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Großaufnahme: 15 Dinge, die Sie über Clive Owen wissen müssen

Clive Owen hat etwas, was nur noch wenige Schauspieler haben: Er ist geheimnisvoll. Aktuell spielt er im neuen Luc-Besson-Film "Valerian" eine Rolle, doch der Brite ist schon lange im Geschäft. 15 Fakten über den Schauspieler.

Clive Owen

Clive Owen ist aktuell in "Valerian" im Kino zu sehen

Picture Alliance

•In seinem neuen Film, Luc Bessons intergalaktischer Achterbahnfahrt "Valerian" um die Abenteuer eines Agentenpärchens, spielt den General Commander Arün Flitt, der entführt wird, und den die beiden versuchen zu befreien.

•Er wurde am 3. Oktober 1964 in Keresley, Coventry, Warwickshire, geboren. Sein Vater Jess war Country- und Western-Sänger, der die Familie verließ, als Clive drei Jahre alt war. Er wuchs mit seinen vier Brüdern bei seiner Mutter und seinem Stiefvater auf.

•Er besuchte die Binley Park Comprehensive School und debütierte mit 13 im dortigen Jugendtheater als Artful Dodger in "Oliver!". 1987 schloss er die Royal Academy of Dramatic Art ab und spielte in der Young Vic Theatre Company in zahlreichen Shakespeare-Stücken.

•1988 drehte er mit dem romantischen Drama "Vroom!“ seinen ersten Kinofilm


 •Seinen ersten großen Bühnenerfolg feierte er 1997 in dem bissigen Beziehungsdrama "Hautnah". Er spielte die Rolle des Dan, die 2004 in Mike Nichols gleichnamiger Verfilmung übernahm, während Owen die andere männliche Hauptrolle des Larry spielte.

•Während seines Studiums an der Royal Academy of Dramatic Art lernte Clive die Schauspielerin Sarah-Jane Fenton kennen. Die beiden sind seit dem 6. März 1995 verheiratet und haben zwei Töchter, Hannah (20) und Eve (18).

•Seit 2001 spielte er in zahlreichen Werbekurzfilmen von BMW mit. Für die Reihe "The Hire" konnte der Autokonzern einige der renommiertesten Regisseure des internationalen Kinos verpflichten, darunter Guy Ritchie für "Star" (2001) mit Madonna, Tony Scott für "Beat The Devil“ (2002) mit Gary Oldman und James Brown und Neill Bloomkamp für "The Escape“ (2016) mit Dakota Fanning 

•2007 warb Owen für den Lancome-Duft "Hypnose"

•Bislang steht nur eine Oscarnominierung, als Bester Nebendarsteller in "Hautnah" (2004) auf dem Konto. Den Golden Globe gewann er hingegen, für die beiden TV-Produktionen "Hemingway & Gellhorn" (2012) und "The Knick"  (2013) war er ebenfalls in der Ziehung.

•Er ist ein großer Fan des FC Liverpool.

•Vier Jahre später auch für Bulgari Man Testimonial

•Für den italienischen Regie-Meister Paolo Sorrentino ("La Grande Bellezza") stand er dieses Jahr in dessen Campari-Kurzfilm dann hinter der Bartheke: 

Das sagt er: "Die guten Jungs zu spielen hat mich nie interessiert, ich fühlte mich immer schon zu den gefährlicheren Typen hingezogen. Diese Rollen sind gewöhnlich viel interessanter, und ich hatte nie Angst sie spielen."

Das sagen andere: "Für einen Filmstar hat Owen seltsamerweise eine geringe Ausstrahlung. Er ist da… aber irgendwie auch nicht. Vielleicht ist es genau das. Er besitzt eine Qualität, die bei Schauspielerin heuzutage sehr selten ist: geheimnisvoll."

Clive Owen für Einsteiger:

"Bent" (1997)

"Der Croupier" (1998)

"Gosford Park" (2001)

"Hautnah" (2004)

"Inside Man" (2006)

"Children of Men“ (2006)

"The Knick" (2014)

 

Themen in diesem Artikel
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo