HOME

Stern Logo Berlinale

"Cinema for Peace": Angelina Jolie erhält Ehrenpreis für Regiedebüt

In ihrem Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" setzt sie sich mit dem Balkankrieg auseinander. Dafür wird Angelina Jolie auf der Wohltätigkeitsgala "Cinema for Peace" mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet.

Superstar Angelina Jolie wird bei der traditionellen Wohltätigkeitsgala "Cinema for Peace" am Montagabend in Berlin mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Die 36-Jährige erhält die Auszeichnung für ihr Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey", in dem sie sich mit dem Balkankrieg auseinandersetzt.

Zu der Gala im Konzerthaus am Gendarmenmarkt wird ein Großaufgebot internationaler Stars erwartet - neben Angelina Jolie und ihrem Lebensgefährten Brad Pitt unter anderem Catherine Deneuve, Luc Besson, Bob Geldof, Christopher Lee und Bianca Jagger. Aus Deutschland haben sich etwa Katja Riemann, Jan Josef Liefers, Anna Loos, Nastassja Kinski und Mario Adorf angesagt.

Preisträgerin in bester Gesellschaft

Die Gala findet traditionell am Rande der Berlinale statt. Sie zeichnet seit zehn Jahren Filme aus, die sich gegen Menschenrechtsverletzungen, Krieg und Völkermord aussprechen. Organisator ist der aus Slowenien stammende Produzent Jaka Bizilj. Seinen Angaben zufolge wurden bisher mehr als drei Millionen Euro für wohltätige Zwecke gesammelt.

Themenschwerpunkte im Jubiläumsjahr sind Birma und Bosnien. Neben Jolie wird der französische Starregisseur Luc Besson für sein Porträt ("The Lady") der birmanischen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ausgezeichnet. Den Vorsitz der Jury hatte der frühere Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation, Mohammed el Baradei, der ebenfalls in Berlin erwartet wird.

Die Künstler bewiesen durch ihr Handeln, dass sie die Gesellschaft zum Besseren beeinflussen könnten, sagte Bizilj im Vorfeld. "Wir sind stolz darauf, nach George Clooney, Leonardo DiCaprio und Sean Penn nun mit Angelina Jolie die führende Philanthropin aus der Welt des Films als Ehren-Preisträgerin begrüßen zu dürfen."

kgi/DPA / DPA