Wie fühlt es sich an, wenn andere Schauspieler die Rollen übernehmen, die einen selbst berühmt gemacht haben? Daniel Radcliffe (36) hat im Interview mit dem US-Magazin "People" offen über die neue "Harry Potter"-Serie bei HBO Max gesprochen. Und dabei verraten, dass er mit seinen früheren Co-Stars Emma Watson (35) und Rupert Grint (37) in Kontakt sei, seit die Neuverfilmung Gestalt annimmt.
"Man will sie einfach in den Arm nehmen"
Die Produktion, deren Dreharbeiten im Juli begonnen haben, setzt die sieben Bücher von J. K. Rowling jeweils als eigene Staffel um. In den Hauptrollen stehen mit Dominic McLaughlin, Alastair Stout und Arabella Stanton drei junge Newcomer, die Harry, Ron und Hermine für eine neue Generation verkörpern. Für Radcliffe, der die Rolle des Zauberlehrlings von 2001 bis 2011 in acht Kinofilmen spielte, ein Moment, der vieles auslöst.
Radcliffe erzählt, dass er mit Grint und Watson in Kontakt stehe und dass sie alle darüber nachdenken, "wie surreal es ist, all die Jahre später zu sehen, wie andere Menschen diese Reise beginnen". Es sei eine dieser Situationen, "in denen wir alle einfach wissen, wie sich die anderen fühlen, weil wir es auch fühlten". Beim Anblick der Bilder der neuen jungen Darsteller verspüre er vor allem einen Impuls: sie festzuhalten und zu umarmen. Dieses Bedürfnis teilten alle drei, so Radcliffe.
Besonders nachdenklich stimme ihn, wie jung die Neuen seien. Als Elfjähriger habe man sich selbstverständlich alt genug für alles gefühlt. Doch wenn er heute Elfjährigen begegne, werde ihm erst bewusst, wie verrückt das eigentlich gewesen sei. Diese Erkenntnis habe seinen Respekt vor den eigenen Eltern nochmals vertieft. Sie hätten ihn durch eine außergewöhnliche Erfahrung begleitet - mit viel Humor und noch mehr Fürsorge.
Nach aktuellem Stand soll die "Harry Potter"-Serie Anfang 2027 beim Streamingdienst HBO Max starten. Neben den Jungmimen sollen auch altgediente Schauspieler wie John Lithgow (80) als Schulleiter Dumbledore und Nick Frost (53) als Wildhüter Hagrid zu sehen sein.