Schlafmedizin Neue Schlafmittel versprechen Nachtruhe ohne Suchtgefahr. Wem welche Pille hilft – und wer keine schlucken sollte

Frau im Bett mit Pille auf dem Nachtschrank
Die neuen Schlaftabletten blockieren das Hormon Orexin – das uns wachhält. Und sie sollen nicht süchtig machen wie andere Schlafmedikamente
© Julien Leiv Stock Adobe.com
Ein Drittel der Deutschen leidet unter Schlaflosigkeit. Viele werfen rezeptpflichtige Schlaftnittel ein. Auch freiverkäufliches Melatonin erlebt einen Mega-Boom. Jetzt kommt eine neue Gruppe von Pillen auf den Markt – die "Orexin-Hemmer". Höchste Zeit für einen Überblick.

Es wäre der Stein der Weisen: eine Tablette, die uns seligen Schlaf bringt, ohne dass wir vor den Nebenwirkungen Angst haben müssen. Die schlimmste kennen wir: Abhängigkeit. Mehr als eine Million Deutsche sind süchtig nach Schlaf- und Beruhigungsmitteln. Um an ihren Stoff zu gelangen, fälschen nicht wenige sogar Rezepte. Im Internet kursieren Listen mit den am schlechtesten bewerteten Ärzten, die für ein Fünf-Sterne-Votum bereit sind, fast alles zu verschreiben.

Orexin-Hemmer – eine völlig neue Gruppe von Schlafmitteln

Seit Mitte November aber können sich Schlafgeplagte ein Medikament verschreiben lassen, das Studien zufolge keine Sucht erzeugt. Bricht eine neue Zeit für die Schlafmedizin an?

Mehr zum Thema

Newsticker