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Versteigerung: Hitler-Kunst sorgt für Wirbel

Adolf Hitler soll sie angeblich in jungen Jahren gemalt haben: Bei einer Auktion von Aquarellen, die dem Diktator zugeschrieben werden, hat in Südwest-England eine kleine Gruppe von Demonstranten für Aufsehen gesorgt.

Zwei Männer, von denen einer als Hitler kostümiert war, stürmten in den Auktionssaal und riefen aus, sie würden "sechs Millionen Pfund bieten, denn dieses Bild ist ein Mussolini".

Eine Sprecherin des Auktionshauses Jeffreys in der Ortschaft Lostwithiel in der Grafschaft Cornwall sagte, die "Störung war nicht der Rede wert". Alle 21 Hitler-Aquarelle seien weit über dem Schätzwert versteigert worden. Die Sammlung habe insgesamt 118.000 Pfund eingebracht (172.000 Euro) - mehr als das Doppelte der Höchstschätzung.

Belgischer Besitzer bleibt anonym

Die Käufer blieben anonym. Einer stammte nach eigenen Angaben aus Estland und sagte, er habe Bilder für einen osteuropäischen Geschäftsmann erworben: "Ich hatte den Auftrag, für alles zu bieten, was Hitlers Signatur hat."

Hitler soll die Bilder während des ersten Weltkrieges in Flandern gemalt haben, also lange bevor er in Deutschland zum Diktator und Kriegsverbrecher wurde. Die Aquarelle waren zu Jahresbeginn auf einem Dachboden in Belgien entdeckt worden. Das Auktionshaus sicherte dem belgischen Besitzer Vertraulichkeit zu.

Mit der Protestaktion während der Versteigerung habe man darauf aufmerksam machen wollen, dass "dies eine Beleidigung ist und niemals hätte geschehen dürfen", sagte Tamara Barschak, die Frau eines der beiden Demonstranten. "Wenn das in London und nicht in einem kleinen Dorf in Cornwall passiert wäre, hätte es große Demonstrationen gegeben. Adolf Hitler war schließlich ein Massenmörder und es falsch, mit ihm Geld zu machen."

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.