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Oberhausen: Das Fest der kurzen Filme wird 50

Alle waren sie einmal hier: Roman Polanski, Martin Scorsese, Wim Wenders oder George Lucas. Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen können auf eine bewegte Geschichte blicken.

Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen sind in die Jahre gekommen. Wenn Bundeskanzler Gerhard Schröder das Fest der kurzen Filme im Industrie-Denkmal Gasometer eröffnet, ist dieses Festival genau ein halbes Jahrhundert alt. Im Jubiläumsjahr wurden nach Angaben von Festivalleiter Lars Henrik Gass insgesamt 5.256 Filme aus 87 Ländern eingereicht. Daraus wurden immerhin 140 Beiträge für die Wettbewerbe ausgewählt.

Bewusst hat man auch im 50. Jahr des Bestehens Wert auf unkonventionelle Filme gelegt, hieß es im Vorfeld des Festivals aus Jury-Kreisen. Vor dem Start hat sich Gass positiv über den deutschen Kurzfilm geäußert, den er im Aufwind sieht und dem er eine "Aufbruchstimmung" attestiert. Vom 29. April bis zum 4. Mai sind einige dieser Streifen zu sehen. Doch es gibt auch wieder zahlreiche Beiträge aus exotischen Film-Ländern wie China, Aserbaidschan, Kolumbien, Kenia oder Libanon.

Von Polanski bis Wenders waren alle hier

Viele Neulinge und No-Names präsentierten in den vergangenen 49 Jahren in der Ruhrgebietsstadt ihre Kurzfilme. Darunter auch inzwischen so berühmte Kinogrößen wie Roman Polanski, Martin Scorsese, Francois Truffaut, Wim Wenders oder George Lucas, deren erste kurze Filme in Oberhausen liefen. "Der Kurzfilm ist ein großartiger erster Schritt für einen jungen Filmemacher. So habe ich angefangen, und Oberhausen war eine wichtige Station meiner Entwicklung zum Regisseur", erinnert sich Polanski.

Erstes Kurzfilmfestival der Welt

Viele Filmemacher wurden hier entdeckt seit der Gründung des Festivals, das 1954 als erstes Kurzfilmfestival der Welt unter dem Titel Westdeutsche Kulturfilmtage das Licht der Welt erblickte.

Bekenntnis zum "neuen Film"

Als die Bilder vor 50 Jahren in Oberhausen laufen lernten, zeigten sie noch das Wunder der Bienenwelt und die Kathedrale von Chartres, die Zähmung von Bazillen oder den Altenberger Dom. Unter dem Motto "Weg zum Nachbarn" präsentierte das Festival in der Zeit des Kalten Krieges gegen heftigen politischen Widerstand Filme aus Osteuropa und zeigten Einsichten in den Alltag hinter dem Eisernen Vorhang. 1962 unterzeichneten 26 deutsche Filmschaffende das Oberhausener Manifest, in dem sie den "alten Film" für tot erklärten und ein Bekenntnis zum "neuen Film" ablegten.

Jubiläumskatalog "kurz + klein"

Kenner der Filmszene betonen im Rückblick, dass das Manifest kein künstlerisches Signal war. "Die Unterzeichner hatten kein gemeinsames ästhetisches Programm, sondern ein filmpolitisches", heißt es in dem Katalog zum Jubiläum, der unter dem Titel "kurz + klein" im Hatje Cantz-Verlag erschienen ist. Politisch aber ist das Kurzfilmfestival bis heute geblieben. Protestaktionen vor den Leinwänden sind nichts Ungewöhnliches, und auch politische Statements der Festivalleitung gab's in der Vergangenheit immer mal wieder.

In Oberhausen behauptet sich die ästhetische Autonomie

Bis heute ist das Festival ein Ort, an dem sich die ästhetische Autonomie des Kurzfilms behauptet, wissen Insider zu berichten. Der langjährige Leiter des Festivals, Hilmar Hoffmann, verließ Oberhausen 1970 und ging in die Kulturpolitik nach Frankfurt am Main. Um diese Zeit entstanden in schneller Folge neue Festivals wie die Filmschau in Hamburg, die Festivals in Hof, Rotterdam und das Forum des jungen Films in Berlin. Heute gibt es allein in Deutschland über 60 Filmfestivals, die die Bedeutung dieses Kulturzweigs betonen.

Zum Jubiläum bieten die Kurzfilmtage Oberhausen eine Chance, Vergangenheit und Zukunft des Kurzfilms zugleich kennen zu lernen. Präsentiert werden die Kurzfilmgeschichte in einer großen Retrospektive sowie Arbeiten der kommenden Generation der Filmemacher in den Wettbewerben.

Andreas Rehnolt / AP / AP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(