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"Illuminati": Der Vatikan als Actionrampe

"Illuminati" heißt die neueste Verfilmung von Dan Browns Verschwörungsgeschichten. Tom Hanks ist wieder als Professor Robert Langdon unterwegs, um die dunkelsten Ecken des Glaubens auszuleuchten. Und Ewan McGregor ist der erotischste Leinwand-Priester seit "Dornenvögel".

Von Sophie Albers

Der Unterschied ist groß zwischen dem, was die Öffentlichkeit der gängigen Meinung nach aufregen sollte, und dem, was sie dann tatsächlich in Rage bringt. Ein Thema, das als Aufschrei-Garant gilt, beim Bürger auf der Straße aber meist gerade mal für ein müdes Schulterzucken sorgt, ist der Glaube - Jesus, Papst und Kirche. Dabei schämen sich die Deutschen ein bisschen für ihren Benedikt, 75 Prozent von ihnen benutzen fleißig Kondome, und 79 Prozent schätzen sich laut einer Allensbach-Umfrage von 2008 weder als religiös noch als gläubig ein. In diesem Sinne ist das neueste Kirchen-Abenteuer von Robert Langdon, Symbolik-Professor aus Harvard und fiktionaler Held der Romanbestseller von Dan Brown, nicht nur sehr deutsch, sondern auch wunderbar konsequent.

"Illuminati" heißt der zweite Film nach "Sakrileg" - der vor drei Jahren ein zumindest medialer Aufreger war, weil Langdon damals herausfand, dass Jesus nicht nur Sex mit Maria Magdalena hatte, sondern auch eine Tochter - und er geht in die Vollen. Das Texte auswerten und Bilder interpretieren beschränkt sich diesmal auf eine Art Kartenlesen, um Langdon auf der Jagd nach einem Mörder durch Rom zu lenken. Der Rest ist Actionkino vom Feinsten: Explosionen, Blut, gruselige wissenschaftliche Wunderwaffen und wahnsinnige Bösewichte. Papst und Vatikan kommt dabei ungefähr so viel Bedeutung zu wie der CIA in der "Bourne Verschwörung". Es ist die große Organisation mit zu viel Macht und vor allem machtbesessenen Lenkern. Leinwandheld Langdon, wunderbar unaufgeregt gespielt von Tom Hanks, ist unkorrumpierbar, nur dass es diesmal nicht ums Geld, sondern eben das vermeintliche Seelenheil geht. Auf die Frage, ob er an Gott glaube, antwortet der Professor ohne Zögern mit Nein: "Ich bin Akademiker."

Auf- und abgedreht

In "Illuminati" ruft ein alter Krieg zur neuen Schlacht: Glaube gegen Wissenschschaft. Der Papst stirbt, das Konklave tritt zur Neuwahl an, währenddessen werden die favorisierten Kardinäle entführt und eine Bombendrohung geht ein. Das Bekennerschreiben trägt das Symbol der "Illuminati". Auftritt Langdon. Und weil der Autor Dan Brown heißt, ist es nicht irgendeine Bombe, sondern Antimaterie, die aus dem Kernforschungszentrum CERN bei Genf gestohlen wurde. Die drohende Explosion der "Gottpartikel" würde halb Rom zerstören, sagt atemlos die schöne Forscherin (Ayelet Zurer), die Langdon diesmal zur Seite steht. Und so rennen sie durch Roms Kirchen und Katakomben auf der Suche nach dem Vollstrecker der Illuminaten, die sich laut Langdon an der Kirche rächen wollen, die sie einst verfolgte und tötete.

Regisseur Ron Howard, der jüngst mit dem Politkammerspiel "Frost/ Nixon" überraschte wie überzeugte, liefert mit "Illuminati" ordentliche Actionunterhaltung ab. Ein Mix aus dem Besten, was Hollywood zu bieten hat: ein bisschen "24", ein bisschen "Seven" und eben ganz viel Tom Hanks. Die Traumfabrik hat diesmal richtig auf- und glücklicherweise auch durchgedreht. Vor allem hat Howard mit Ewan McGregor, der den Camerlengo spielt - des Papstes Stellvertreter, so lange kein neuer gewählt ist -, einen unglaublichen Glücksgriff getan. Während Hanks der aberwitzigen Geschichte Klasse verleiht, sorgt McGregor trotz schwarzer Kutte bis zum Hals für ambiguen Sexappeal. Und das mitten im Vatikan. Das kann ja nicht gut gehen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(