Es gibt nichts Ärgerlicheres, als auf der Tastatur eine Taste zu drücken, in freudiger Erwartung, dass sich die Spielfigur bewegt. Und es passiert: nichts. Oder verzögert. Ghosting nennt sich das Phänomen, eine Taste zu drücken und keine Rückmeldung zu bekommen.
Es passiert meist im Gefecht, wenn mehrere Tasten gleichzeitig bemüht werden. Umgekehrt nervt es genauso, wenn Tasten bei der kleinsten Berührung auslösen. Die Wahl der richtigen Gaming-Tastatur will deshalb wohlüberlegt sein. Im großen Vergleich schauen wir uns verschiedene Modelle an. Von der 15-Euro-Tastatur bis zum Premium-Modell mit Magnetschaltern ist alles dabei.
Diese Gaming-Tastaturen haben wir getestet
Dieser Modelle sind auch einen Blick wert
Fazit
Den Testsieg ergattert die Cherry XTRFY MX 8.2 Pro TMR, denn sie bietet wirklich alles, was eine Gaming-Tastatur braucht: Verbindung über Bluetooth, Kabel und Dongle. 8000-Hz-Abtastrate über Kabel und Dongle, dazu magnetische Switches, vergleichsweise leises Tippen und eine extrem gute Verarbeitung. Die Bedienung der App ist einfach und ohne Schnickschnack.
Der zweite Platz geht an die SteelSeries Apex Pro TKL, die fast alles bietet, was die Cherry-Tastatur auch kann, nur eben ohne 8000-Hz-Polling-Rate und im Vergleich zu teuer ist – jedenfalls, was die unverbindliche Preisempfehlung angeht. 250 Euro sind schlicht zu viel für die Tastatur, für rund 200 Euro und darunter ist sie ein guter Fang.
Was den Preis-Leistungs-Sieg angeht, teilen sich die Logitech Pro X TKL Rapid und die Razer BlackWidow V4 das Label. Beide kosten rund 190 Euro laut UVP. Wer magnetische Switches will, greift zur Logitech-Tastatur, wer eine kabellose Gaming-Tastatur bevorzugt, zur BlackWidow.
Von der Billig-Gaming-Tastatur raten wir hingegen klar ab. Sie war die Einzige im Vergleich, die Ghosting-Effekte zeigte, und das in einem völlig inakzeptablen Ausmaß. Die Verarbeitungsqualität ist mies, die Polling-Rate ist zu langsam. Hier gilt die alte Binse: Wer billig kauft, kauft zweimal – und in diesem Fall dann deutlich teurer. Die 24 Euro wären einfach verbranntes Geld.
Uns fällt nur ein valider Grund ein, diese Tastatur zu kaufen: Sie eignet sich exzellent für Eltern, die ihren Kindern die Freude an der PC-Zockerei rauben wollen, indem sie ihnen eine Tastatur vorsetzen, die jeden Spielspaß vernichtet. Die Chancen stehen 50 zu 50, dass derart gepeinigte Junggamer entweder zu unkontrollierbaren Internetrambos mutieren oder ihrem Hobby abschwören und ein Buch in die Hand nehmen.
Über den Tester
Looten und Leveln sind des Gamers Lieblingsbeschäftigung. Und dafür braucht es neben der Maus die richtige Tastatur. Das machte der Vergleich von fünf Tastaturen besonders deutlich, denn wer an der falschen Stelle spart, zahlt nicht nur zwei Mal. Er oder sie vermiest sich auch die Freude am Lieblingshobby. Das machte der Vergleich von fünf Tastaturen besonders deutlich. Und wer neben der Zockerei berufsbedingt noch viel tippt, der hat doppelt guten Grund für eine vernünftige Tastatur.
Vergleichstabelle Gaming-Tastaturen
| Cherry XTRFY MX 8.2 Pro TMR | SteelSeries Apex Pro TKL | Logitech Pro X TKL Rapid | BlackWidow V4 75 | HyperX Alloy Rise 75 | Corsair K70 PRO TKL RGB | Turtle Beach Vulcan II TKL Pro | Rii Gaming Tastatur und Maus Set | |
| Gesamteindruck | ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Testsieger | ⭐️⭐️⭐️⭐️ | ⭐️⭐️⭐️ Preistipp | ⭐️⭐️⭐️ Preistipp | nicht getestet | nicht getestet | nicht getestet | null Sterne |
| Format | TKL (kein Nummernblock) | TKL (kein Nummernblock) | TKL (kein Nummernblock) | TKL (kein Nummernblock) | TKL (kein Nummernblock) | TKL (kein Nummernblock) | TKL (kein Nummernblock) | mit Nummerblock |
| Verbindung | 2,4 GHz Funk, Bluetooth, USB-C | 2,4 GHz Funk, Bluetooth, USB-C | Kabel, USB-C (USB-C auf A) | Kabel, USB-C (USB-C auf A) | Kabel, USB-C (USB-C auf A) | Kabel, USB-C (USB-C auf A) | Kabel, USB-C (USB-C auf A) | USB-A |
| Schaltertyp | magnetisch-analog, kompatibel mit mechanischen Cherry-Switches | Magnetisch-mechanische Switches | magnetisch-analog | mechanisch, Razer-Orange-Taktile | HyperX Red – lineare mechanische Schalter | Corsair MGX Hyperdrive Hall‑Effect (magnetische, linear arbeitende Switches mit Rapid Trigger) | magnetische, linear arbeitende Switches mit Rapid Trigger, einstellbarer Mehrpunkt‑Aktuierung | Silikonpad |
| Auslöseweg | 0,1 bis 3,2 mm konfigurierbar | 0,1 bis 4 mm konfigurierbar | 0,1 bis 4 mm konfigurierbar | 1,9 Millimeter Auslösepunkt | 4 Millimeter Gesamtweg* | 4 Millimeter Gesamtweg*, einstellbar | 0,1 bis 4 mm konfigurierbar | keine Angabe |
| Polling/Abtastrate | 8000 Hertz über Kabel und Funk, Bluetooth geringer | 1000 Hertz | 1000 Hertz | 1000 Hertz | 8000 Hertz* | 8000 Hertz* | 1000 Hertz | 125 Hertz |
| Beleuchtung | RGB – pro Taste einstellbar | RGB – pro Taste einstellbar | RGB – pro Taste einstellbar | RGB – pro Taste einstellbar | RGB – pro Taste einstellbar | RGB – pro Taste einstellbar | RGB – pro Taste einstellbar | RGB-Beleuchtung |
| Zusatztasten | Schieberegler für Verbindungen, FN-Steuerung | Lautsärkeregler, LED-Display, frei konfigurierbarer Button | Lautsärkeregler, Gaming-Taste, Helligkeitstaste für RGB | Stumm, Play, Pause, Lautsärkeregler, Gaming-Taste, Helligkeitstaste für RGB | Lautsärkeregler, FN-Steuerung | Lautsärkeregler, Mediensteuerung, Gaming-Taste, FN-Steuerung | Push‑to‑Mute‑Lautstärkerad, FN-Steuerung | FN-Taste |
| Software | Cherry Utility | SteelSereis GG | Logitech G-Hub | Razer Synapse | HyperX Ngenuity | iCue | Swarm II | nicht vorhanden |
| Hot-Swap | Ja, Switches austauschbar | Ja, Switches austauschbar | Ja, Switches austauschbar | Ja, Switches austauschbar | Ja, Switches austauschbar | Nein, Switches nicht austauschbar | Keine Hot‑Swap‑Sockel, KeyCaps tauschbar | nicht vorhanden |
| Preis (UVP)* | 229,99 Euro* | 249,99 Euro* | 189,99 Euro* | 189,99 Euro* | 137,99 Euro* | 179,99 Euro* | 159,99 Euro* | circa 24 Euro |
So haben wir die Gaming-Tastaturen ausgewählt
Für den Test haben wir Gaming-Tastaturen ausgewählt, die vor allem ambitionierte Hobby-Zocker interessieren dürften. Besonderen Wert legen wir dabei auf die E-Sport-Tauglichkeit der Tastaturen. Weil die meisten Gamer auf mechanische Tastaturen setzen, sind fünf der sechs getesteten Modelle mechanisch. Nur das No-Name-Modell arbeitet mit einem Silikon-Pad.
Auch der Preis spielte natürlich eine Rolle. Vom 20-Euro-No-Name-Produkt bis zur Premium-Tastatur für knapp 300 Euro wollten wir herausfinden, wo Zockerinnen und Zocker Abstriche hinnehmen müssen. Wichtig: Auf die Größe der Tastatur haben wir keinen Schwerpunkt gelegt, weil es die meisten Modelle mit und ohne Ziffernblock gibt.
Außerdem war uns wichtig, dass die getesteten Tastaturen bei Amazon, Otto, Alternate und Co. verfügbar sind und dass es sich um möglichst aktuelle Modelle handelt.
So haben wir getestet
Jeder Test beginnt mit dem Unboxing. Wir schauen uns den Lieferumfang und die Verarbeitungsqualität der Tastaturen an. Danach blicken wir auf die Materialien, prüfen Gewicht und Standfestigkeit auf dem Schreibtisch und schauen, wie leicht sich die Tastenkappen abnehmen lassen.
Anschließend schließen wir die Tastaturen an einen Gaming-PC an und checken die Polling-Rate. Dabei handelt es sich um die Abtastrate der Tastatur, also darum, wie schnell sie Signale an den Computer weiterleitet. Der Test erfolgt mit der Software Keyboard-Inspector.
Sinn dahinter ist es, zu überprüfen, ob die Polling-Raten der Tastaturen den Herstellerangaben entsprechen. Besonders flotte Gaming-Tastaturen bieten eine Polling-Rate von 8000 Hertz (Hz). Für Gamer sollten es mindestens 1000 Hz sein.
