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15 Fakten über Julianne Moore So lächerlich war ihre erste Filmrolle

Julianne Moore
Die Schauspielerin glänzt auf dem roten Teppich mehr als jeder Oscar
Ihre erste Rolle dürfte ihr heute peinlich sein: Julianne Moore ist ab Donnerstag in der Komödie "Maggie's Plan" im Kino zu sehen. Vor 26 Jahren begann ihre Karriere als Opfer einer Mumie.

•In ihrem neuen Film "Maggie's Plan" spielt Julianne Moore die egozentrische New Yorkerin Georgette, die sich in einer schwierigen Dreiecksbeziehung befindet. Sie steht dafür mit Ethan Hawke und Greta Gerwig vor der Kamera.

•Geboren ist die Schauspielerin als Soldatenkind am 3. Dezember 1960 in Fort Bragg, North Carolina. Ihr richtiger Name ist Julie Anne Smith. Ihre Mutter Anne war Psychologin und Sozialarbeiterin, ihr Vater Peter Moore Militäranwalt und -richter.

•Durch die häufigen Standortwechsel ihres Vaters lebte sie bis zu ihrem 18. Geburtstag an 23 verschiedenen Orten, unter anderen in Frankfurt am Main, wo sie 1979 ihren Abschluss an der American High School machte.

Julianne Moore studierte Schauspiel in Boston

•1983 beendete sie an der Bostoner Universität erfolgreich ihr Schauspielstudium und legte sich den zweiten Namen Ihres Vaters als Künstlernamen zu.

•Nach einigen Auftritten am New Yorker Off Broadway spielte sie ein Jahr später in der Soap Opera „The Edge of Night“ ihre erste TV-Rolle:

•Juliannes Leinwand-Debüt 1990 wirkt heute unfreiwillig komisch. Sie spielte das Opfer einer lachhaft aussehenden Mumie in der Horror-Anthologie "Geschichten aus der Schattenwelt":

•In dieser Zeit warb sie auch für die Time Life-Buchreihe „Mysteries Of The Unknown“:

•Sie konnte bis zu ihrem 26. Lebensjahr nicht schwimmen und machte auch erst ein Jahr später ihren Führerschein.

•Von 1986 bis 1995 war sie mit dem Schauspieler und Theaterregisseur John Gould Rubin verheiratet. 1996 lernte sie bei den Dreharbeiten zu dem Familiendrama „The Myth of Fingerprints“ den Regisseur Bart Freundlich kennen, am 23. August 2003 heirateten die beiden. Ihr Kinder heißen Caleb (18) und Liv (14).

•Sie war fünfmal für den Oscar und neunmal für den Golden Globe nominiert. Beide Preise gewann sie 2014 für ihre Leistung als Alzheimerkranke in „Still Alice“. Zwei weitere Globes gab's für ihre Vorstellung als Sarah Palin im TV-Film „Game Change“ (2012) und für das Ensemble von Robert Altmans „Short Cuts“ (1994).

•Julianne ist neben Juliette Binoche die einzige Schauspielerin, die alle Darstellerpreise der drei wichtigsten Filmfestivals gewonnen hat: den Volpi Pokal in Venedig („Dem Himmel so fern“, 2002), den Silbernen Berlinale-Bären (mit Nicole Kidman und Meryl Streep für „The Hours“, 2002) und als Beste Darstellerin in Cannes („Maps to the Stars“, 2014).

•Sie ist auch als Kinderbuchautorin erfolgreich. Als ihr Sohn Caleb begann, sich mit seinen roten Haaren und Sommersprossen unwohl zu fühlen, musste sie an die Hänseleien in ihrer eigenen Kindheit denken und erfand das kleine Mädchen „Freckleface Strawberry“. Der erste Band erschien im Oktober 2007 und wurde ein Bestseller. Bislang schrieb sie vier Fortsetzungen.     

•Das sagt sie:

„Mein allererster Regisseur sagte mir damals, wenn du rote Haare hast, wirst du aus einem bestimmten Grund besetzt. Und es wird Rollen geben, besonders Bühnenrollen, die du nicht bekommen wirst, weil du zu sehr auffällst und die Aufmerksamkeit auf dich lenkst. Ich habe in meiner Karriere sehr viele Perücken getragen, aber selbst als ich eine andere Haarfarbe hatte, schienen mich die Leute immer als Rothaarige zu sehen.“ 

•Das sagen andere:

„Sie ist unfassbar vielseitig. Sie kann alles: super glamourös, ordinär, unspektakulär und völlig durchgedreht. Es gibt nur sehr wenige, die das beherrschen. Sie ist ausgesprochen clever.“ (Regisseur Ridley Scott, mit dem sie 2001 „Hannibal“ drehte)

Julianne Moore für Einsteiger:

„Short Cuts“ (1993)

„Safe“ (1995)

„Boogie Nights“ (1997)

„The Big Lebowski“ (1998)

„Magnolia“ (1999)

„Das Ende einer Affäre“ (1999)

„Dem Himmel so fern“ (2002)

„Children of Men“ (2006)

„The Kids Are Allright“ (2010)

„Still Alice“ (2014)


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