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Gloria von Thurn und Taxis: Die Maler-Fürstin

Sie ist Deutschlands berühmteste Adels-Vertreterin. Was die Wenigsten wissen: Gloria von Thurn und Taxis ist Malerin. Wir zeigen eine Auswahl ihrer Gemälde.

Hannah Herzsprung

Hannah Herzsprung

Früher war sie bekannt für ihre schrillen Auftritte, bis heute ist Gloria Fürstin von Thurn und Taxis nicht darum verlegen, Klartext zu sprechen und in Debatten extreme Positionen einzunehmen. Doch die 56-Jährige hat auch eine andere Seite: Seit einigen Jahren malt sie. Täglich. "Ich habe immer wieder meine Nichte gemalt, sicher hundertmal. Irgendwann hat meine Mutter gesagt: 'Mal doch mal jemand anderen", erzählt sie im Gespräch mit dem stern. Da habe sie gemerkt, wie viel Übung es braucht, fremde Gesichter zu zeichnen.

Zu den Porträtierten gehören zahlreiche Prominente, darunter Schauspieler wie Hannah Herzsprung, Nina Hoss oder Moritz Bleibtreu. Fernsehmoderator Max Moor kam ebenfalls in den Genuss, von ihr auf Leinwand verewigt zu werden, genauso wie Supermodel Claudia Schiffer, Modeschöpfer Wolfgang Joop und die Verlegerin Friede Springer. Eine beeindruckende Bandbreite an Persönlichkeiten.

Nur einer stand Gloria von Thurn und Taxis Modell

Allerdings standen die genannten für die Fürstin nicht Modell. Sie malt gewöhnlich nach Fotos - was viele Vorteile mit sich bringt. "Ich habe nur einmal am lebenden Modell gearbeitet, als ich den Maler Julian Schnabel porträtiert habe", sagt Gloria von Thurn und Taxis im stern-Interview. "Leider hat er mir dauernd reingequatscht, aber ich habe halt meine Art, wie ich ein Porträt anfange." Sie zeichne gewöhnlich zuerst mit einem rosa Pastellstift vor, erst dann greife sie zum Pinsel und gehe mit dem Öl ran. Mit dieser Vorgehensweise sei Schnabel jedoch nicht einverstanden gewesen und habe auch weiterhin über ihre Arbeitsweise geschimpft. Am Ende sei er aber mit dem Bild zufrieden gewesen.

Eine Zeit lang hat Gloria von Thurn und Taxis auch Porträts auf Bestellung gezeichnet. Über ihre Website konnte man ein Passfoto einschicken, auf dessen Grundlage sie dann ein Gemälde angefertigt habe. Kostenpunkt: 3500 Euro. Diesen Service hat sie inzwischen aber eingestellt: "Ich dachte, es wäre eine gute Übung, lauter fremde Leute zu zeichnen. Aber das ging gar nicht. Die Gesichter, die da in der Post kommen, sind so langweilig! Deshalb lasse ich das jetzt sein."


Das komplette Interview erschien im stern.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.