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DVD: Twin Peaks

Diese ungewöhnliche TV-Serie von Star-Regisseur David Lynch machte vor etwa einem Jahrzehnt Furore. Vier DVDs entführen jetzt erneut in die verwirrenden Abgründe von Twin Peaks.

Vor über zwölf Jahren startete mit »Twin Peaks« ein ungewöhnliches TV-Experiment, das noch heute die Augen der Fans zum Leuchten bringt. David Lynch und Mark Frost luden den Zuschauer damals in die amerikanische Kleinstadt Twin Peaks ein. Hier muss der FBI-Agent Dale Cooper (Kyle Maclachlan) in einem Mordfall ermitteln. Ausgerechnet die überall beliebte Laura Falmer wurde ermordet.

Für den netten Dorfsheriff Harry S. Truman ist der Fall bereits klar. Doch weiß er wirklich, wer der Mörder ist? Bis der endlich gefunden ist, zieht sich der Fall durch etliche Folgen der Fernsehserie. Doch es geht gar nicht nur um den Mord. Es geht um Twin Peaks, um die verschlafene Kleinstadt mit den zwei Gesichtern. Hier liegen die spießige Normalität und das unheimlich Ungewohnte im engen Clinch miteinander. Der Zuschauer, der sich in Twin Peaks sofort heimisch fühlt, wird von Lynch und Frost immer wieder um die Ecke geführt, um hinter die Kulissen zu schauen. Dorthin, wo der Schrecken sitzt. Eben noch hat der Zuschauer im Geiste mit der netten Diner-Besitzerin Norma Jennings geflirtet, da verschlägt ihn die Serie auch schon zur schrägen Log Lady. Nett und Böse ergibt eine spannende Melange - und am Ende weiß man nicht, wer auf welcher Seite steht.

Paramount sammelt den Pilotfilm und die erste Staffel mit sieben Folgen auf vier DVDs. Ein edler Schuber zum Aufklappen verwaltet die Scheiben. Schade ist, dass die englischen Folgen einen 5.1-Sound bieten, die deutsche Spur aber nur einen Monoklang aufweist. Versöhnlich stimmen die DVD-Extras. Da gibt es eine Einführung zur Serie, ein Interview mit Mark Frost, ein Twin-Peaks-Adressbuch, einen Audiokommentar von vielen Beteiligten, eine Einführung der Log-Lady und Drehbuchanmerkungen im Film.

Carsten Scheibe

Ton/Bild: Mono/4:3; Laufzeit: 411 Minuten

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?