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Podcast MONO: "Es geht um Alkohol, es geht um Gewalt": Eine NPD-Aussteigerin packt aus

Backrezepte austauschen mit Nazis, Feiern mit Skinheads: Lisa Müller war jahrelang NPD-Mitglied. Bis ihre Kinder die Nachteile zu spüren bekamen. Im neuen Podcast MONO erzählt sie von ihrem schwierigen Weg zum Ausstieg.

Lisa Müller

Lisa Müller heißt eigentlich anders. Sie ist bei der NPD ausgestiegen und möchte anonym bleiben. (Symbolfoto)

Getty Images

Lisa Müller war jahrelang hochrangiges NPD-Mitglied. Dass Radikalisierungsprozesse schleichend verlaufen, weiß sie aus eigener Erfahrung. Vor zwei Jahren entschied sie sich, ins Aussteigerprogramm zu gehen – vor allem ihren vier Kindern zuliebe. Heute macht sie eine Ausbildung zur Pädagogin und will ins zivile Leben zurück. In der ersten Folge von MONO - dem neuen Podcast von Deezer in Kooperation mit stern - erzählt sie anonym von ihren Erfahrungen.

 

Und das sagen die Autoren des Podcasts über die Folge:

"Es hat lange gedauert, Kontakt zu Lisa Müller herzustellen und sie dazu zu bewegen, über ihre Vergangenheit zu sprechen. Wo dieses Gespräch stattfand, soll an dieser Stelle ebenso egal sein, wie Lisas bürgerlicher Name und ihr Alter.

Das Interview war ein sehr emotionales und intensives, bei dem wir gemerkt haben, wie sehr Lisa über ihre eigene Vergangenheit nachdenkt. Auf uns wirkte sie dabei wie ein geläuterter Mensch, der selbstreflektiert und empathisch ist.

In der ersten Folge von MONO erzählt sie darüber, wie sie in die rechtsextreme Szene geriet, welche Rolle sie dort einnahm und weshalb sie sich dazu entschloss, aus der NPD auszutreten und die Szene hinter sich zu lassen."

Autoren: Jan Aleksander Karon, Tassilo Hummel

Musik & Technik: Erhan Kobak

Aufnahmen der NPD-Demo: Marcus Arndt

Alle Infos zum Podcast und über die Macher von MONO gibt's hier:


Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.