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Bildband mit den Werken von Milton H. Greene: Diese Bilder zeigen, warum die Kamera Marilyn Monroe liebte

Eine enge Freundschaft und Spaß am Experimentieren mit der Kamera verband Marilyn Monroe und den amerikanischen Fotografen Milton H. Greene. Ein Bildband sammelt nun erstmals die beeindruckenden Fotos aus 50 Aufnahme-Sessions.

Starfotograf Milton H. Greene fotografierte Marilyn Monroe

Augen zu und Kamera an: Marilyn Monroe vertraute ihrem guten Freund Milton H. Greene beim Fotografieren.

Der amerikanische Fotograf Milton H. Greene stand Marilyn Monroe so nahe, wie kaum ein anderer. Der New Yorker lernte die Schauspielerin 1953 kennen, reiste damals für eine Titelgeschichte des Magazins "Look" zu ihr nach Hollywood. Die beiden verstanden sich auf Anhieb bestens, es entstand eine enge Freundschaft.

Immer wieder posierte Monroe für ihn, später gründeten sie sogar gemeinsam eine Produktionsfirma. Es sollte der Schauspielerin den Ausstieg aus dem Studio-System in Hollywood erleichtern. Zeitweise lebte Monroe sogar bei Greene und dessen Frau in Connecticut. Irgendwann überwarfen sich die beiden, geblieben sind zahlreiche intime Aufnahmen von Film-Idol Monroe. Milton Greenes Sohn Joshua Greene hat diese nach dem Tod seines Vaters erstmalig in einem Sammelband zusammengefasst und veröffentlicht. " - 50 Sessions" heißt der Bildband, der im Knesebeck-Verlag erschienen ist.

sst
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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo