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INTERVIEW MIT DIETMAR NOLL: Der Kult um die DVD

DVD boomt. Dietmar Noll leitet schon seit längerem das Internet-Magazin DVD-Palace und steht im Interview Rede und Antwort zum aktuellen Trend.

Dietmar Noll betreibt im Internet das DVD-Magazin DVD-Palace, das täglich neu über die Szene berichtet. Carsten Scheibe traf den überzeugten Cineasten, um mit ihm über den aktuellen DVD-Boom zu sprechen.

Dietmar, kannst du uns etwas zu deiner Person erzählen? Wie alt bist du, was hast du bisher gemacht und wie bist du auf die Idee gekommen, ein DVD-Magazin im Internet zu betreiben?

Zwischen meiner Geburt im Oktober 1968 und dem Start des DVD-Palace am 15. März 2000 gab es an unspektakulären Highlights nur mein Abitur, die Ausbildung zum Systementwickler und die allseits geliebte Bundeswehr. Neben meinem Online-Magazin beschäftige ich mich hauptberuflich mit der Erstellung von Web-Applikationen für ein großes Düsseldorfer Telekommunikationsunternehmen.Der DVD-Palace ist ein Projekt der Firma Hartmann & Noll Gbr, die ich zusammen mit meinem Partner seit 1992 führe. Bis Ende 1999 haben wir allerdings, abgesehen von einer Internet-Seite mit Bestellmöglichkeit, keinen großartigen Kontakt mit dem Internet gehabt, sondern haben das verkauft, wofür wir die Firma eigentlich gegründet haben: Computer, Hardware, und Service...Die Idee mit dem Online-Auftritt hatte ich im Sommerurlaub 1999, als ich am Strand über den Verkauf und Zusammenbau von PC-Systemen nachdachte und dabei merkte, dass meine Freizeit dank der Firmenaktivitäten nahezu gegen Null tendierte. Und die richtige Lust fehlte mir nach sieben Jahren ebenfalls. Es musste einfach etwas neues her! Und da fiel mir spontan das Thema DVD ein, da ich mir Anfang '99 so ein Gerät zugelegt hatte und ziemlich begeistert war. Und einen Tag später schon, auf Mallorca, ging es mit Papier und Bleistift an die ersten Entwürfe... Der DVD-Palace war geboren.

Lässt sich mit einem Online-Magazin über DVDs eigentlich Geld verdienen?

Grundsätzlich ist es schon möglich, mit einem solchen Online-Magazin Geld zu verdienen, der große Reichtum wird sich allerdings nicht einstellen. Es ist ein verdammt harter Kampf, potenzielle Werbekunden davon zu überzeugen, auf einer Seite zu werben, und er kann recht lange dauern. Als ich merkte, dass dieser »Kampf« zuviel Zeit in Anspruch nahm, nämlich soviel, dass ich meinen Content nicht mehr richtig pflegen konnte, habe ich unsere Werbeplätze an eine Agentur, die sowohl über die entsprechende Erfahrung als auch über die Werbekunden verfügt, abgegeben. Allerdings muss man bedenken, dass man auch sonstige Goodies neben dem Geld erhält. Etwa kostenlose Rezensions-DVDs. Oder eben den Kontakt mit den Leuten aus der Szene und unserer Community. Der Spaßfaktor bei der Seite ist auf keinen Fall zu vernachlässigen, und die virtuellen Freundschaften, die sich gebildet haben, sind mir persönlich einiges wert.

Wie viele Besucher schauen täglich auf deiner Homepage vorbei?

Wir haben momentan etwa 2.500 bis 3.000 Besucher am Tag, die die entsprechenden Page Impressions erzeugen. Viele davon halten sich sehr lange in unserem Forum oder in unserem Chat auf und diskutieren über die aktuellen DVDs oder klären Fragen zu ihrer Hardware. Ich beobachte immer zugegebenermaßen recht stolz den guten Umgangston und die große Hilfsbereitschaft in unserem Forum. Es ist sehr selten, dass eine Frage, egal welcher Art, unbeantwortet bleibt. Dies ist allerdings nicht nur mein Verdienst, sondern auch der meiner Moderatoren und Co-Admins, die den ganzen Traffic nahezu rund um die Uhr im Auge behalten und mit ihrem Wissen anderen zur Verfügung stehen.

