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Großaufnahme: 15 Dinge, die Sie über Jeremy Irons wissen müssen

Er gehört zu den wenigen Schauspielern, die die Triple Crown of Acting gewonnen haben: Emmy, Oscar und Tony. Auch in seinem neuen Film "Die Poesie des Unendlichen" stellt Jeremy Irons seine Schauspielkünste unter Beweis. 15 Fakten über den Briten.

Jeremy Irons

Schauspieler Jeremy Irons

•Sein neuer Film "Die Poesie des Unendlichen" erzählt die wahre Geschichte des Inders Srinivasa Ramanujan (Dev Patel), der während des 1. Weltkriegs in Cambridge studierte und die Mathematik revolutionierte. Irons spielt seinen Mentor Professor G.H. Hardy. 

•Er stammt von der Isle of Wight, wo er am 19. September 1948 in Cowes geboren wurde. Seine Mutter Barbara Anne war Hausfrau, sein Vater Paul Dugan Buchhalter. 

•Bevor er in die Schauspielerei einstieg, wollte er Tierarzt werden. 

•In den frühen siebziger Jahren zählte er zum Ensemble der Kindersendung "Play Away".

•Seit dem 28. März 1978 ist er mit der irischen Schauspielerin Sinéad Cusack verheiratet. Die beiden haben zwei Söhne. Max (30) arbeitet ebenfalls als Schauspieler, Samuel (37) ist Fotograf. 

•Wie von einem klassisch ausgebildeten Charakterdarsteller zu erwarten, ist Irons auch ein guter Sänger. Hier singt er den Song "I’ve Grown Accustomed to Her Face" aus dem Musical "My Fair Lady" als Tribut an Julie Andrews, die die Eliza Doolittle mit großem Erfolg auf der Bühne gespielt hat. 

•Er spricht fließend Französisch.

 •Im Jahr 2000 spielte er im ziemlich trashigen Fantasy-Epos "Dungeons & Dragons" den schurkischen Magiers Profion. Auf die Frage eines Journalisten, warum er die Rolle angenommen habe, antwortete er: "Soll das ein Witz sein? Ich habe mir gerade ein Schloss gekauft, irgendwie musste ich das schließlich bezahlen!" 

•Er zählt zum kleinen Kreis von Schauspielern, die die Triple Crown of Acting gewonnen haben. Den Emmy (u.a. für den TV-Film "Elizabeth I", 2007), den Oscar (für "Die Affäre der Sunny von B.", 1990) und den Theaterpreis Tony (für Tom Stoppards "The Real Thing", 1984). 

•Wenn Sie demnächst nach London fahren, sollten Sie unbedingt eine Audiotour durchs Westminster Abbey buchen. Sie wurde von Jeremy Irons eingesprochen. 

•Als britischer Gentleman war er natürlich perfekt als Werbefigur für eine britische Anzugmarke. Auch, wenn er gar kein Wort sprach. 

•Aber auch italienische Autos lassen sich mit ihm gut verkaufen. 

Das sagt er:
"Ich möchte einfach arbeiten, deshalb ist mir die Größe einer Rolle gar nicht so wichtig. Wenn sie interessant ist, spiele ich sie. Kleine Rollen haben den Vorteil, dass ich öfter zu Hause bin und mehr von meinem Leben habe." 

Das sagen andere:
"Irons ist ein großartiger Schauspieler, mit der absolut seltenen Fähigkeit zugleich rätselhaft und sympathisch zu wirken." (Telegraph) 

•Jeremy Irons für Einsteiger

"Wiedersehen mit Brideshead" (1981)
"Die Unzertrennlichen" (1988)
"Die Affäre der Sunny von B." (1990)
"Kafka" (1991)
"Stirb langsam - Jetzt erst recht" (1995)
"Elizabeth I" (2005)
"Der große Crash - Margin Call" (2011)