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Berlinale 2017: Hugh Jackman, Penélope Cruz und Co.: Diese Promis kommen zur Berlinale

Mit Mut, Zuversicht, Humor und vielen Promis will die Berlinale 2017 den politisch brisanten Zeiten etwas entgegen setzen. Unter anderem kommen Hugh Jackman und Penélope Cruz in die Hauptstadt.

Hugh Jackman, Penelope Cruz

Unter anderem werden Hugh Jackman und Penélope Cruz zur Berlinale 2017 erwartet.

In politisch schwierigen Zeiten wollen die Veranstalter der Berliner Filmfestspiele Berlinale mit ihrem diesjährigen Programm positive Perspektiven aufzeigen. "Es ist ein Programm geworden über die Themen Mut, Zuversicht, und es ist auch sehr viel Humor in diesen Filmen", sagte Festivalleiter Dieter Kosslick am Dienstag in der Hauptstadt. Er kündigte zahlreiche deutsche und internationale Stars zur 67. Ausgabe der Festspiele an.

Das nach Kosslicks Angaben "größte Publikumsfestival der Welt" befasst sich auch in diesem Jahr mit politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. "Du lass dich nicht verbittern, in dieser bitteren Zeit", zitierte Kosslick zu Beginn der Programmvorstellung aus einem Lied von Wolf Biermann. Dabei spielte er wiederholt auf US-Präsident Donald Trump an, wollte "diesen Herren" aber nicht beim Namen nennen.

Richard Gere, Robert Pattinson und Sienna Miller kommen zur Berlinale

Die Berlinale eröffnet am 9. Februar mit dem französischen Film "Django". Das Werk über das Leben des Gipsy-Gitarristen Django Reinhardt konkurriert mit 17 weiteren Filmen um die Preise Goldener und Silberner Bär. In dieser wichtigsten Sektion des Wettbewerbs feiern insgesamt 22 Filme ihre Weltpremiere. Insgesamt werden binnen elf Tagen 399 Filme in 935 Vorführungen gezeigt. Die Kosten des Festivals bezifferte Kosslick auf rund 25 Millionen Euro. Unter den zahlreichen Stars auf der Berlinale sind neben zahlreichen Prominenten aus Deutschland die Französinnen Catherine Deneuve und Cécile de France. Aus Hollywood reisen unter anderem Penélope Cruz, Richard Gere, Ethan Hawke, Hugh Jackman, Sienna Miller, Stellan Skarsgard und Robert Pattinson nach Berlin.

Kosslick lobte, dass nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidtplatz niemand abgesagt habe. "Ich fasse das auch als ein Statement auf", sagte er. Wegen zusätzlicher Sicherheitsvorkehrungen bat er Besucher: "Bringen Sie nicht ihren ganzen Hausrat mit in den Berlinale-Palast." Die Preise vergibt eine wie in den Vorjahren international besetzte Jury. Dem Gremium sitzt der Regisseur Paul Verhoeven vor. Der Niederländer feiert derzeit Erfolge mit seinem Film "Elle". Als deutsche Vertreterin gehört die Schauspielerin Julia Jentsch der Jury an, die unter anderem bekannt ist aus den Filmen "Die fetten Jahre sind vorbei" oder "Sophie Scholl".

Berlinale zeigt die Fortsetzung von "Trainspotting"

Drei Filme aus Deutschland konkurrieren im Wettbewerb, darunter "Rückkehr nach Montauk" von Volker Schlöndorff und ein Dokumentarfilm über das Leben des Künstlers Joseph Beuys. Außer Konkurrenz zeigt der Regisseurs Danny Boyle mit "T2" den Nachfolger des britischen Kultfilms "Trainspotting" in Berlin. Die Sieger werden am 18. Februar im Berlinale-Palast am Potsdamer Platz bekannt gegeben, einen Tag vor dem Ende des Festivals. Dann werden auch die Preisträger der vielen anderen Festspielsektionen genannt, darunter der Nachwuchsförderpreis Perspektive Deutsches Kino.

Einen Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk erhält die Kostümdesignerin Milena Canonero. Die Italienerin stattete Filme wie "Clockwork Orange" von Stanley Kubrick oder "Marie Antoinette" von Sofia Coppola aus. Der persönliche Ehrenpreis Berlinale Kamera geht unter anderem an den australischen Schauspieler Geoffrey Rush ("Fluch der Karibik").

AFP