James Cameron "Romantische Komödien kann doch jeder"


Seine Filme sind spektakulär und teuer, doch Angst vorm Scheitern kennt James Cameron nicht. Der Regisseur vertraut auf die Kinogänger und ist sich sicher: "Sie wollen, dass ich noch einen mache" von den teuren Blockbustern. Am 17. Dezember kommt mit "Avatar" der nächste in die deutschen Kinos.

James Cameron schont sich nie, wenn er einen Film dreht. Ebenso wenig seine Schauspieler, weshalb der Hollywood-Regisseur nicht bei allen der Zunft beliebt ist. Eine besondere Ausnahme: Arnold Schwarzenegger, Gouverneur von Kalifornien und Star dreier Cameron-Filme, ist ein enger Freund. "Wir sind beide harte Knochen", fasst Cameron im neuen stern die Gemeinsamkeiten der beiden zusammen.

Auch für sein neues Werk "Avatar", das am 17. Dezember in die deutschen Kinos kommt, hat der "Titanic"-Regisseur wieder in jeder Beziehung in die Vollen gegriffen. Das in 3-D gedrehte Science-Fiction-Epos soll rund 300 Millionen Dollar gekostet haben. Angst vor einem Flop hat Cameron nicht. "Wer seine Ziele sehr hoch steckt und scheitert, scheitert immer noch auf höherem Niveau, als andere ihre Erfolge feiern", sagte der Regisseur dem stern. Außerdem, so der 55-jährige Kanadier, sei es doch genau das, was das Publikum von ihm erwarte. "Ich mache immer teure Filme", sagt er. "Die Leute mögen sie immer. Und sie wollen immer, dass ich noch einen mache." Camerons vollmundiges Fazit: "Romantische Komödien kann doch jeder." Um Action gehe es ihm in seinem neuen Film aber nicht. Im Grunde genommen habe er mit "Avatar" einen "chick flick" gedreht, einen Frauenfilm.


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