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15 Fakten über Sidse Babett Knudsen: Warum die dänische Ministerpräsidentin in New York gekellnert hat

Aktuell ist sie in "Inferno" an der Seite von Tom Hanks zu sehen. Bekannt wurde Sidse Babett Knudsen in der dänischen Serie "Borgen". 15 Fakten über die Schauspielerin.

Sidse Babett Knudsen

International bekannt wurde Sidse Babett Knudsen durch die dänischen Serie "Borgen". Nun spielt sie in der Dan-Brown-Verfilmung "Inferno" an der Seite von Tom Hanks.

•Sidse Babett Knudsens neuer Film ist "Inferno", die dritte Verfilmung eines Dan-Brown-Bestsellers. Regie führt erneut Ron Howard, Tom Hanks spielt wieder den Ikonologie- und Symbologie-Professor Robert Langdon, der diesmal versucht, den Biochemiker und Milliardär Bertrand Zobrist daran zu hindern, einen großen Teil der Menschheit mit einer tödlichen Seuche dahinzuraffen. Knudsen spielt Dr. Elizabeth Sinskey, Chefin der Weltgesundheitsorganisation.

•Sie wurde am 22. November 1968 in Kopenhagen geboren. Ihre Mutter Susanne war Lehrerin, ihr Vater Ebbe arbeitete als Fotograf. 

•Von ihrem fünften bis siebten Lebensjahr lebte sie in Tansania, wo sie auf die Schule ihrer Mutter und eine internationale Schule ging. Sie spricht daher ein sehr gutes Englisch - das ziemlich australisch klingt, wie einige Leute ihrer Aussage nach behaupten. 

•Mit 18 ging sie nach Paris, geplant war nur ein Jahr, "um wie ein Bohemien zu leben und sich selbst zu entdecken." Sie blieb dann sechs Jahre und studierte Schauspiel an der Lecoq Theaterschule. Seitdem spricht sie auch Französisch fließend. 

•Nach ihrer Rückkehr spielte sie zunächst Theater an der Experimentalbühne OVINE 302, am Betty Nansen Haus und dem Königlich Dänischen Theater in Kopenhagen. 

•2003 drehte sie mit Lars von Trier den Videokurzfilm "Dogville: The Pilot". Als der Regisseur dann die Geschichte zu einem Kinofilm ausbaute, gab er Nicole Kidman die zuvor von Knudsen gespielte Hauptrolle der Grace. 

•Im selben Jahr, da war sie schon ein Star in Dänemark, ging sie für einen Monat nach New York, um einen Schauspielkurs zu besuchen - und jobbte in dieser Zeit als Kellnerin. "Ich habe immer gearbeitet und vermisste einen Job, der einfach nur ein Job ist, man geht danach nach Hause und fertig." 

•Über ihr Privatleben schweigt sie eisern. Ob sie mit jemandem liiert oder verheiratet ist, verrät sie nicht. Man weiß nur, dass sie einen elfjährigen Sohn namens Louis Ray hat. 

•Bevor sie als Politikerin Birgitte Nyborg in der Serie "Borgen" berühmt wurde, hatte sie in Dänemark vor allem in Komödien Erfolge gefeiert. Ihr komisches Talent bewies sie auch 2008 mit einem schrägen Auftritt in Søren Ostergaards Tivoli Varieté. 

•Sie war als Beste Darstellerin in "Borgen für einen Emmy nominiert. 

•Fünfmal wurde sie für den Bodil, den dänischen Oscar, vorgeschlagen. Sie gewann ihn zweimal: gleich für ihr Kino-Debüt in dem Drama "Let's Get Lost" (1997) und die von Susanne Bier inszenierte Komödie "Der einzig Richtige" (1999). 

•2015 erspielte sie sich in der Komödie "L'Hermine" einen César als Beste Nebendarstellern, sie war damit erst der fünfte nichtfranzösische Gewinner dieses Preises. 

•Das sagt sie:
"1995 gab ich mein allererstes Interview und wurde nach meinem Privatleben gefragt. Ich sagte: Warum sollte ich Ihnen darüber was erzählen? Ich sehe keine Logik darin, dass die Leute darüber etwas wissen sollten. Wem nützt das? Niemand gewinnt dadurch was." 

Das sagen andere:
"Sidse war hauptsächlich eine Filmschauspielerin, vor allem bekannt durch ihre Komödien. Letztlich bekam sie die Rolle, weil sie Birgitte glaubhaft als kompetente und starke Frau spielen, zugleich aber auch ihre zerbrechliche Seite rüberbringen kann. Wir wollten eine Birgitte, mit der die Zuschauer bangen konnten: Würde sie als Premierministerin erfolgreich sein oder scheitern?" (Adam Price, Schöpfer und Autor von "Borgen") 

•Sidse Babett Knudsen für Einsteiger:

"Let’s get Lost" (1997)
"Der einzig Richtige" (1999)
"Nach der Hochzeit" (2006)
"Borgen" (2010 - 2013)
"The Duke of Burgundy" (2015)
"L'Hermine" (2015)