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Trotz steigender Infektionszahlen "Keine Gefahr an der frischen Luft": Touristen sorgen für überfüllte Strände in Frankreich

Sehen Sie im Video: Beim warmen Wetter fahren viele Franzosen am Strand, um den Corona-Regelungen zu entkommen. 


Am Wochenende sind viele Franzosen ans Meer gefahren. 


In Lacanau im Südwesten des Landes sind die Strände voll. 


Die Touristenmengen erschweren das Einhalten der Abstandsregeln. 


Viele Urlauber fahren an die Küste, um den Regelungen zu entkommen.


Ernest, besucht Strand mit seiner Tochter:
"Im Restaurant gibt es die Maskenpflicht und so weiter. Das kann ich verstehen. Doch am Strand muss man eh frische Luft atmen! Ich komme zum Strand, um mich zu erholen, frische Luft zu schnappen, bevor ich zur Arbeit zurückkehren muss.
Wir müssen an allen Menschen vorbei, mal gucken, aber wir machen es für die Kleine!“ 


Marie-Françoise, Anwohnerin:
Ach, wir sind vorsichtig, ja, wir sind vorsichtig. Wir passen doch auf, aber andere nicht. Es müssen alle mitmachen oder keine.
Reporterin: „Wie am Strand, eine Maske aufzusetzen?“
Marie-Françoise: "Ach nein! Nein, wir sind an der frischen Luft. Zumindest sagen sie, dass es keine Gefahr in der frischen Luft gibt."


In öffentlichen, geschlossenen Räumen muss in Frankreich nun verbindlich eine Schutzmaske getragen werden. Die neuen Regeln gelten unter anderem auch in Kinos, Museen und Fitnessstudios. 


In Frankreich wird wie auch in anderen Ländern eine zweite Welle der Covid-19-Pandemie befürchtet.  


Die Behörden in Frankreich warnten bereits vor einem Anstieg der Corona-Fälle. Aktuell ist die Zahl der Neuinfektionen jedoch noch auch auf einem niedrigen Niveau. 
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In Frankreich gilt im Kampf gegen das Coronavirus seit Montag eine verschärfte Maskenpflicht. In öffentlichen geschlossenen Räumen muss dort nun verbindlich eine Schutzmaske getragen werden. Doch am Strand werden Abstands- und Hygieneregeln oft vernachlässigt.

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