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Podcast MONO: Wenn Dein Leben in einem Gitterbett im Waisenhaus beginnt: "Dass sich jemand nicht kümmert, das bleibt"

Hunderte Bewerbungen hat sie geschrieben, dutzende Vorsprechen gehabt: Schauspielerei ist Luminita Arzas Leben. Der Beruf hat ihr geholfen, ihren Lebensweg zu verstehen. Den begann sie als Waise in einem rumänischen Krankenhaus.

Luminita Arza Podcast Mono

Luminita Arza kämpfte sich vom Waisenhaus auf die Theaterbühne

Luminita ist Rumänisch und bedeutet so viel wie „kleines Licht“. Doch die ersten Jahre ihres Lebens verbrachte Luminita Arza in Dunkelheit: Die zwei Jahre nach ihrer Geburt verbrachte sie mit anderen Kindern in einem kargen Raum voller Gitterbetten, der nur ein paar Mal am Tag von Krankenschwestern betreten wurde, um Essen zu bringen. Luminita steht für eine ganze Generation rumänischer Kinder, die von ihren bettelarmen, oft Roma-stämmigen Familien einfach nach der Geburt zurückgelassen wurden. 

Weil eine deutsche Pflegemutter sie adoptierte, konnte Luminita Arza in Deutschland neu anfangen. In ihrer Jugend fasste die den Entschluss, Schauspielerin zu werden. Nach einer Ausbildung an einer privaten Schule folgte ein Bewerbungsmarathon – mit Stimmübungen, unzähligen Bewerbungsschreiben und schmerzhaften Absagen.

Sie will ihren Traum leben - unbedingt

In der sechsten Folge von MONO, dem Podcast von Deezer in Kooperation mit stern,  erzählt Arza, warum sie dennoch an ihrem Traum festhält, und wie dieser ihr dabei hilft, ihre Vergangenheit zu bewältigen.

Und das sagen die Autoren:

"Wir kennen Luminita schon seit sie ein kleines Kind ist. Schon immer wirkte sie wie eine Kämpferin mit unbändigen Willen. Dieser ist heute wichtiger denn je: nicht nur auf der Suche nach Akzeptanz in Deutschland, sondern auch im harten Schauspielgeschäft.“

Autoren: Jan A. Karon und Tassilo Hummel

Sounddesign: Erhan Kobak

Alle Infos zu den Autoren und der Idee hinter dem Podcast gibt's hier:

Den Podcast finden Sie übrigens auch auf deezer und ITunes

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.