Wirst du von den DVD-Herstellern unterstützt? Woher beziehst du deine Nachrichten?

Ohne Namen von Studios aus der Branche nennen zu wollen, muss ich vorweg sagen, dass die Akzeptanz von DVD-Informationsseiten im Internet noch nicht sehr hoch ist. Es hat viel Überzeugung und Telefoniererei gekostet, den DVD-Palace bei der sicherlich vorhandenen, starken und schon lange bestehenden »Konkurrenz«, bei den Studios zu etablieren. Man muss erst einmal beweisen, dass man seine Arbeit ernst meint, und nicht nur auf das kostenlose Pressematerial aus ist, sondern wirklich eine Plattform zwischen dem Hersteller und dem Kunden herstellen will. Sieht man einmal von der Verteilung von Rezensionsexemplaren ab, ist die Kommunikation zwischen Filmstudios und unserem Magazin im Bezug auf die Nachrichten durchweg positiv. Wer Informationen braucht, muss allerdings auch bereit sein, sich diese in Eigenarbeit zu holen, insofern kümmere ich mich zusätzlich selber darum, diese im Internet aufzuspüren.

Es steht die Behauptung im Raum, dass dieses Jahr mehr DVD-Player verkauft werden als Videorekorder. Meinst du, es verzichten freiwillig so viele Anwender auf die Aufnahmefunktion ihres Videorekorders?

Nein, auf keinen Fall. Aus eigener Erfahrung aus dem Bekanntenkreis weiß ich, wie viele Personen noch keinen DVD-Player haben und mit dem Argument auftrumpfen, man könne ja damit noch nichts aufnehmen. Heimkinofreaks genießen hingegen den perfekten Sound und das Bild der DVD, andere holen sich einen Player zusätzlich zum Videorecorder, kaufen aber nicht viele Filme und nutzen das Gerät als guten CD-Player. Dass immer mehr DVD-Player verkauft werden, liegt natürlich auch an den Werbemaßnahmen und der entsprechenden Mundpropaganda. Wenn bald die ersten aufnahmefähigen Player auf dem Markt erscheinen, wird der Videorecorder seinen Todesstoß erhalten, so wie damals die Vinyl-Schallplatte.

Angesichts des DVD-Booms verwundert es ein wenig, dass nur so wenig DVDs veröffentlicht werden. Die Hälfte der Filme sind aktuelle Hollywood-Neuheiten, der Rest uralte Schinken. Wo bleibt der Rest? Können Fans die Hersteller davon überzeugen, bestimmte Filme als DVD aufzulegen?

Ich finde eigentlich nicht, dass zu wenig Filme auf DVD erscheinen, ganz egal, ob neu oder alt. Ich sehe anhand der Füllfrequenz unserer Datenbank, dass die Hersteller schon bemüht sind, auch ältere und wertvolle Filme auf DVD zu pressen, als Beispiel sei hier nur einmal »Lawrence von Arabien« genannt. Fast jeder Film ist inzwischen auf DVD erhältlich. Und bevor ich mir den Zorn der Szene an Land ziehe, muss ich als Einschränkungen natürlich »Star Wars«, »Zurück in die Zukunft« und »Indiana Jones« nennen. Liebe Studios, unabhängig von Lizenzen, hier müsst ihr Vollgas geben! Inzwischen, denke ich, sind wir auf einem Level, bei dem aktuelle Kinofilme entsprechend dem Zeitfenster zeitnah in die Läden kommen und nebenbei noch ältere Produktionen in liebevoller Qualität hergestellt werden.

Wie kommt es, dass die deutschen Ausgaben der US-DVDs oft eine andere Qualität und andere Bonusmaterialien enthalten?

