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Bildband "Inside Utopia": Radikal und visionär: So entwarfen Architekten die Zukunft

Die kühle kalifornische Architektur der 50er Jahre. Psychedelisches Design von Verner Panton. Oder die geometrischen Formen des Lagerfeld Apartments. Der Bildband "Inside Utopia" zeigt, wie sich Architekten und Designer die Zukunft vorgestellt haben.

Stahl House

Einer der bekanntesten Zukunftsentwürfe der 50er Jahre ist das Stahl House. Der Architekt Pierre Koenig hat 1959 ein stilprägendes Beispiel moderner kalifornischer Baukultur geschaffen. Hoch über den Bergen von Los Angeles angesiedelt, sollte diese klar strukturierte, mit großflächigen Glasfronten versehene Wohnanlage das neue, optimistische Lebensgefühl der Nachkriegsära widerspiegeln. Das Haus diente zahlreichen Filmen als Kulisse, darunter "Colombo"-Folgen sowie dem Drama "Wahre Lügen". Den Namen verdankt das Gebäude dem Bauherren: Es wurde für den Ex-American-Football-Spieler C. H. "Buck" Stahl errichtet.

Zum Beispiel das 1959 entstandene Stahl House. Die über den Hügeln von Los Angeles angesiedelte Wohnanlage ist eines der stilprägenden Beispiele moderner kalifornischer Baukultur. Geschaffen hat es der amerikanische Architekt Pierre Koenig. Die mit großflächigen Glasfronten versehene Wohnanlage sollte das neue, optimistische Lebensgefühl der Nachkriegsära widerspiegeln.
Oder das von der Mailänder Gruppe Memphis entworfene Lagerfeld Apartment, das mit seinen knallig-bunten Farben und geometrischen Formen die 80er Jahre auf den Punkt brachte.

Der Bildband "Inside Utopia" präsentiert auf 300 Seiten die spannendsten Entwürfe, mit denen Architekten und Designer in den zurückliegenden 60 Jahren die Zukunft gestaltet haben.

"Inside Utopia. Visionary Interiors and Futuristic Homes" ist im Gestalten Verlag erschienen, enthält 304 Seiten und kostet 49,99 Euro.

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.