HOME

Stern Logo Ratgeber Schlaf

Chronischer Schlafmangel: Schon eine ausgedehnte Nachtruhe hilft

Ständig übermüdet? Das ist nicht nur ungesund, sondern wirkt sich auf die Konzentration aus. Eine gute Nachricht haben Schlafforscher: Richtig auszuschlafen, gleicht die Folgen des Schlafmangels aus.

Chronischer Schlafmangel schadet der Gesundheit

Chronischer Schlafmangel schadet der Gesundheit

Die 159 Studienteilnehmer mussten für das Experiment eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen: Denn mit ihrer Hilfe untersuchten Forscher, wie sich chronischer Schlafmangel auswirkt und wie schnell diese Beeinträchtigungen nach längerer Nachtruhe wieder verschwinden.

Dabei zeigte sich, dass nicht die Intensität des Schlafs allein für die Erholung ausschlaggebend ist, sondern besonders die Dauer des Nachholschlafs. Mangel an Nachtruhe verursache langsame Veränderungen von Körperfunktionen, die sich eben auch erst mit der Zeit wieder ausgleichen ließen, schreiben die Wissenschaftler um David Dinges von der University of Pennsylvania in Philadelphia im Fachmagazin "Sleep".

Wer oft nicht genug schläft, lebt auf Dauer gefährlich, denn chronischer Schlafmangel macht krank: Stress und schlechte Laune sind die Folgen, daneben erhöht zu wenig Schlaf aber auch das Risiko von Diabetes, Übergewicht und Herzerkrankungen, wie die Wissenschaftler schreiben. Die meisten gesunden Erwachsenen benötigen zwischen sieben und neun Stunden Schlaf pro Tag, um ihre körperlichen und geistigen Kräfte zu regenerieren. Menschen, deren Lebensrhythmus beispielsweise von Schichtarbeit bestimmt ist, bauen bereits nach wenigen Wochen ein erhebliches Schlafdefizit auf. Die Aufmerksamkeit und das Konzentrationsvermögen lassen nach, wie die Psychologen um David Dinges bereits vor einigen Jahren wissenschaftlich belegt hatten.

Nun wollten sie wissen, ob sich die Symptome durch eine Portion Extraschlaf am Wochenende wieder aufholen lassen. Dafür setzten sie die 159 gesunden Probanden im Alter von 22 bis 45 Jahren ein. In den ersten beiden Nächten durften alle zehn Stunden im Bett sein. An den folgenden fünf Tagen reduzierten die Wissenschaftler die Schlafdauer auf vier Stunden. Während die Probanden schliefen, beobachteten die Forscher die verschiedenen Schlafphasen. Dabei wurde auch der sogenannte REM-Schlaf bewertet, der unter anderem durch schnelle Augenbewegungen charakterisiert ist. Für den anschließenden Erholungsschlaf teilten die Psychologen die Probanden in sechs Gruppen ein, die zwischen null und zehn Stunden lang schlafen durften.

Tagsüber absolvierten die Teilnehmer verschiedene Verhaltenstests und neurologische Untersuchungen, mit denen die Forscher Reaktionszeit, Müdigkeitslevel und Konzentrationsfähigkeit ermittelten. Dabei zeigte sich, dass unmittelbar nach der stark reduzierten Schlafdauer alle Werte deutlich beeinträchtigt waren. Mit zunehmender Länge des Erholungsschlafes verbesserten sie sich wieder nach und nach. Ihre Ausgangswerte erreichten allerdings nur die Teilnehmer wieder, die zehn Stunden geschlafen hatten. "Jede zusätzliche Stunde Schlaf nach einer Phase chronischen Schlafmangels fördert die Zurückgewinnung der geistigen Munterkeit", erklärt Dinges. Das Experiment unterstreiche besonders die Bedeutung von Erholungsschlaf für Menschen, deren Beruf oder Lebensweise einen teilweisen oder chronischen Schlafmangel entstehen lasse. Für die vollständige Erholung seien aber neben der Dauer auch die verschiedenen Schlafphasen und die Schlafintensität mitverantwortlich.

DDP/web / DDP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(