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Wegen bevorstehenden Honorarkürzungen: Deutschland droht Ärztestreik im September

Mehr als 120.000 niedergelassene Ärzte könnte im September streiken. Zehn Ärzteverbände haben angekündigt gegen die Sparpolitik der Krankenkassen vorzugehen.

Im September droht einem Pressebericht zufolge ein flächendeckender Ärztestreik in Deutschland. Dies gehe aus einer gemeinsamen Erklärung von zehn großen Ärzteverbänden hervor, berichtete die "Bild am Sonntag". Hintergrund der Drohung der niedergelassen Ärzte seien die von den Gesetzlichen Krankenkassen geforderten Honorarkürzungen bei den Medizinern in Höhe von rund sieben Prozent. Die zehn Verbände vertreten den Angaben zufolge rund 120.000 Ärzte mit 60.000 Praxen.

"Den Verantwortlichen der Krankenkassen muss klar sein, dass die niedergelassenen Ärzte in Deutschland gemeinsam protestieren werden, sollten die rechtswidrigen Forderungen der Kassen Gehör finden", sagte Burkhardt Zwerenz vom Deutschen Hausärzteverband der Zeitung. "Und das bedeutet im Klartext, dass viele Praxen in Deutschland geschlossen sein werden - bei Fach- und Hausärzten."

Die Erklärung unterzeichneten der Zeitung zufolge der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI), der Berufsverband der Frauenärzte (BvF), der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der Deutsche Hausärzteverband, der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN), der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN), der Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP), der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA), der Bundesverband der Pneumologen (BdP) und der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK).

ono/AFP / AFP

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.