So leid es mir tut, diese Frage haben »meine« Community und ich uns schon oft gestellt, und ich weiß keine vernünftige Antwort dazu! Ich kann nur hoffen, dass auch hierzulande bald ein anderes Denken in dieser Hinsicht stattfindet.

In den Online-Rezensionen wird immer wieder auf die Güte des DVD-Bildes und die Klasse des Tons eingegangen. Wie erkenne ich als Laie, dass eine DVD wirklich gut ist?

Es ist extrem wichtig, dass das Bild und der Ton bei einer DVD eine entsprechende Qualität besitzen, denn diese beiden Dinge gehören mit zu den Hauptvorteilen der Scheibe. Das Bild sollte anamorph (16:9 optimiert) sein, um sowohl auf einem 4:3- als auch auf einem 16:9-Fernseher/Projektor optimal und mit allen Informationen dargestellt werden zu können. Der Ton sollte mindestens in Dolby Digital 5.1 vorliegen, sofern es sich um neuere Produktionen handelt. Natürlich ist es bei älteren Filmen nicht immer möglich, diese Standards zu erfüllen, hier muss mit Abstrichen gerechnet werden. Kompressionsbedingte Artefakte (Klötzchenbildung im Bild) sollten nicht vorhanden sein, ebenso sollten sich Dropouts bei höherwertigem Ausgangsmaterial nicht hervortun. Die Reviews der verschiedenen DVD-Seiten geben sicherlich immer einen Extremeindruck wieder, der normale DVD-Zuschauer sollte sich von einem einzelnen Dropout an Position 1:46:03 nicht unbedingt beirren lassen.

Wie unterscheiden sich eigentlich Verleih- und Kauf-DVDs voneinander?

Das ist natürlich recht unterschiedlich und beginnt eigentlich schon damit, dass viele DVDs gar nicht in eine Verleihversion für die Videothek und eine Verkaufsversion für den Handel gesplittet werden, sondern zeitgleich ohne Unterschiede erscheinen. Meistens ist es so, dass das Bonusmaterial auf der Verleih-DVD deutlich abgespeckt wurde.

Immer mehr Computer sind mit einem DVD-Laufwerk ausgestattet. Sorgen eher die PC-Anwender oder eher die klassischen Videosammler für den Durchbruch der DVD?

Ich denke, es sind zur Zeit einfach die Heimkinofreaks, die die DVD zu dem Medium machen, was es bereits auf dem Markt ist. Der Anteil der Software auf DVD ist im Gegensatz zu den Filmen noch gering. Allerdings wird sich das sicherlich in naher Zukunft rapide ändern, ich denke dabei gerade an die Spieleindustrie. In unseren öffentlichen Community-Bereichen wird eigentlich recht selten über PC-Software auf DVD berichtet.

Ist die Darstellung der DVD eigentlich auf dem PC-Bildschirm besser oder auf dem normalen Fernseher?

Die Darstellung auf einem hochauflösenden PC-Bildschirm ist natürlich wesentlich besser als auf einem normalen Fernsehgerät, wie es fast jeder zu Hause hat. Schärfer, klarer und kontrastreicher. Aber mal im Ernst, diese Lösung würde mich nicht zufriedenstellen. Ich will ohne Ruckeln und großen Hardware-Aufwand einen Film genießen und bin damit auf jeden Fall mit einem Standalone-Player besser bedient. Hat man dann noch einen vernünftigen Fernseher, sollte dies normalerweise ausreichen.

Es ist oft die Rede davon, dass DVD-Films als Raubkopien durchs Internet geistern. Was ist davon zu halten?

Ich halte davon eigentlich nichts! Unabhängig von dem Schaden, der dadurch der Industrie entsteht, wäre es mir persönlich viel zu aufwändig, diesen Film downzuloaden, zu brennen, und dann mit Abstrichen in Bild, Ton, Extras und Menüstruktur anzusehen.

DVDs sind mit durchschnittlich 50 Mark recht teuer. Werden die Preise auf Dauer sinken?

Ich denke schon, dass die Preise für die Filme noch in den Keller gehen. Das ist quasi der gleiche Effekt, wie ihn die Videocassette mit den Originalfilmen durchgemacht hat. Es ist auch durch entsprechende Low-Price-Aktionen der Hersteller zu erkennen, dass hier der richtige Weg eingeschlagen wird.