Danach gehen wir auf die Zusatzsoftware der Hersteller ein und schauen, welche Einstellungen sich an den Keyboards vornehmen lassen. Für Zockerinnen und Zocker ist vor allem entscheidend, ob sie den Auslöseweg der einzelnen Tasten einstellen können. So lässt sich verhindern, dass im Spiel aus Versehen eine Fähigkeit ausgelöst wird, wenn eine Taste nur leicht berührt wird.
Apropos unbeabsichtigtes Auslösen: Über den Ghosting-Test von Microsoft prüfen wir, ob die Tastaturen Ghosting-Effekte zeigen. Dabei geht es um ein Problem mancher Keyboards, bei dem beim gleichzeitigen Drücken mehrerer Tasten einige Eingaben nicht erkannt werden. Oder umgekehrt registriert die Tastatur eine andere Taste als die, die tatsächlich gedrückt wurde.
Ein Beispiel: Sie drücken das E, ausgelöst wird aber das R. Oder Sie drücken gleichzeitig A und S und dann noch R, das aber nicht auslöst, weil die Tastatur es nicht erkennt. Das wäre ein absolutes No-Go beim Gaming.
Anschließend zocken wir mit jedem Modell eine Runde „Dota 2“ und „World of Warcraft: The Burning Crusade Classic“, um ein Gefühl fürs Spielen zu bekommen. Das Schreibgefühl bewerten wir ebenfalls: Wir tippen unsere Ergebnisse jeweils mit der entsprechenden Tastatur und nehmen das in die Gesamtwertung auf.
1. Logitech Pro X TKL Rapid
Beim Lieferumfang beschränkt sich Logitech bei seiner PRO X TKL Rapid aufs Wesentliche: Kabel und Tastatur, mehr braucht es nicht. Uns fällt sofort ihr hohes Gewicht auf. 917 Gramm zeigt die Waage an. Das sorgt für einen sehr sicheren Stand auf dem Schreibtisch.
Was die Verarbeitungsqualität betrifft, finden wir kein Manko. Logitech setzt auf ein gerautes Kunststoffgehäuse. Andere Hersteller wie Razer oder Cherry setzen zwar auf Metall, das etwas wertiger wirkt. Aber der Kunststoff von Logitech fühlt sich gut an und macht einen sehr stabilen Eindruck.
Gleiches gilt für die Keycaps, also die Tasten. Sie bestehen aus hartem Kunststoff, der ebenfalls leicht angeraut ist. Wir finden das besser als glatte Tasten, aber das ist Geschmackssache. Was uns im Lieferumfang fehlt, ist ein Werkzeug, um die einzelnen Tasten aus der Tastatur zu heben.
Der Fairness halber sei aber gesagt, dass das bei der PRO X TKL auch ohne Probleme mit der Hand gelingt. Warum ist das wichtig? Nun, der einfachste Weg, eine Tastatur zu reinigen, ist, alle Tasten herauszunehmen und sie in einem Wäschesack in der Waschmaschine zu säubern.
Polling-Rate und Ghosting-Effekte
Einmal am PC angeschlossen, erkennt dieser die PRO X TKL Rapid sofort. Wichtig: Die Tastatur ist nur kabelgebunden. Schön: Auch ohne installierte G-Hub-Software übernimmt die Logitech-Tastatur die LED-Farbeinstellungen von Windows. Anstatt im Logitech-typischen Hellblau erstrahlt sie in einem sanften Lila.
Wir starten den Keyboard-Inspector, um die Polling-Rate zu messen. Wie von Logitech angegeben, beträgt sie 1000 Hz. Übersetzt bedeutet das: Die Tastatur schickt das Signal innerhalb von 1 Millisekunde an den PC. Ehrlicherweise wäre alles andere auch eine Überraschung.
Danach geht es an den Ghosting-Test. Dafür halten wir W, A, S und D gedrückt und drücken mit der rechten Hand alle weiteren, für Spiele wichtigen Tasten. Dazu gehören Shift, die Zifferntasten, die Leertaste sowie Q, E, R, F, T, Z, Y, X, C und V.
Hier gibt es keine Probleme. Weder löst die PRO X TKL ungewollt falsche Tasten aus, noch ist es ein Problem, mehrere Tasten gleichzeitig zu drücken. Beide Tests besteht die PRO X TKL mit Bravour.
Software und Zusatztasten
Wir installieren G Hub von Logitech. Das ist die hauseigene Software, mit der Sie Tastatur, Maus, Headset und Co. einrichten können. Auf uns wirkt sie aufgeräumt und übersichtlich. Bei den Einstellungsmöglichkeiten waren wir allerdings kurz erschlagen: Wer möchte, kann jede einzelne Taste neu belegen. Natürlich lässt sich auch die LED-Beleuchtung anpassen. Die vielen Spielereien sind uns persönlich aber zu umständlich.
