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Zum 80. Geburtstag Wählen Sie Armin Mueller-Stahls größten Kinoerfolg


Kaum ein Schauspieler kann auf eine so lange Karriere zurückblicken wie Armin Mueller-Stahl. Mit zwei Oscarnominierungen und über 50 Jahren Filmerfahrung gehört er zu den festen Größen in Hollywood. Für stern.de am 80. Geburtstag des Mimen Grund genug zu fragen: Welcher Film ist der beste? Stimmen Sie ab!

Armin Mueller-Stahl ist ein Schöngeist mit vielen Facetten, der zwar vor allem als Schauspieler, aber auch als Musiker und Schriftsteller berühmt wurde. Seit Jahrzehnten gehört er zu den wenigen deutschen Stars, die sich in Hollywood behaupten können. Seine Karriere beginnt jedoch an einem Ort, der gegensätzlicher zu Hollywood nicht sein könnte: der DDR. Dort wählt man ihn 1975 zum "beliebtesten Fernsehdarsteller", und das, obwohl er zunächst "aus Mangel an Begabung" nicht zum Schauspielstudium zugelassen wird.

Als Mueller-Stahl 1980 nach Westdeutschland übersiedelt, kann er sich vor Angeboten kaum retten. Er spielt eine Hauptrolle in der Rainer-Werner-Fassbinder-Verfilmung "Lola", die 1981 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wird. Es folgen zwei Oscarnominierungen für die Filme "Avalon" und "Shine - Der Weg ins Licht" sowie Rollen in bekannten Hollywoodproduktionen wie "Das Geisterhaus", "Illuminati" oder "The Game".

Die stern.de-Leser können anlässlich seines 80. Geburtstages auf den nächsten Seiten zehn Trailer seiner größten Kinoerfolge ansehen und über ihren Lieblingsfilm abstimmen.

"Illuminati"

Mit "Illuminati" erscheint 2009 die Fortsetzung des US-Thrillers von Dan Brown "Der Da Vinci Code". Darin agiert Armin Mueller-Stahl an der Seite von Tom Hanks als Kardinal Strauss. Hanks spielt den Symbologen Robert Langdorn, der in weniger als 24 Stunden den Vatikan retten soll. Mueller-Stahl hegt übrigens große Sympathie für seinen Hollywoodkollegen: "Tom hat seine Preise sicher verdient, denn er ist der beste Schauspieler seiner Generation".

"Buddenbrooks"

In der vierten Verfilmung des Romans "Buddenbrooks" von Thomas Mann zeigt Regisseur Heinrich Breloer Armin Mueller-Stahl in der Rolle des Konsuls Jean Buddenbrook. Diesen Part im 2008 produzierten Familiendrama hat Mueller-Stahl gerne übernommen, da er vorzugsweise Filme dreht, die nicht ausschließlich auf Quote zielen, sondern auch Inhalte transportieren.

"Tödliche Versprechen"

In dem 2007 veröffentlichten Mafia-Thriller spielt Armin Mueller-Stahl neben Viggo Mortensen, Vincent Cassel und Naomi Watts eine Hauptrolle als Bösewicht, in der er als Anführer eines russischen Frauenhändlerrings in London zu sehen ist.

"Ich bin die Andere"

Das 2006 inszenierte Psychodrama von Margarethe von Trotta zeigt Armin Mueller-Stahl in der autoritären Vaterrolle des Karl Winters, zu dem seine psychisch kranke Tochter Carolin Winter (Katja Riemann) ein devotes Verhältnis besitzt.

"Shine - Der Weg ans Licht"

Die Rolle eines tyrannischen Vaters im Film "Shine" bringt Armin Mueller-Stahl 1996 eine Oscarnominierung in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" ein. Der auf einer wahren Geschichte basierende Film handelt vom turbulenten Leben des australischen Pianisten David Helfgott.

"Gespräch mit dem Biest"

Mit 66 Jahren wagt sich Armin Mueller-Stahl 1996 an sein Regiedebüt "Gespräch mit dem Biest". In dem fiktiven Rollenspiel setzt er sich mit Adolf Hitler auseinander, den er auch selbst spielt. An seiner Seite sind Charakterdarsteller wie Harald Juhnke und Katharina Böhm zu sehen.

"Avalon"

Vor "Shine" wurde Armin Mueller-Stahl bereits 1990 für einen Oscar in Barry Levinsons „Avalon“ nominiert - der autobiographischen Geschichte einer jüdischen Einwandererfamilie. Armin Mueller-Stahl spielt darin die Rolle des Großvaters "Sam Kirchinsky". Im Casting konnte er sich trotz schlechter Englischkenntnisse gegen Dustin Hoffmann durchsetzen.

"Music Box – Die ganze Wahrheit"

Mit "Music Box" feiert Armin Mueller-Stahl 1989 sein Hollywooddebüt als ungarischer Emigrant, der 30 Jahre nach dem Hitlerregime wegen seiner Naziverbrechen in den USA angeklagt wird.

"Momo"

In der 1986 verfilmten Version von Michael Endes Fantasyroman "Momo" versuchen die "Grauen Herren" alle Menschen, um ihre Zeit zu betrügen und die Weltherrschaft an sich zu reißen. Armin Mueller-Stahl überzeugt in der Schurkenrolle als "Chef der grauen Herren", der gegen Momo (Radost Bokel) keine Chance hat.

"Lola"

Eine Erfolgsrolle in Fassbinders Wirtschaftswunder-Satire "Lola" ebnet Armin Mueller-Stahl 1981 den Weg in die westdeutsche Filmlandschaft. Darin verkörpert er den Baudezernenten "von Bohm", der sich in Lola verliebt und dadurch in kriminelle Machenschaften verwickelt wird. Armin Mueller-Stahl erhält für diese Rolle den Bundesfilmpreis.

Welcher Film ist Armin Mueller-Stahls bester? Stimmen Sie ab!


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