Viele Action-DVDs sind mit dem Label »ab 18 Jahren« ausgezeichnet. Legen die DVD-Zuschauer Wert auf härtere Szenen als in den geschnittenen Fernseh-Fassungen?

Klare Antwort: Ja. Jeder will einen Film so genießen, wie ihn sich der Regisseur gedacht hat. Ob hier der Anreiz der möglichen Brutalitäts-steigerung eine Rolle spielt, vermag ich nicht zu sagen. Ein Film, der aufgrund der Meinung einer Institution geschnitten wird, ruft beim mündigen Bürger auf jeden Fall starke Bauchschmerzen hervor. Es sollte schon so sein, dass Leute über 18 Jahre ohne Einschränkungen selber entscheiden dürfen, was sie schauen und was nicht. Das Thema FSK18 und Indizierungen sind fast tägliches Thema in allen DVD- und Filmforen.

Was ist eigentlich Firmware und was kann ich damit tun?

Ich vergleiche die Firmware eines DVD-Players immer mit dem BIOS eines Computers. Die Firmware beinhaltet die grundsätzlichen Funktionen des Gerätes, tauscht man diese aus, hat man etwaige zusätzliche Features, wie z.B. eine Codefree-Schaltung (DVDs aus jedem Land können angesehen werden), oder z.B. eine MV-Off-Schaltung (das Kopieren von DVD auf VHS »erlaubt«). Der Phantasie des Herstellers oder des Entwicklers sind hier fast keine Grenzen gesetzt. Firmwares kann man im Internet herunterladen. Wer sie installiert, verliert allerdings seine Garantieleistungen.

DVD-Player für den Fernseher sind mal sehr preiswert und mal sehr teuer. Ist für den Laien ein Unterschied im Bildaufbau überhaupt feststellbar?

Für den Laien sicherlich nicht unbedingt. Der Freak wird es auf jeden Fall erkennen. Von preiswerten Playern halte ich persönlich nicht allzu viel, da die Probleme mit diversen DVDs teilweise enorm sind. Hier sollte man lieber in einen hochwertigen Player investieren, vor allem, wenn Angebote wie »spielt auch MP3 ab« verlockend sind.

Was ist eine Heimkinoanlage und was gehört dazu?

Noll: Die Heimkinoanlage besteht aus allen Komponenten, die das Sehen eines Filmes ermöglichen. Hierzu gehört sicherlich schon die Kombination aus Fernseher und Videorecorder. Eine vernünftige Heimkinoanlage besteht in meinen Augen aus einer Dolby-Digital-Anlage mit fünf Lautsprechern und einem aktiven Subwoofer, einem 16:9-Fernseher oder Projektor und einem guten DVD-Player. Dem Preis nach oben bezüglich Qualität und technischem Schnickschnack sind sicherlich keine Grenzen gesetzt.

Müssen DVDs eigentlich besonders vorsichtig behandelt werden, damit sie nicht kaputt gehen? Immerhin werden die Daten auf ihnen doch besonders eng beschrieben.

Mit der DVD ist es ähnlich wie mit der normalen Audio-CD. Man sollte sie sorgfältig behandeln und entsprechend vorsichtig mit ihr umgehen. Kratzer sind natürlich der Tod einer DVD und trüben das Sehvergnügen enorm. Ich persönlich achte sehr darauf, dass ich beim Herausnehmen aus dem Case den Datenträger so wenig wie möglich biege und ihn auch nicht mit der Datenseite auf eine harte Unterlage lege. Die Scheibe sollte möglichst nur am Rand angefasst werden und keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sein. Für die Reinigung empfiehlt sich lediglich ein weiches Reinigungstuch und der eigene Atem, wobei die Wischrichtung von innen nach außen sein sollte.

Mit welchen technischen Fortschritten in Sachen DVD ist in Zukunft zu rechnen? Wie sieht es mit den DVD-Brennern aus? Ist damit nicht wieder der Raubkopierszene das Tor geöffnet?

