühen Therapie könne von vornherein verhindert werden, dass sich bestimmte Reservoire im Körper mit HI-Viren füllen. Als solche Speicher, in denen die Erreger Jahre oder auch Jahrzehnte ruhen können, gelten unter anderem Lymphgewebe, Gedächtnis-Helferzellen, Knochenmark und Gehirn.

"Eindeutig ein Rückfall"

Im stern hatten sich Aids-Experten bereits 2013 zurückhaltend zu dem Therapieerfolg geäußert. Aidsforscher Jan van Lunzen vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, sprach von einem "weiteren Baustein auf dem Weg zu einer möglichen Heilung von HIV". Auch Christoph Königs, Vorstandsmitglied der Deutschen-Aids-Gesellschaft, warnte vor zu großen Erwartungen. "Der Ansatz ist spannend, doch wir wissen noch zu wenig, was genau bei dem Kind passiert ist und was dies für andere Erkrankte bedeutet", sagte er damals. Zudem betonte er schon vor mehr als einem Jahr: Noch sei unklar, ob der Körper des Kindes das Virus dauerhaft in Schach halten könne.

Genau das scheint nicht mehr der Fall zu sein. 16.000 Viruskopien pro Kubikmilliliter Blut wiesen die Experten bei dem Kind nach. „Mitunter wird ein Ausschlag von 100 bis 500 Kopien erreicht", sagte Aids-Experte Anthony Fauci der "New York Times" zufolge. "Doch 16.000 sind kein Ausschlag mehr. Das ist eindeutig ein Rückfall." Das Kind erhält nun Medikamente, die es wohl ein Leben lang nehmen muss.

Auch wenn die behandelnden Mediziner die Rückkehr des Virus als Rückschlag werten: Die Tatsache, dass das Kind dennoch mehr als zwei Jahre das Virus ohne Medikamente in Schach halten konnte, sei "bis jetzt einmalig", sagt Deborah Persaud vom Johns Hopkins Children's Center in Baltimore, die den Fall vor mehr als einem Jahr auf einem Fachkongress vorgestellt hatte. Normalerweise kehre das Virus, wenn die Medikamente abgesetzt werden, nach wenigen Wochen zurück und nicht nach Jahren.

Nun wollen die Forscher herausfinden, wie es dem Kind gelang, das Virus so lange zu unterdrücken, und ob es möglich ist, diese Zeitspanne zu verlängern.

mit DPA

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(