Wichtiger ist, dass Gamerinnen und Gamer den Auslöseweg der einzelnen Tasten verändern können, und zwar in einem Bereich von 0,1 bis 4 Millimetern. Spaßeshalber setzen wir ihn auf 0,1 Millimeter. Im späteren Gaming-Test machte das allerdings überhaupt keinen Spaß.
Zusatztasten gibt es ebenfalls, insgesamt sechs. Links sitzen die Tasten für den Gaming-Modus und die Helligkeit der Tastatur-LEDs. Rechts finden sich Media-Knöpfe für Vor, Zurück und Pause, etwa für Musik, dazu eine Taste zum Stummschalten. In der rechten oberen Ecke sitzt außerdem ein Drehregler für die Lautstärke.
Gaming- und Schreibgefühl
In einer ersten Runde „Dota 2“ bemerken wir sofort, wie leicht die Tasten auslösen. Mehrfach aktivieren wir die Fähigkeiten unseres Helden zu früh oder in Situationen, in denen wir es nicht wollten. Das können wir der Tastatur allerdings kaum vorwerfen. Schließlich haben wir sie genau so eingestellt. Sie reagiert schlicht deutlich sensibler als die gewohnte, etwas ältere mechanische Tastatur, auf der wir üblicherweise unsere Hände ablegen.
Für die zweite Runde stellen wir den Auslöseweg deshalb im G Hub etwas länger ein, und zwar auf 2 Millimeter. Möglich ist das, weil die Tastatur magnetische Switches nutzt. Zur Erklärung: Im Switch sitzt ein Magnet, dessen Position ein Sensor permanent misst. Dadurch lässt sich der Auslösepunkt per Software fein einstellen, je nachdem, wie weit die Taste gedrückt wird.
Und das funktioniert im Test exzellent. In der zweiten Runde gibt es keine Probleme mehr, dass wir aus Versehen Fähigkeiten auslösen. In „World of Warcraft: The Burning Crusade Classic“ ebenfalls nicht. Die Bewegung per W, A, S und D klappt problemlos, auch bei gleichzeitiger Nutzung von Shift-Bindings. So soll es sein.
Was das Schreibgefühl angeht, ist die Tastatur eine kleine Wonne, wenn man es mag, sich richtig in die Tasten zu vergraben. Wer flache Tastaturen wie von Apple bevorzugt, wird mit der Pro X TKL Rapid nicht glücklich. Außerdem klackert sie für eine mechanische Tastatur zwar vergleichsweise dumpf und leise, aber sie klackert eben trotzdem. Im Büro gab es dafür kleinere Beschwerden von Kollegen. Dieses Problem teilen allerdings praktisch alle mechanischen Tastaturen..
2. Cherry XTRFY MX 8.2 Pro TMR
Die Cherry XTRFY MX 8.2 Pro TMR gehört zu den absoluten Oberklasse-Tastaturen. Im Lieferumfang stecken neben dem USB-C-auf-A-Kabel auch der Wireless-Transmitter und natürlich die Tastatur selbst. Satte 931 Gramm bringt sie auf die Waage. Damit ist sie ein ordentlicher Brocken, steht aber rutschfest auf dem Schreibtisch. Cherry setzt beim Gehäuse auf Aluminium, das sehr robust wirkt. Scharfe Kanten suchen wir vergebens.
Auch bei den Tasten wackelt nichts. Wie bei nahezu allen Tastaturen bestehen sie aus Kunststoff. Cherry raut ihn jedoch hauchzart an, was sich wirklich angenehm, fast weich, anfühlt. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist ein Werkzeug, mit dem Sie die Tastenkappen lösen können. Im Test klappt das problemlos. Darunter sitzen magnetische Switches, wie sie etwa auch die Logitech-Tastatur nutzt.
Entsprechend lässt sich der Auslöseweg der Tasten wieder anpassen. Übrigens ist die Cherry XTRFY MX 8.2 Pro TMR die einzige Tastatur im Vergleich, die sich per Kabel, Dongle und Bluetooth mit dem PC verbinden kann. Wichtig dabei: Über Bluetooth lässt sich die maximale Polling-Rate von 8000 Hz nicht abrufen.
Polling-Rate und Ghosting-Effekte
Hier können wir es kurz machen: Wir haben die Cherry XTRFY MX 8.2 Pro per Dongle mit dem PC verbunden und mit dem Keyboard-Inspector die Polling-Rate überprüft. Ergebnis: Ja, die Tastatur schafft die versprochenen 8000 Hz. Theoretisch bedeutet das, dass sie Signale in weniger als einer Millisekunde an den Computer schicken kann. Ehrlicherweise glauben wir aber, dass das für die meisten Zockerinnen und Zocker keinen großen Unterschied macht, ob der Tastendruck nun in 1 Millisekunde oder 0,8 an den Rechner gelangt..