Die DVD-Brenner werden sehr bald den Markt erobern, zwar erst mit kapazitätsschwachen und sicherlich nicht preiswerten Rohlingen, aber das wird sich genau wie bei den CD-R(W)s auch noch ändern. Der DVD-Markt wird durch die Brenner aufflammen und die Nachfrage wird den Preis entsprechend nach unten dirigieren. Die Verzögerung bei der Einführung von Brennern ist sicherlich auch auf die Angst der Hersteller vor dem Raubkopieren zurückzuführen. Das Content Scrambling System ist ja kein Geheimnis mehr.

In den USA verkaufen einzelne DVDs wie der Gladiator schon einmal bis zu einer halben Million Einheiten. Wie sieht das in Deutschland aus?

Beim Gladiator war es sicherlich ähnlich, nicht umsonst hat diese Columbia-Scheibe fast alles an Preisen kassiert, die es gibt. Genaue Zahlen über die Verkäufe habe ich allerdings momentan nicht. Die DVD-Kauflust ist derzeit in den USA sehr viel höher als hier, insofern bin ich zuversichtlich, dass Blockbuster zu schwindelerregenden Verkaufszahlen kommen, wenn der Ausdruck Digital Versatile Disc auch hierzulande in aller Munde ist.

Die Musik-DVD ist im Kommen. Was zeichnet sie aus? Wird sie sich durchsetzen?

Die ersten DVD-Audios sind Anfang April erschienen. Diese sind natürlich aufgrund der erweiterten Tonqualität für den Musikliebhaber bestimmt sehr zu empfehlen. Ich persönlich muss zum jetzigen Zeitpunkt gestehen, dass es mir ausreicht, die Guano Apes und meine Sampler auf einer normalen CD anzuhören. Ich bin allerdings auch noch nicht in den Genuss gekommen, eine DVD-Audio abzuspielen. Wer weiß, vielleicht gibt es den gleichen Effekt wie beim ersten DVD-Video: Wahnsinn!

Ist schon etwas über die Mini-DVD bekannt? Wird es bald Halb-Stunden-DVDs für einen Zehner geben – mit Kurzfilmen, Serien oder Reportagen?

Ich gehe davon aus, dass du mit der Mini-DVD die neue 8cm-Scheibe meinen, die dieses Jahr auf der CeBit vorgestellt wurde. Dieser Datenträger kann bis zu 2,6 GB an Daten aufnehmen und trumpft natürlich durch seinen geringen Platzbedarf auf, der es z.B. ermöglicht, kleinere Geräte etwa für Palmtops herzustellen. Mit Platz für ca. 50 Minuten Film ist der Datenträger natürlich für die Aufnahme von Kinofilmen ungeeignet. Für Serien, Firmenpräsentationen oder als Werbeträger ist er aber sicherlich zu gebrauchen.

Was macht man eigentlich, wenn eine neu gekaufte DVD auf dem eigenen Player nicht funktioniert? Auf dem PC habe ich oft gemerkt, dass es nicht so sehr am Laufwerk oder der DVD, sondern eher am Software-Programm liegt, wenn eine Scheibe Mucken macht.

Es kommt leider nicht sehr selten vor, dass eine DVD nur mit eingeschränkter Funktionalität bzw. gar nicht auf einem Player lauffähig ist, wobei die Gründe vielfältig sind. Mal liegt es am etwas preiswerteren Player, mal wirklich an der Produktion. Sollte so etwas passieren, sollte man die Scheibe zuerst auf einem anderen Player, sofern möglich, prüfen und dann das Ergebnis in unserem Forum posten - oder unsere News lesen. Wenn Hersteller eine Rückrufaktion durchführen, erfahren die DVD-Seiten meistens als erstes davon. Die Erfahrung zeigt, dass ein Umtausch im Laden gegen eine andere DVD mit dem gleichen Film nur selten eine Besserung brachte. Dann sollte man lieber versuchen, sein Geld zurückzubekommen.

Vielen Dank für das Interview.

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