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7,5 Kilo-Ge­schwulst entfernt: Mann aus Madagaskar verliert Tumor und bekommt neues Gesicht

19 Jahre lang lebte Sambany aus Madagaskar mit einem riesigen Tumor an der Wange. Schmerzen, Leid und das Warten auf den Tod bestimmten den Alltag. Dank einer Hilfsorganisation wurde er nun operiert.

Sambany litt vor seiner Operation ganze 19 Jahre lang unter einem langsam wachsendem Tumor

Sambany litt vor seiner Operation ganze 19 Jahre lang unter einem langsam wachsendem Tumor

Jeden Tag wartete Sambany auf den Tod. 19 Jahre lange lebte er mit einem langsam wachsenden Tumor im Gesicht. Schmerz, Ablehnung und Scham bestimmten den Alltag des Mannes aus Madagaskar. Wie die Organisation Mercy Ships berichtet, wurde Sambany nun aufwendig operiert - und ist seine Geschwulst los.

Knapp siebeneinhalb Kilo wog der Tumor am Ende, der viele Jahre an Sambanys Gesicht und Hals wucherte. "Ich konnte körperlich nichts mehr tun. Jeden Tag hoffte ich darauf, zu sterben", zitiert Mercy Ships den 60-Jährigen.

Eine zwölfstündige Operation

Als er hörte, dass die Organisation mit ihrem Schiff in Madagaskar Station machte, habe er sich zusammen mit seinem Enkel auf den Weg gemacht. Trotz Bedenken der Ärzte und Helfer habe er sich für die Operation entschieden: "Ich weiß, dass ich ohne eine Operation sterben werde", sagte Sambany der Organisation, "ich bin mir bewusst, dass ich auch während des Eingriffs sterben könnte. Aber ich fühle mich innerlich bereits wie tot, da ich viel Ablehnung und Ausgrenzung in den letzten Jahren erfahren habe."

Nach zwölf Stunden war es geschafft: Der Patient war um 7,5 Kilo leichter - vor allem war ihm eine Last von seiner Seele gefallen: "Ich fühle mich frei und bin überglücklich, denn ich habe ein neues Gesicht bekommen!", zitiert die Organisation Sambany - das sollen seine ersten Worte gewesen sein, als er sich nach der Operation zum ersten Mal im Spiegel sah.

Weil er während des Eingriffs viel Blut verloren hat, war er auf Spenden angewiesen - laut Mercy Ships fließt nun das Blut von 17 Menschen in seinen Venen. Bis er wieder ganz gesund ist, wird er weiter auf dem Schiff bleiben. Die Organisation bleibt noch dreieinhalb Monate an der Küste Madagaskars.

jen
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(