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Spionage im Lustigen Taschenbuch Die NSA überwacht Entenhausen


Kameras an jeder Ecke von Entenhausen? Da muss doch was faul sein an dieser Sicherheitsfirma NSA. Das Lustige Taschenbuch erlaubt sich einen gelungenen Seitenhieb auf die Realität.

Alles sah so vertrauenswürdig aus: „Die Sicherheitsfirma Nasweiser, Spicker, Ausspecht, kurz NSA, wird überall in der Stadt Kameras installieren!“, erklärte der Bürgermeister von Entenhausen in einer Pressekonferenz. Jeder Winkel der Stadt ist nun überwachbar. Diebe werden schon erwischt, bevor sie das Brecheisen überhaupt angelegt haben. Die Kriminalitätsrate geht sogar um 99,8 Prozent zurück.

Entenhausens Superheld Phantomias alias der tollpatschige Donald Duck (Aber psst, das darf keiner wissen!) ist damit praktisch arbeitslos. Ein Superheld wäre aber kein Superheld, wenn er den Ärger nicht riechen würde. Als Putzkraft schleust er sich in die Zentrale der Sicherheitsfirma ein und deckt ihre fiesen Machenschaften auf. Und was die NSA vorhatte, hätte das Ausmaß der bisherigen Kriminalität in der Stadt bei Weitem übertroffen.

Disney’s Lustiges Taschenbuch bedient sich in seiner neusten und mittlerweile 449. Ausgabe wieder an der Realität. Die Geschichte „Verdächtig sicher“ erinnert verdächtig stark an die National Security Agency, kurz NSA. Der US-amerikanische Geheimdienst wurde dank der Dokumente von Whistleblower Edward Snowden der massenhaften, weltweiten Datenspeicherung überführt. Woche für Woche werden neue Details über die Überwachungsmethoden der NSA bekannt. Und deshalb geht es uns wie Phantomias: „Bewacht werden wollen die Menschen wohl, aber überwacht werden nicht!“

Andra Wöllert

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