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Organspende: Zwillinge erkranken an einer Leberzirrhose - einer wird gerettet, der andere stirbt

Nicholas und Devin Coats aus dem US-Bundesstaat Louisiana sind eineiige Zwillinge. Sie haben eine seltene Genmutation, werden schwer leberkrank. Devin kann durch ein Spenderorgan gerettet werden - Nick stirbt. Das ist ihre Geschichte.

Go Fund Me-Page der Zwillinge: Freunde haben für die Familie Spenden gesammelt

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Als der Schmerz einsetzte, dachten alle zunächst an Wachstumsschmerzen. Nicholas saß in der Schule und klagte über Schmerzen in seinem Oberschenkel. Er rief seine Mutter Margi Coats an und berichtete ihr von dem Symptom. Sie beschwichtigte, er sei gerade im Wachstum, kein Grund zur Sorge. Auch in der darauffolgenden Nacht hatte Nick die seltsamen Schmerzen in dem Bein. Am darauffolgenden Morgen waren sie schlimmer denn je. Seine Mutter brachte ihn in die Notaufnahme. Die Ärzte dort untersuchten Nicholas gründlich, sie nahmen ihm Blut ab und entdeckten, dass in seinem Blut zu wenige Blutplättchen waren. Weitere Tests ergaben: Nick - damals 17 Jahre alt - war schwer leberkrank. Er litt an einer fortgeschrittenen Leberzirrhose, vermutlich verursacht durch eine genetische Mutation.

Nick hat eine Leberzirrhose - Devin auch

Als Margi Coats den Ärzten erzählte, dass Nick einen eineiigen Zwillingsbruder habe, wurden die Ärzte hellhörig. Sie baten Margi, auch ihren zweiten Sohn Devin testen zu lassen. Der Verdacht der Ärzte sollte sich bestätigen: Auch der zweite Zwilling war an einer Leberzirrhose erkrankt. Für die Familie brach durch die Diagnose im März 2017 eine Welt zusammen. Auf der Facebook-Seite "Teen Twins Transplant: Nick and Devin's story" berichtete die Familie fortan über die Krankheitsgeschichte der beiden - und ihren schweren Kampf gegen die Krankheit.

Diesen Kampf hat Nick, einer der Zwillinge, nun verloren. Wie seine Mutter auf Facebook schreibt, ist der Junge am Montagabend verstorben. "Mein wunderschöner Sohn Nick hat diese Welt am vergangenen Abend gegen 20.30 Uhr verlassen. Mein Herz schmerzt, weil ich ein Kind verloren habe, das der Herr mir für die vergangenen 18 Jahre anvertraut hat", schreibt Margi Coats auf der Seite. "Trost spendet mir der Gedanke, dass wir uns eines Tages wiedersehen werden."


Devin hatte im Januar eine Spenderleber erhalten und konnte gerettet werden. Nick dagegen war zusätzlich an einem aggressiven Leberkrebs erkrankt, sein Gesundheitszustand verschlechterte sich rapide. Er bekam eine Chemotherapie und konnte aufgrund seiner Krebserkrankung keine Spenderleber erhalten. Fernsehsender berichteten über das Schicksal der Zwillingsjungs. Die Familie nutzte die Öffentlichkeit, um für Organspenden zu werben. Eine Spendenseite auf "Go Fund Me" wurde eingerichtet, um der Familie finanzielle Hilfe zukommen zu lassen.


Margi Coats schreibt weiter: "Obwohl Devin stark bleibt und weiß, dass Nick nun an einem besseren Ort ist, wird er sich einsam fühlen. Der heutige Tag und auch die kommenden Tage werden hart für ihn werden."

In Kürze wird Devin seinen High School-Abschluss machen. Auch Nick träumte davon, über die Bühne zu laufen und sein Abschlusszeugnis in seinen Händen zu halten, sagt Margi Coats. Diesen Weg wird Devin nun alleine antreten müssen - ohne seinen Zwillingsbruder.

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ikr

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.