Aber mehr ist ja bekanntlich besser. Ghosting-Effekte zeigt die Tastatur ebenfalls nicht. Wir testen wieder die für Gamer wichtigen Tasten W, A, S und D in Verbindung mit etlichen weiteren Kombinationen, selbst mit beiden Händen. Egal, wie viele Tasten wir gleichzeitig drücken: Die Cherry XTRFY MX 8.2 Pro erkennt die Eingaben exakt und registriert zuverlässig, wann wir welche Taste drücken oder loslassen. Für den Preis wäre alles andere auch skandalös.
Software und Zusatztasten
MagCrate heißt die Software von Cherry. Hier lassen sich der Auslöseweg der Tasten und der Rapid Trigger einstellen, also wann eine Taste auslöst und wie schnell sie beim minimalen Anheben wieder bereit ist. Natürlich dürfen auch die Klassiker nicht fehlen: RGB pro Taste samt Effekten und Helligkeit sowie Makros, die sich aufzeichnen, bearbeiten und auf Onboard-Profilen speichern lassen. Außerdem stellen Sie die Polling-Rate in MagCrate ein, bis zu 8000 Hz über USB oder Dongle. Firmware-Updates erledigt die Software übrigens ebenfalls.
Was Zusatztasten angeht, hält es Cherry spartanisch. Einen externen Lautstärkeregler oder eine separate Taste für den Gaming-Modus gibt es auf der Cherry XTRFY MX 8.2 Pro TMR nicht. Das regelt die Tastatur über die Fn-Taste neben der rechten Alt-Taste. Über die F-Tasten können wir in Kombination mit Fn die Lautstärke regulieren, den Gaming-Modus aktivieren, also die Windows-Taste sperren, oder die LED-Beleuchtung ein- und ausschalten. Schön: Ist der Gaming-Modus aktiv, leuchtet die Windows-Taste rot.
Sobald wir die Fn-Taste drücken, leuchtet das K übrigens grün. Eine Besonderheit für Mac-User wollen wir nicht vorenthalten: Die Cherry-Tastatur ist die einzige im Vergleich, die CMD-Tasten hat. Beim Mac liegen die CMD-Tasten links und rechts, ebenso bei der Cherry XTRFY MX 8.2 Pro TMR. Mac-User kopieren zum Beispiel mit CMD und C Texte. Allerdings ist uns ein Kuriosum aufgefallen: Am Mac angeschlossen, übernimmt bei uns trotzdem die Windows-Taste der Cherry XTRFY MX 8.2 Pro TMR diese Funktion.
Gaming- und Schreibgefühl
Beim Gaming in „Dota 2“ und in einer Runde „World of Warcraft“ machte uns die Cherry XTRFY MX 8.2 Pro TMR von Beginn an Freude. Die Notwendigkeit, den Auslöseweg per Software zu ändern, ergab sich nicht. Weder lösten Attacken zu früh aus, noch aktivierten wir Fähigkeiten unbeabsichtigt. Auch das gleichzeitige Drücken mehrerer Tasten machte der Tastatur keine Probleme. Die Cherry XTRFY MX 8.2 Pro TMR bietet also keine Ausrede, wenn ein Spiel an ihr verloren geht. So soll es sein.
Das Schreibgefühl an der Tastatur ist wirklich besonders. Sie ist für eine mechanische Tastatur sehr leise. Es kommt fast so vor, als hätte Cherry die Schalter gedämpft, was wirklich angenehm ist. Damit eignet sie sich auch fürs Büro. Dazu fühlen sich die Tasten der Cherry XTRFY MX 8.2 Pro TMR sehr sanft an. Und wie bei jeder mechanischen Tastatur bereitet es einfach Freude, sich beim Schreiben schön in die Tasten zu vergraben.
3. SteelSeries Apex Pro TKL
Die SteelSeries Apex Pro gehört neben der Cherry-Tastatur zu den Premium-Modellen im Vergleich. Neben dem USB-A-auf-USB-C-Kabel liegen der Wireless-Adapter samt Dongle sowie ein Werkzeug zum Entfernen der Keycaps bei. An der Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu beanstanden.
Beim Gehäuse setzt SteelSeries auf gerautes Aluminium. Die Tasten bestehen aus Kunststoff, der ebenfalls leicht angeraut ist und sich entsprechend griffig anfühlt. Hier wackelt nichts, die Verarbeitung ist top, und die Tastatur wirkt insgesamt sehr hochwertig. Mit 962 Gramm steht sie zudem sicher auf dem Schreibtisch.
Polling-Rate und Ghosting-Effekte
Was die Polling-Rate angeht, spuckt uns der Keyboard-Inspector 1000 Hz aus. SteelSeries selbst macht zur Abtastrate der Tastatur keine Angaben. Wir hätten ehrlich gesagt 8000 Hz erwartet, weil die Apex Pro TKL preislich auf dem Niveau der Cherry XTRFY MX 8.2 liegt. Ghosting-Effekte zeigt die Tastatur hingegen absolut keine. Egal, wie viele Tasten wir gleichzeitig drücken, die Apex Pro TKL erfasst alle Eingaben zuverlässig und präzise.
Software und Zusatztasten
Die Zusatzsoftware der Tastatur heißt SteelSeries GG. Dort finden sich die Einstellungen für Tastenbelegung, Beleuchtung, Auslöseweg und Rapid Trigger. Für Zockerinnen und Zocker besonders wichtig ist dabei der Auslöseweg pro Taste. Er lässt sich im Bereich von 0,1 bis 4 Millimetern einstellen. Außerdem bietet die Tastatur Rapid Trigger, was das erneute Auslösen einer Taste beschleunigt.
Weitere Optionen sind Rapid Tap. Dabei priorisiert die Tastatur bei gegensätzlichen Bewegungstasten die zuletzt gedrückte Taste. Der Protection Mode senkt zudem die Empfindlichkeit benachbarter Tasten, um Fehleingaben zu vermeiden. Bei der RGB-Beleuchtung lässt sich jede Taste einzeln anpassen.
In der rechten oberen Ecke sitzen außerdem die Zusatztasten: ein Rad zur Lautstärkeregelung und darunter ein flacher Button, der frei konfigurierbar ist. Auf dem OLED-Display wird übrigens der Akkustand angezeigt.
Gaming- und Schreibgefühl
Auch hier gibt es keine Überraschungen, schließlich spielt die Apex Pro in einer anderen Gewichtsklasse. Gerade ihre Rapid-Funktionen empfinden wir in „Dota 2“ als sehr angenehm. Dort müssen wir häufiger doppelt klicken, um Items aus dem Inventar auszulösen. Das klappt
Damit zum Schreiben. Das ist auf der Apex Pro TKL wirklich eine Wonne. Vom Tippgefühl her kommt sie sehr nah an die Cherry XTRFY MX 8.2 heran. Insgesamt gehört das SteelSeries-Keyboard zu den leiseren mechanischen Tastaturen im Vergleich. Das Klackern ist eher dumpf, weshalb sie sich auch für den Büroeinsatz eignet.
4. BlackWidow V4 75
Razer darf in einem Vergleich von Gaming-Tastaturen natürlich nicht fehlen. Der erste Eindruck der BlackWidow V4 75 ist überaus positiv. Mit satten 1115 Gramm ist sie die schwerste Tastatur im Vergleich und steht entsprechend bombenfest auf dem Schreibtisch. Beim Gehäuse setzt Razer, ähnlich wie Cherry, auf Aluminium. Die Verarbeitungsqualität der BlackWidow V4 ist entsprechend exzellent: Die Tasten wackeln nicht, die Kanten sind sauber und glatt.
Das Aluminium ist matt und dadurch leicht rau, was sich gut anfühlt. Die Keycaps aus Kunststoff sind ebenfalls matt angeraut, allerdings etwas grobkörniger als bei der Cherry-Tastatur. Trotzdem fühlen sie sich gut an, auch wenn dieses weiche Empfinden wie bei der Cherry-Tastatur nicht ganz erreicht wird.
Im Lieferumfang steckt außerdem ein Werkzeug, um die Keycaps zu lösen. Das gelingt bei der Tastatur mühelos. Daneben liegen ein USB-A-auf-USB-C-Kabel sowie der Wireless-Transmitter bei.
Polling-Rate und Ghosting-Effekte
Dem fehlt allerdings der USB-Dongle, weshalb wir die Tastatur nicht per Funk mit dem PC verbidnen können. Eine Rückfrage bei Razer ergab, dass im Lieferumfang eingentlich ein USB-Dongle enthalten sein sollte. Macht für den Test aber nichts, denn die Polling-Rate beträgt laut Hersteller sowohl per Funk als auch Kabel 1000 Hertz.
Und im Test erreicht die BlackWidow V4 75 diese Werte auch. Schön: Ghosting-Effekte zeigt die Tastatur übrigens keine. Insgesamt konnten wir 26 Tasten gleichzeitig drücken. Damit hatte die Tastatur keinerlei Probleme und registrierte zuverlässig die korrekten Eingaben. So soll es sein.
Software und Zusatztasten
Was die Software angeht, nennt Razer sie „Core“. Sie erkennt die Tastatur automatisch und startet erst einmal mit einem Firmware-Update. Den Auslöseweg können wir leider nicht einstellen, weil Razer keine magnetischen Switches verbaut. Stattdessen kommen klassische mechanische Switches zum Einsatz. Ansonsten bietet die App alles, was die Konkurrenz ebenfalls liefert: Sie können einzelnen Tasten Funktionen zuweisen und die LED-Beleuchtung nach Ihren Wünschen anpassen.
Bei den Zusatztasten setzt Razer auf ein kleines Bedienfeld rechts oben. In der oberen rechten Ecke sitzt ein Lautstärkerad, darunter drei Tasten, die an die Regler eines Mischpults erinnern. Drehen lassen sie sich allerdings nicht. Voreingestellt sind sie so: rechts der Energiesparmodus beziehungsweise die Anzeige des Akkustands, mittig ein Schalter zum Stummschalten, links eine frei belegbare Taste. Zusätzlich hat Razer eine Fn-Taste integriert, über die Sie zum Beispiel den Gaming-Modus aktivieren können.
Gaming- und Schreibgefühl
Kommen wir zunächst zum Gaming: Hier kommt das Gefühl der BlackWidow V4 75 der uns vertrauten, bislang privat genutzten mechanischen Gaming-Tastatur am nächsten. Die Tasten lösen in „Dota 2“ sauber und präzise aus. Probleme mit zu frühem oder unbeabsichtigtem Auslösen empfinden wir beim Zocken nicht. Auch in „World of Warcraft“ macht die Tastatur eine exzellente Figur. Das deutete sich schon im Ghosting-Test an. Es ist kein Problem, den Helden zu steuern und zeitgleich Sofortzauber etwa über die Tastenkombination Shift und R zu wirken. So soll es sein.
Das Schreibgefühl der BlackWidow V4 75 hinterlässt dagegen gemischte Gefühle. Im Vergleich klackert sie etwas stärker als beispielsweise die Cherry-Tastatur. Zugegeben: Das fällt vor allem auf, wenn beide Modelle nebeneinander liegen. Das klackigere Tippgeräusch wirkt im Direktvergleich zur dumpferen Cherry-Tastatur etwas weniger hochwertig. Wer allein im Büro sitzt, dürfte sich daran aber kaum stören. Ansonsten bereitet es, wie bei einer mechanischen Tastatur üblich, Freude, die Finger in die großen Tasten zu vergraben.
5. Rii Gaming Tastatur und Maus Set
Die No-Name-Tastatur vom Hersteller Rii ist die günstigste im Vergleich. Rii verkauft sie bei Amazon für rund 20 Euro, eine Maus ist gleich dabei. Es ist die einzige Membran-Tastatur im Test. Im Unterschied zu mechanischen Tastaturen sitzt unter den Tasten also kein einzelner Switch, sondern ein weiches Silikonpad, das wieder in Form springt. Logisch: Bei einer solchen Tastatur lässt sich der Auslöseweg nicht per Software bestimmen.
Auch beim Lieferumfang bleibt es so spartanisch wie bei der Tastatur selbst. Außer Tastatur und Maus ist nichts dabei, und das USB-Kabel ist fest an der Platine der Tastatur verbaut.
Was die Verarbeitungsqualität angeht, ist die Rii-Tastatur mit keiner anderen im Test vergleichbar. Für 20 Euro darf man nicht viel erwarten. Sie besteht aus billigem, teils brüchig wirkendem Plastik. Die Tasten lassen sich zwar leicht abziehen, aber das will man in diesem Fall eigentlich gar nicht. Darunter zeigt sich ebenfalls sehr dünnes Plastik.
Die Waage bestätigt unseren Eindruck: Mit 494 Gramm ist sie mit Abstand die leichteste Tastatur im Vergleich. Das gefällt uns nicht, denn dadurch verrutscht sie natürlich deutlich leichter als ihre schwereren Konkurrenten.
Polling-Rate und Ghosting-Effekte
Kommen wir zum Test der Polling-Rate. Eine Herstellerangabe suchen wir auf der Verpackung vergebens. Der Keyboard-Inspector spuckt stattdessen 125 Hz aus. Offen gestanden würden wir mit diesem Wert auch nicht hausieren gehen, wenn „Gaming“ auf der Tastatur steht. Im Vergleich ist das natürlich viel zu wenig. Für Spiele, in denen es auf schnelle Reaktionen ankommt, eignet sich das kaum.
Wer jetzt glaubt, die Rii-Tastatur bewege sich damit schon im qualitativen Tiefflug über die Grasnarbe, sei gewarnt: Der Ghosting-Test ist noch größeres Grauen. Drücken wir W, A, S und D gleichzeitig, erkennt die Tastatur nur W und A. S und D ignoriert sie gekonnt.
Nachdem keine andere getestete Tastatur auch nur ansatzweise Probleme hatte, waren wir beim Testen fast schon freudig überrascht, wenn die Rii-Tastatur tatsächlich alle vier Tasten erkannte. In den meisten Fällen tut sie das aber nicht. Richtig wild wird es, wenn zu W, A, S und D noch E oder R dazukommen.
Mehr als fünf gleichzeitige Tastenanschläge vermochte die „Gaming“-Tastatur nicht zu verarbeiten. Das ist zum Spielen natürlich schwach, erst recht bei Online-Rollen- oder Strategiespielen, in denen Fähigkeiten auf Tastenkombinationen wie Shift und Q gebunden werden.
Eine Software gibt es für die Rii-Tastatur übrigens nicht, Zusatztasten bietet sie ebenfalls keine, dafür aber Einstellungsmöglichkeiten über eine FN-Taste. So lässt sich die Lautstärke regulieren. Immerhin funktionierte das im Test ohne Probleme.
Gaming- und Schreibgefühl
Wollen wir es hinter uns bringen: Das Glück der Tastatur ist, dass wir in „Dota 2“ unseren Helden mit der Maus steuern und die Spielweise der meisten Helden nicht erfordert, mehrere Tasten gleichzeitig zu nutzen. Trotzdem hatten wir Probleme, etwa wenn wir per Doppeltipp ein Item aus dem Inventar aktivieren wollten. Hier half oft nur draufhämmern und hoffen, dass der Doppeltipp auch wirklich erkannt wird. Helden wie Invoker dürften mit der Tastatur nahezu unspielbar sein.
Richtig schlimm wurde es in „World of Warcraft: The Burning Crusade Classic“. Teilweise konnten wir aus dem Laufen heraus keine Sofortzauber wirken. Spielfreude: null. Immerhin ließ sich dieser Text damit noch niederschreiben. Dazu sei aber gesagt, dass die einzelnen Tasten etwas wackelig sind und sich an den Fingerspitzen nicht besonders gut anfühlen. Und das verwendete Widerstandspad aus Silikon war auf Dauer deutlich anstrengender als die Switches der mechanischen Tastaturen.
Gaming-Tastaturen: Die wichtigsten Fragen und Antworten
Muss es eine mechanische Tastatur sein?
Mechanische Tastaturen haben einen klaren Schaltpunkt, halten meist länger und lassen sich besser anpassen als Membranmodelle. Für intensives Gaming und Vielschreiber sind sie fast immer die bessere Wahl. Eine Membran-Tastatur lohnt sich vor allem bei sehr kleinem Budget oder wenn es besonders leise sein soll.
Welche Switches sind die besten fürs Gaming?
Viele Gamer fahren mit linearen Switches gut, oft als Red bekannt. Sie lösen leichtgängig und schnell aus. Taktile oder klickende Switches geben mehr Feedback, sind aber meist lauter. Für kompetitives Spielen sind Speed-Varianten interessant, etwa optische oder magnetische Switches mit sehr kurzem Auslöseweg und niedriger Latenz.
Welche Größe und welches Layout passen?
Fullsize mit Ziffernblock ist bequem für Office und Zahlen, braucht aber viel Platz. TKL ohne Ziffernblock und 60 bis 75 Prozent schaffen mehr Platz für die Maus. Für deutschsprachige Nutzer ist ISO-DE meist Pflicht, wegen Umlauten und großer Enter-Taste. Kompakte Layouts bedeuten oft Kompromisse bei Pfeiltasten und F-Reihe.
Kabelgebunden oder kabellos?
Kabel ist stabil, macht keine Akku-Sorgen und ist oft günstiger. Kabellos wirkt aufgeräumt und gibt mehr Bewegungsfreiheit. Wichtig ist dann eine schnelle Funkverbindung per 2,4-GHz-Dongle und eine ordentliche Akkulaufzeit.
Welche Technik ist beim Zocken entscheidend?
Mindestens Anti-Ghosting sollte eine Gaming-Tastatur haben. Besser ist volles N-Key-Rollover, damit alle gleichzeitig gedrückten Tasten sauber erkannt werden. Für kompetitives Gaming zählt außerdem die Latenz. Schneller Switch, hohe Polling-Rate und gute Firmware machen den Unterschied.
Welche Rolle spielen Software und RGB?
Software ist oft wichtiger als Optik. RGB kann praktisch sein, wenn Sie wichtige Tasten markieren oder Spiel-Profile als Layer anlegen. Reines Bling bleibt Geschmackssache.
Wie wichtig sind Verarbeitung, Materialien und Ergonomie?
Sehr wichtig. Eine stabile Konstruktion, eine Alu-Topplate, PBT-Keycaps und ein solides Gehäuse zahlen sich bei intensiver Nutzung aus. Für lange Sessions sind Handballenauflage, verstellbare Füße und eine gute Kappenform oft wichtiger als ein theoretischer Vorteil von ein paar Millisekunden.
Welche Extras lohnen sich wirklich?
Medien-Tasten, ein Lautstärkerad, Hot-Swap-Sockel, Onboard-Speicher und ein austauschbares Kabel sind echte Komfort-Features. Reine Show wie überaggressive Designs oder überladene Makro-Leisten lohnt sich nur, wenn Sie das wirklich nutzen.
Welche Budget-Spanne ist sinnvoll?
Günstige Boards können funktionieren, sparen aber oft bei Switches, Keycaps und Stabilität. Im mittleren Segment bekommen Sie solide Mechanik und gute Technik. High-End bringt bessere Verarbeitung, bessere Switches und oft kabellose Low-Latency-Optionen.
Worauf achten, wenn ich auch viel schreibe?
Beim Tippen zählen Gefühl und Klang. Taktile Switches oder etwas schwerere lineare Switches sind auf Dauer oft angenehmer als ultraleichte Speed-Switches. Achten Sie auf ein ruhiges Tippgeräusch, ein stabiles Gehäuse und eine ergonomische Haltung.