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Podcast MONO: Die Geschichte einer Flucht: "Ich wusste nicht, dass ich meine Eltern zum letzten Mal sehe"

Ward Jouma ist einer von Tausenden jungen Syrern, die ihr Land im Bürgerkrieg verlassen mussten und über die Balkanroute zu uns kamen. Weit weg von seiner Familie, hat er sich in Süddeutschland ein neues Leben aufgebaut.

Podcast Mono Ward Joumaa

Ward Joumaa lebt seit 2015 in Deutschland

Weil die Strapazen des Krieges und die Bedrohung durch Schergen des Diktators Assad nicht mehr auszuhalten waren, musste Ward Joumaa fliehen. Aus Damaskus siedelte er in den Libanon über, von dort in die Türkei, dann über die nach Griechenland, Bulgarien, Ungarn und Österreich.

Im heißen Sommer 2015 kam der 27-jährige schließlich in an – und konnte in einer Erstaufnahmeeinrichtung im baden-württembergische Heidelberg unterkommen. Hier fand Joumaa neue Freunde, eine erfüllende Arbeit und die große Liebe. Kurz gesagt: Deutschland und Heidelberg wurden zu seiner neuen Heimat.

In der siebten Folge von MONO - Meine Geschichte, dem Podcast von Deezer in Kooperation mit stern, erzählt Ward, warum er als Syrer aus seiner Heimat floh – und wie aus mit Todesängsten ein Neubeginn voll Hoffnung wurde.

Und das sagen die Macher des Podcasts über die Folge:

"In einem intensiven Interview musste Ward mehrmals um Fassung ringen. Deutsch spricht er dabei erst seit zwei Jahren, und trotzdem so gut, dass er seine Geschichte nachdrücklich und emotional erzählen konnte."

Alle Infos zu den Autoren und der Idee hinter dem Podcast gibt's hier:

Den Podcast finden Sie übrigens auch auf deezer und ITunes

Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo