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"The Artist" dominiert die 69. Golden Globes: Tosender Applaus für einen Stummfilm

Rückkehr eines vergessenen Genres: Mit vier Preisen wurde der Stummfilm "The Artist" bei den Golden Globes dekoriert. Filmhund Uggie stahl sogar dem besten Schauspieler George Clooney die Show.

Von Frank Siering, Los Angeles

Aloha, Hollywood! ­Das Familiendrama "The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten" mit Hollywood-Liebling George Clooney in der Hauptrolle war der große Gewinner des Abends bei der 69. Golden Globes Verleihung am gestrigen Sonntag in Los Angeles.

In dem in Hawaii spielenden Streifen gibt Clooney einen gestressten Vater, der sich nach dem Unfall seiner Frau um seine beiden Töchter kümmern muss. Der Film erhielt den Hauptpreis für "Bestes Drama". Clooney selbst erhielt die kugelige Trophäe in der Kategorie "Bester Schauspieler".

Ebenso erfolgreich war der mit sechs Preisen nominierte Stummfilm "The Artist". Der Schwarz-Weiß-Film gewann die Preise für "Beste Komödie", "Bestes Musical" und "Beste Musik". Und auch Hauptdarsteller Jean Dujardin nahm einen Preis mit nach Hause.

Mit angezogener Handbremse durch den Abend

Gastgeber Ricky Gervais, der bissige englische Komiker durfte zum dritten Mal in Folge durch die Veranstaltung führen, enttäuschte nicht. Er feuerte erneut aus allen Rohen, auch wenn er diesmal ein bisschen mit angezogener Handbremse durch den Saal polterte.

Nicht nur brachte er Johnny Depp dazu, zuzugeben, seinen eigenen Film "The Tourist" (Kollegin Angelina Jolie war mit Brad Pitt im Saal) bis heute nicht gesehen zu haben, auch stellte er den sympathischen Colin Firth völlig grundlos bloß, indem er ihn als einen Menschen bezeichnete, der "blinde Kätzchen treten" würde.

Firth und all die anderen Gervais-Opfer nahmen den bissigen Humor des Briten mit Gelassenheit. "Ricky ist Ricky. Wir lieben ihn für seinen Humor, er nennt die Dinge beim Namen", so Firth in einer anschließenden Pressekonferenz.

Die dreistündige Veranstaltung lieferte keine wirklich großen Überraschungen und zauberte viele Gewinner aus dem Hut, die schon in der Vergangenheit fleißig abgeräumt haben.

Verleihung mit internationalem Flair

"Modern Family" gewann in der Kategorie für die beste TV-Komödie. Martin Scorsese nahm den Preis als "Bester Regisseur" für den Film "Hugo" mit nach Hause. Nur Steven Spielberg gewann seinen ersten Golden Globe für "Tim & Struppi" als bester Zeichentrickfilm. Morgan Freeman erhielt den Cecil B. DeMille Lifetime Achievement Award von Sidney Portier.

Meryl Streep amüsierte das Publikum im Saal, als sie den Preis für ihre Rolle als Margaret Thatcher in "The Iron Lady" entegennahm. Offensichtlich leicht irritiert, weil sie ohne Lesebrille den Text auf dem Teleprompter nicht entziffern konnte, prustete sie einige explizite Schimpfwörter in den Saal, die es nicht durch die Zensur des Senders NBC schafften und sofort ausgeblendet wurden.

Die Globes machten in diesem Jahr auch deutlich, dass es sich tatsächlich um eine internationale Preisverleihung handelt. Sowohl Antonio Banderas wie auch Sofia Vergara und Salma Hayek parlierten in ihrer spanischen Muttersprache auf der Bühne.

Wilde Madonna

Ausgerechnet Madonna ließ Lästermaul Ricky Gervais für einen Moment verstummen. Sie stach Sir Elton John in der Kategorie Original Song aus. Dabei hatte der Sänger noch vor der Veranstaltung auf dem roten Teppich gesagt, dass Madonna "null Chance" gegen ihn habe.

Als sich Gervais über Madonna und den Song "Like A Virgin" lustig machte, revanchierte sich die Sängerin mit dem Kommentar Richtung Gervais: "Warum kommst Du nicht mal kurz her, ich habe schon lange kein Mädchen mehr live im TV geküsst." Das Publikum johlte, und Gervais blieb nur der schnelle Griff zum Bierglas und ein verschmitztes Lächeln.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
  • Frank Siering