HOME

Neu im Kino: Krass, krasser, Deutschland

Was Sie schon immer NICHT über Deutschland wissen wollten, schmiert Ihnen "Finsterworld" aufs Brot. Schweighöfer macht weiterhin den Schweiger. Und Richard Curtis macht glücklich!

Von Sophie Albers und Nicky Wong

"Finsterworld"

Kinotrailer: "Finsterworld"

Wen Sie kennen könnten: die Darstellerin Corinna Harfouch ("Im Winter ein Jahr") und den Autor Christian Kracht ("Faserland")

Die Geschichte in einem Satz:

In einer Welt, in der die Sonne immer scheint, Polizisten Eisbärenkostüme tragen, Schulkinder beim KZ-Besuch makabre Spiele spielen und Fußpfleger ihr wahre Liebe in Kekse einbacken, unternimmt Dominik den Versuch auszubrechen.

Geschwister im Kinoversum:

"Funny Games"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil "Finsterworld" einfach mal eben den deutschen Heimatfilm neu erfindet, genüsslich in allen Wunden bohrt, und aber auch wirklich rein gar nichts verzeiht. Immer wieder denkt man an diesen Haneke-Effekt, dass das Gesehene unerträglich scheint, doch man einfach hingucken muss. Chapeau vor diesem Augenaufreißer!

.

"Frau Ella"

Kinotrailer: "Frau Ella"

Wen Sie kennen könnten: die Darsteller Matthias Schweighöfer ("Keinohrhasen"), August Diehl ("Inglourious Basterds") und Ruth Maria Kubitschek ("Das Erbe der Guldenburgs")

Die Geschichte in einem Satz:

Nach einem Unfall landet Sascha (Schweighöfer) im Krankenhaus, wo er die 87-jährige Frau Ella (Kubitschek) trifft, die unbedingt ihre Jugendliebe wiederfinden will, was Sascha ihr glatt zu erfüllen versucht - und auch noch das eigene Herz findet.

Geschwister im Kinoversum:

"Friendship", "Kokowääh 2"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil Matthias Schweighöfer das Erfolgsrezept der romantischen Komödien von Til Schweiger mit einer Prise Selbstironie verfeinert hat.

.

"Alles eine Frage der Zeit"

Kinotrailer: "Alles eine Frage der Zeit"

Wen Sie kennen könnten: die Darsteller Bill Nighy ("Fluch der Karibik 2 und 3") und Rachel McAdams ("Sherlock Holmes") und den Regisseur Richard Curtis ("Vier Hochzeiten und ein Todesfall", "Nottinghill", "Tatsächlich... Liebe")

Die Geschichte in einem Satz:

Von seinem Vater (Nighy) erfährt Student Tim, dass die Männer in seiner Familie allesamt durch die Zeit reisen können, was er gern dazu nutzen möchte, um eine Freundin zu finden, doch geht es manchmal auch um verdammt ernste Dinge, und dann sind da noch die vermaledeiten Zeitreise-Regeln.

Geschwister im Kinoversum:

#link;1940852; "Tatsächlich... Liebe"#

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil Sie den Rest des Tages, vielleicht sogar der Woche, glücklich sein werden. Versprochen!

Der großartige Bill Nighy im Interview

.

"Drecksau"

Kinotrailer: "Drecksau"

Wen Sie kennen könnten: die Darsteller James McAvoy ("Der letzte König von Schottland") und Jamie Bell ("King Kong")

Die Geschichte in einem Satz:

Bruce ist ein endehrgeiziger und übelst hinterfotziger Polizist mit Drogenproblemen, vor allem aber will er befördert werden, das ist der einzige Grund, warum er den Mordfall eines japanischen Studenten möglichst schnell lösen will.

Geschwister im Kinoversum:

"Brügge sehen... und sterben"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil er sie in eine Achterbahn der "Holy Shit!"-Ausrufe schmeißen wird. So gnadenlos böse ist Kino selten. Das ist "Trainspotting" auf Crystal Meth.

.

"Insidious: Chapter 2"

Kinotrailer: "Insidious: Chapter 2"

Wen Sie kennen könnten: die Darsteller Patrick Wilson ("Watchmen") und Rose Byrne ("Troja")

Die Geschichte in einem Satz:

Gerade erst konnte Familie Lambert vor bösen Geistern und Dämonen fliehen, aber die brauchen nicht mal ein Smartphone, um sie wieder ausfindig zu machen, und diesmal ist der Vater dran.

Geschwister im Kinoversum:

"Insidious"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil Sie es einfach super finden, wenn das Böse aus allen Ritzen kriecht.

.

"Runner Runner"

Kinotrailer: "Runner Runner"

Wen Sie kennen könnten: die Darsteller Justin Timberlake ("The Social Network"), Ben Affleck ("Good Will Hunting") und Gemma Arterton ("James Bond: Ein Quantum Trost")

Die Geschichte in einem Satz:

Princeton-Student Richie (Timberlake) verliert seine Studiengebühren beim Online-Poker, zu Unrecht wie er findet, also sucht er den Betreiber der Seite auf (Affleck), ein Super-Mafioso des digitalen Zeitalters, der Richie zum Partner macht, aber der Lifestyle der bad guys hat nun mal seinen Preis.

Geschwister im Kinoversum:

"Savages"

Warum Sie den Film lieber nicht sehen sollten:

Weil die Geschichte des lieben Jungen, der bei den Bösen mitspielen will, reichlich zusammengstoppelt und krude daherkommt. Ihr fehlt es schlicht an Herz, egal wie gut Affleck den Fiesling gibt oder wie hübsch Gemma Arterton schmollt. Wenn Sie einen richtig guten Timberlake sehen wollen, warten Sie lieber auf "Inside Llewyn Davis", die Rolle ist klein, aber fein.

.