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Wenn Arzneimittel im Mülleimer landen: Die Hälfte der Patienten hört nicht auf ihren Arzt

Jeder zweite Patient in Industriestaaten hört nicht auf den Rat seines Arztes. Dem Gesundheitssystem entstehen so Mehrkosten in Milliardenhöhe, die Patienten steigern ihr Risiko für Schlaganfälle oder Herz-Kreislauf-Krankheiten. Die Deutsche Schlaganfall-Hilfe fordert deshalb eine "Übersetzungshilfe" für Beipackzettel.

Jeder zweite Patient in Industriestaaten hört Studien zufolge nicht auf Anweisungen des Arztes und steigert so erheblich das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten und Schlaganfälle. Darauf hat die Deutsche Schlaganfall-Hilfe am Freitag in Gütersloh anlässlich des Weltschlaganfalltags am 29. Oktober hingewiesen.

Bis zu zehn Milliarden Euro Mehrkosten entstünden dem deutschen Gesundheitssystem jährlich allein durch fehlende Therapietreue, sagte die Stiftungschefin Brigitte Mohn laut Mitteilung. "Zu viele Patienten wissen oft nicht um die Gesamtzusammenhänge zwischen ihrer Erkrankung und ihres beeinflussbaren Verhaltens auf ihre Gesundheit."

"Immer noch landen viele Medikamente im Mülleimer und verordnete Hilfsmittel verstauben in der Ecke", berichtete die Stiftung. Gerade bei Schlaganfall-Patienten seien aber die kontinuierliche Einnahme von Medikamenten und der regelmäßige Einsatz von Hilfsmitteln entscheidend. Die Experten beriefen sich auf eine Studie der Weltgesundheitsorganisation von 2003, wonach in Industriestaaten nur 50 Prozent der Patienten eine gute Compliance erreichen. Das ist der medizinische Fachbegriff für strenges Durchhalten einer Therapie.

Die Stiftung sprach in der Mitteilung konkrete Probleme an, die man angehen müsse: "Beispiel Medikamente: Verklausulierte Formulierungen auf Beipackzetteln tragen häufig eher zur Verunsicherung der Patienten bei, als dass sie zur Einnahme motivieren." Die Organisation hat eine "Übersetzungshilfe" dafür erstellt. Sie ist unter www.schlaganfall-hilfe.de zu finden.

kave/DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(