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"Dame, König, As, Spion" mit Gary Oldman Rückkehr eines Leinwand-Mysteriums


In den letzten Jahren war es ruhiger um Gary Oldman geworden - er schien milder, weniger getrieben. In "Dame, König, As, Spion" kommt er mit schauspielerischer Wucht zurück.
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Haben Sie Gary Oldman auch vermisst? Der Mann, der dem Titel Kinobösewicht mit Auftritten wie in "Bram Stoker's Dracula", "True Romance", "Léon", "Das fünfte Element", "Air Force One" oder neben Anthony Hopkins in "Hanibal" neuen Glanz verliehen hat? Es war ruhiger um ihn geworden. Trotz Auftritten in "Harry Potter" als dessen Patenonkel Sirius Black oder als schnauzbärtiger Polizist James Gordon in Nolans Neuauflage der "Batman"-Saga. Und irgendwie wirkte er auch milder, weniger getrieben.

Doch nun kehrt Oldman mit solch schauspielerischer Wucht zurück, dass es gleich eine Oscar-Nominierung gegeben hat. Als pensionierter Agent George Smiley spielt er in der John-le-Carré-Verfilmung "Dame, König, As, Spion" so intensiv und gewaltig wie in besten Bösewichttagen. Und das ohne großen Körpereinsatz, wenn er in der Spitze des britischen Geheimdienstes der 70er Jahre nach einem Doppelagenten sucht. Der Mann ist noch immer ein Mysterium der Leinwand. Schön, dass er wieder da ist!

Sophie Albers

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