Die Wahrheit ist immer noch irgendwo da draußen - und jetzt hat sie ein neues Gesicht. Wie "The Wrap" berichtet, steht die erste Hauptdarstellerin für das lang erwartete Reboot der Kultserie "Akte X" fest: "The Piano Lesson"-Star Danielle Deadwyler (43) wird die Leitung der FBI-Abteilung übernehmen.
Oscar-Favorit führt Regie
Hinter dem Projekt steht kein Geringerer als Ryan Coogler (39). Der Regisseur, der mit seinem Hit "Blood & Sinners" bei den Oscars 2026 für gleich drei Auszeichnungen nominiert ist, wird die Pilotfolge schreiben, inszenieren und produzieren. Unterstützt wird er von Showrunnerin Jennifer Yale.
Auch der Schöpfer des Originals, Chris Carter, ist als Produzent an Bord und gab bereits 2024 seinen Segen für die Neuinterpretation seines Lebenswerks.
Worum geht es im "Akte X"-Reboot?
Hulu hat offiziell eine Pilotfolge in Auftrag gegeben. Die Beschreibung verspricht eine Dynamik, die Fans des Originals bekannt vorkommen dürfte, aber einen modernen Anstrich erhält: "Zwei hochdekorierte, aber grundverschiedene FBI-Agenten bauen eine unwahrscheinliche Verbindung auf, als sie einer längst geschlossenen Abteilung zugewiesen werden, die sich Fällen mit unerklärlichen Phänomenen widmet."
Danielle Deadwyler tritt unweigerlich das Erbe von Gillian Anderson an, die als Dana Scully über elf Staffeln hinweg das Bild der skeptischen FBI-Ermittlerin prägte. Doch während die Struktur des ungleichen Duos erhalten bleibt, deutet alles darauf hin, dass Coogler keine Kopie des Originals plant. Wer die Rolle von Deadwylers Partner (oder vielleicht sogar Partnerin) übernimmt, ist noch nicht bekannt.
Der Regisseur machte im vergangenen Jahr im Podcast "Last Podcast On The Left" deutlich, dass er keine halben Sachen plant. Er wolle die Serie sowohl für Hardcore-Fans als auch für ein neues Publikum attraktiv machen. Unterstützt wird dieser Neuanfang von Serienschöpfer Chris Carter höchstpersönlich: Er betonte bereits, dass eine moderne Neuinterpretation des Stoffes genau das sei, was das Franchise brauche, um im 21. Jahrhundert relevant zu bleiben.